Johannisbeeren [Ribes] - Schadbilder

Krankheitsbilder/ Schädlinge
Blasenlaus [Cryptomyzus ribis]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Johannisbeere. Erst gelbliche, dann rot- bis rotviolettblasige Wölbungen auf den Blattoberseiten, auf der Unterseite sind die kleinen gelblichen Läuse zu sehen. Sie verlassen im Sommer die Blätter, wechseln zu Ziestarten (Sumpfziest, Heilziest (Betonie)), Herzgespann und Taubnessel und kehren im Herbst zur Eiablage zurück. Sie überwintern an den Trieben. - Selten auf schwarzen Johannisbeeren, dann sind die Wölbungen gelb. Hauptsächlicher Befall 5 - 7.

Johannisbeere. Schaden gering. Läuse zerdrücken. Nach der Blüte mit gärender Brennesseljauche spritzen. Stäuben mit feinstvermahlenem Steinmehl. Wermutteespritzungen.

Johannisbeere. Austriebsspritzung mit Weißöl. Gute Pflege mit Kompostdüngung und Wässerung, wenn nötig. Keine stickstoffbetonte Düngung.

Blattfallkrankheit [Drepanopeziza ribis]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Johannisbeere, Stachelbeere. Drepanopeziza ribis. 1 - 3 mm große, gelblich-braune Flecken auf den Blättern, oft durch die Blattrippen begrenzt, später dunkler werdend, die Blätter werden insgesamt braun, rollen sich nach oben ein und fallen 7 - 8 ab. Der Befall beginnt auf den unteren Blättern. Manchmal auch Ausbreitung auf Früchte und junge Triebe. Früchte fallen ab oder trocknen ein. Oft werden danach Nottriebe gebildet. Feuchtes Wetter begünstigt. Pilz überwintert auf den Blättern. Die Sporen verursachen im Frühjahr wieder Neuinfektionen bei feuchtem Wetter. Bei Trockenheit und Wärme ist nicht mit Neubefall zu rechnen. Gefährdung besonders 5 - 7. - Befällt auch Stachelbeeren, wenn auch weniger stark, seltener die Schwarzen Johannisbeeren und die Jostabeeren.

 

Johannisbeere, Stachelbeere. Schachtelhalmbrühe und Brennesseljauche mischen, mehrmals spritzen. Spritzungen mit Knoblauchtee oder Zwiebelschalenjauche. Kein Mittel ist zugelassen.

Johannisbeere. Sortenwahl: Herosta, Jonkheer van Tets, Macheraus Späte Riesentraube, Red Lake, Rosetta, Rote Vierländer sind anfällig. Wenig anfällig sind Fays Fruchtbare, Heinemanns Rote Spätlese, Heros, Jola (Häberli), Mulka, Rolan, Rondom, Rote Holländische, Rotet, Rovada (Baldur, Pötschke), Weiße Versailler (Baldur), Weiße aus Jüterbog. Die schwarze Titania (Ahrens & Sieberz, Baldur) soll vollkommen resistent sein, Ometa (Häberle) ist wenig anfällig, Bona (Häberle) ist sehr widerstandsfähig. - Sträucher sollten vollsonnig stehen. Laub einsammeln und vernichten, auch das noch an den Zweigen hängende Laub. Oder das Laub abdecken, damit es von den Regenwürmern gefressen werden kann. Zwiebelschalen- oder Knoblauchtee. Schachtelhalmbrühe mit Brennesselbrühe mischen, mehrmals spritzen, im folgenden Frühjahr von der Blüte bis zur Fruchtbildung wiederholen, vor allem bei regnerischem Wetter. Jährlicher Auslichtungsschnitt.

Stachelbeere. Ziemlich resistent sind Risulfa, Rixanta und Rolanda. Rokula ist etwas anfällig. Sträucher immer gut auslichten. Sandigen, trockenen Boden verbessern mit viel Kompost und Lehm/Bentonit.

Brennesselblättrigkeit [Drepanopeziza ribis]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Schwarze Johannisbeere. Viruskrankheit, wird von Gallmilben übertragen. Sie führt zur Blütenmißbildung und damit zur Ertragsminderung bis Unfruchtbarkeit. Zahl der Blattzähne ist vermindert, ebenso die der Blattadern. Die Sorten Baldwin und Wellington sind besonders gefährdet, Gefahr während der gesamten Vegetationsperiode.

Ggf. vernichten.

Zweige mit verdickten Knospen (Gallmilben) herausschneiden und vernichten. Jungpflanzen oder Steckholz durch heißes Wasser desinfizieren, 48°, 10 Min. Hände und Werkzeug desinfizieren. NAB-Spritzung einmal vor der Blüte, einmal während der Vollblüte, einmal nach der Blüte. Ggf. im nächsten Jahr wiederholen. Oder Rainfarntee spritzen vor und nach der Blüte. Gallmilben bekämpfen, siehe dort.

Colletotrichum-Welkekrankheit [Colletotrichum coccodes]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Johannisbeeren werden rot, schrumpfen aber ein und werden ungenießbar. Fruchtstände bleiben am Strauch hängen.

Johannisbeeren. Zweige abschneiden und vernichten.

Johannisbeeren. Keine triebige Düngung (Stickstoff).

Glasflügler [Sesiidae. (Lepidoptera).]

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Glasflügler. Johannisbeerglasflügler. Synanthedon tipuliformis syn. Aegeria tipuliformis. Falter ist bis zu 20 mm lang, ist wespenähnlich, hat durchsichtige Flügel. Legt E 5 bis 7 50 - 70 Eier nahe den Knospen oder einer Schnittstelle.ab. Nach 1 - 2 Wochen schlüpfen die kleinen weißgelben Raupen und bohren sich in den Trieb ein, entweder an einer Schnittstelle oder direkt durch die Rinde. Sie überwintern dort auch und verpuppen sich im April. Die Puppen sind braun, sie bleiben in der Nähe des Einbohrlochs. Von dort schiebt sich die Puppe heraus und fliegt dann als Falter zum nächsten Ablageort. Manchmal bohrt sich die Raupe auch in der Nähe ihres Ruheplatzes ein neues Loch und startet von dort aus in das Falterleben. - Tritt auch hin und wieder an Stachelbeerbüschen und Jostabeeren auf. - Die Triebe sind innen hohl und schwarz, die Blätter welken, der Trieb stirbt ab.

Glasflügler. Befällt nur selten Stachelbeeren. Die Triebe sind innen hohl und schwarz, die Blätter welken, der Trieb stirbt ab.

Johannisbeeren. Befallene Triebe bis an die Basis abschneiden und verbrennen. Sie sind kenntlich durch die Bohrlöcher, durch Welken und Vertrocknen. Biegeprobe machen: Ausgehöhlte Zweige brechen dann.

Johannisbeeren. In der Flugzeit E 5 Rainfarntee spritzen, nach 14 Tagen wiederholen. Niem. Regelmäßig schneiden, bei Befall u.U. den gesamten Trieb abschneiden. Sommerschnitt sofort nach der Ernte, überzählige Jungtriebe und überalterte Zweige entfernen immer direkt über dem Boden. Beschnittene Jungtriebe werden oft zur Eiablage benutzt. Triebe verbrennen.

Johannisbeertrieblaus [Aphis fabae. (Aphididae)]

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Johannisbeeren. Aphis fabae schneideri u.a. Läuse ohne Flügel, 2 mm, sind wie Larven grau oder grün.- Triebspitzen zusammengerollt und verkümmert, an der Blattunterseite findet man die Blattläuse, wie mit Wachs bepudert, sowie Honigtau und Rußtau. Überwinterung durch schwarze Eier zwischen Knospen und Zweig. Befällt Rote und besonders oft Schwarze Johannisbeere.

Johannisbeere. Niem. Triebspitzen herausschneiden.

Johannisbeere. Vor dem Austrieb Spritzung mit Ölemulsionen. Keine stickstoffbetonte Düngung. Ameisen bekämpfen.

Rotpustelkrankheit [Nectria cinnabrina]

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Nectria cinnabarina, Pilzkrankheit.

An abgestorbenen Ästen orangerote oder blässlichrote stecknadelgroße Pusteln. Infektion über Verletzungen. Verstopft die Saftbahnen und gibt toxische Stoffwechselprodukte an die Wirtspflanze ab. Befällt z.B. Ahorn, Apfel, Beerensträucher (wenn Stummel am Boden zurückbleiben), Buche, Hainbuchenhecken (Aststummel durch Scherenschnitt), Linde, Magnolie, Pappel, Zierjohannisbeere, Zwetsche. Kann bei geschwächten Pflanzen, z.B. verursacht durch Wassermangel oder extreme Hitze, durch Stickstoffüberdüngung, auf lebende Pflanzenteile überspringen und dort sein Gift infizieren, besonders gilt das auch für Rindenverletzungen durch Rasenmäher. Beim Ahorn verfärbt sich die Rinde rot und löst sich ab. Im Endstadium bricht der Baum u.U. in der Mitte ab.

Abwehr: Tief (etwa 20 cm) in das gesunde Holz zurückschneiden, möglichst bei Windstille. Trockene Äste ca. 15 - 20 cm tief bis in das gesunde Holz zurückschneiden. Befallenes sofort vernichten. Regelmäßige Düngung und Bewässerung mit ausreichender Kaliversorgung, aber zurückhaltender Stickstoffdüngung. Austrocknung und Staunässe vermeiden. Schnittholz nur entfernt von Beerenobst und Obstbäumen lagern, nicht als Wegemulch im Obstgarten verwenden. Stein- und Beerenobst nach der Ernte und nur bei Trockenheit schneiden, damit die Wunden besser verheilen. Stummel vermeiden. Schwächung der Pflanzen durch gute Pflege, Düngung und Wässerung vermeiden. Die beste Vorsorge ist Kompost.

Ahorn, Hainbuche, Magnolie. Nectria cinnabarina, Pilzkrankheit. An abgestorbenen Ästen orangerote oder blässlichrote stecknadelgrosse Pusteln. Infektion über Verletzungen. Verstopft die Saftbahnen und gibt toxische Stoffwechselprodukte an die Wirtspflanze ab.

Apfelbäume. Absterben von Trieben und Zweigen, Rinde ist an einigen Stellen angeschwollen, es bilden sich Tumore. Hell- bis dunkelrote, stecknadelgroße Pusteln auf den abgestorbenen Trieben. Der Pilz bildet auf lebendem Holz ein Zellgift und verstopft die Saftbahnen.- Auch auf Ahorn, Buchen, Pappeln, Beerensträuchern, Ziergehölzen usw. Im allgemeinen werden nur abgestorbene Triebe befallen, deshalb stellt dieser Pilz keine ernsthafte Gefahr bei gesunden Bäumen und Sträuchern dar.

Johannisbeeren. Rote Pusteln an den Ruten. Der Pilz befällt im allgemeinen nur abgestorbene Triebe und stellt nur bei geschwächten Sträuchern eine Gefahr für lebendes Gewebe dar. Die Infektion beginnt meistens von Schnittwunden aus, besonders stark im Frühjahr. Gefährdung während der gesamten Vegetationsperiode.

Apfelbäume. Bei Befall von lebendem Holz sofort alles Kranke bis tief in das Gesunde zurückschneiden, Wunden verschließen. Der Pilz bildet ein tödliches Gift und verstopft die Saftbahnen. Alles Kranke vernichten.

Johannisbeere. Im Spätherbst befallene Triebe abschneiden und vernichten. Keine Stümpfe stehen lassen.

Apfelbäume. Pflege der Bäume, regelmäßige Düngung und Bewässerung, Vermeidung von Staunässe. Regelmäßiger Schnitt, am besten an trockenen Tagen bei Windstille.

Johannisbeere. Keine Zapfen stehen lassen. Nach der Ernte sofort schneiden. Spritzungen mit Schachtelhalm, ausreichende Kaliversorgung.

Rußtau

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Rußtau. Schwarzer Rußtau auf den Blättern entsteht durch die zuckerhaltigen Absonderungen der Blattläuse. Schadpilze wachsen auf den Absonderungen und färben sie schwarz. Das kann dazu führen, dass die Blätter völlig eingeschwärzt sind und keine Sonnenenergie mehr aufnehmen können. Bei Gemüsen auf alle Fälle vermeiden, bei Obstbäumen ist die Schädigung meistens nicht sehr stark, weil die Ameisen oft die klebrigen Absonderungen abernten.

Apfelbaum, Aprikosen, Birnbäume, Johannisbeeren, Kirschbäume, Pfirsichbäume, Pflaumen -Zw..,   . Schwarzer Pilzbefall im Spätsommer auf dem Honigtau von Blättern und Früchten (Folge von Ausscheidungen durch Blatt- und Schildläuse, Weiße Fliegen und Zikaden).

Rosen. Schwarzer Belag auf den Blättern.

Apfelbäume. Kein größerer Schaden.

Abwehr: Bekämpfung der Blattläuse.

Apfelbäume. Schadinsekten bekämpfen. Ameisen fördern die Honigtauabsonderung.

Rosen. Oscorna-Bio-S.

Stachelbeerblattwespe [Nematus ribesii.]

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Johannisbeeren, Stachelbeeren. Nematus ribesii. Die Wespe ist nur wenige Millimeter groß, mit gelb-schwarzen Ringen am Hinterleib, durchsichtigen Flügeln. Die grüne, mit dichtem Borstenhaar ausgerüstete Larve hat schwarze Warzen und ist 15 -16 mm lang (Afterraupe). Sie frißt von innen nach außen Blätter ab (Lochfrass) bis zum Kahlfraß, so dass u.U. Sonnenbrandschäden an den Früchten entstehen. Überwinterung als ovale, braune Puppe im Boden. Eiablage an den Blattrippen ab 4 - 5, 2 - 4 Generationen. Auch weiße und rote Johannisbeere können befallen werden. - Hauptsächlich gefährlich 5 - 8.

Stachelbeeren. Larven absammeln ab 5. Stark befallene Triebe abschneiden. Mit scharfem Wasserstrahl abspritzen. Steinmehl stäuben, wenn die Blätter feucht sind. Rainfarn- oder Wermuttee spritzen. Spruzit in den Morgenstunden. Neudosan.

Stachelbeeren. Keine stickstoffbetonte Düngung. Boden mulchen. Igel, Laufkäfer, Raupenfliegen, Raubkäfer, Schlupfwespen, Spinnen, Spitzmäuse und Vögel fördern. Pflanzenstärkungsmittel. ENVIRepel. Brennesseljauche. Stäuben mit Steinmehl.

Stachelbeerfliege [Nematus ribesii]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Johannisbeeren, Stachelbeere. Kleine Fliege, schwarz-orange, schlüpft im April aus einem Kokon, der sich im Boden befindet. Eiablage an der Blattunterseite nahe den Blattadern. Larven schlüpfen nach 6 - 7 Tagen, sind etwa 40 mm groß und grünlich. Nach einem Monat Blattfraß verpuppen sie sich im Boden. Drei Generationen je Jahr möglich. - Es kann zu starken Schädigungen kommen durch Fraß entlang der Blattader. Die auf Johannisbeeren auftretende Art ist verwandt mit der auf Stachelbeeren.

Stachelbeeren. Raupen ablesen. Dipel. Spruzit. Schmierseifenlösung 10 l je 1 Eßlöffel Salz und Kalk sowie 1/2 l Spiritus zusetzen. Die warme Lösung auf die Pflanzen spritzen. Niem.

Stachelbeere. Natürliche Feinde sind die Vögel.

Stachelbeerspanner [Abraxus grossularia]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Haselnüsse. Kirschbäume, Pfaffenhütchen, Pflaumen-Zwe., Stachelbeeren, Weißdorn.  Abraxus grossularia. Spanner und Raupe sind weiß mit dunklen Flecken. Raupen werden 40 mm lang, haben gelbe Streifen. Ihr Körper bildet bei Bewegung ein Omega. Flugzeit 7 - 8. Eier auf Blattunterseite zwischen die Blattnerven in kleinen Gruppen. Die kleinen Raupen schlüpfen nach etwa 14 Tagen und fressen kleine Löcher bis zum Herbst. Sie überwintern an geschützten Stellen des Stachelbeerbusches und fressen ab April weiter an den Blättern. 5 - 6 Verpuppung. Kokons sind gelb/schwarz gestreift. Befällt außerdem Aprikose, Holzapfel, Johannisbeere, Kirsche, Lorbeer, Pfaffenhütchen, Pflaume, Weißdorn. - Starker Blattfraß bis zu Kahlfraß. - Bekämpfung wie Spanner.

Johannisbeere. Kahlfraß der Raupen.

Stachelbeeren. Raupen ablesen ab April. Spruzit. Dipel. Niem. Stäuben mit Steinmehl. Papier unter die Büsche legen und schütteln. Falllaub sammeln und vernichten.

Stachelbeere. Natürlicher Feind: Vögel. Winterspritzung mit Weißöl

Verrieselung
SchadbildVorbeugungBekämpfung

Johannisbeeren, Weinbeeren. Früchte fallen kurz nach der Blüte ab, vor allem die schwarze Johannisbeere ist betroffen.- Ursachen sind Spätfröste, zu trockenes oder feuchtes Wetter in der Blütezeit oder ungeeignete Pflanzenschutzmittel. Zu geringer Insektenflug in der Blütezeit und damit ungenügende Befruchtung. Fehlende Bestäubersorten.

n/v

Johannisbeeren, Weintrauben. Langtraubige Sorten sind besonders gefährdet. Sortenwahl: Jonkheer von Tets (Rote Beere) und Zitavia (weiße Beere) gelten als anfällig. Heros, Jola (Häberli), Rondom, Rotet und Stanza (Rote Beeren) sind resistent. Die rote Beere Rolan (Häberli) ist wenig anfällig. Ausreichende Bewässerung und ausgeglichene Düngung.

Wanzen [Hemiptera]

Liocoris tripustulatus, WanzeLiocoris tripustulatus, Wanze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streifenwanze

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Wanzen. Schnabelkerfe (Hemiptera).

Apfelbäume. Kleine, schwarze Flecken auf den Blättern. Werden Früchte angestochen, wird die Einstichstelle rot; sie wachsen sie oft an dieser Stelle nicht mehr, es bilden sich Vertiefungen und Verwachsungen. Meistens fällt der Apfel ab. - Befällt auch Birnenbäume.

Grünspargel. Deutlich sichtbare Einstiche, die jungen Triebe sterben ab, das Laub ist dunkel verfärbt.

Johannisbeeren. Die Beerenwanze hinterlässt ein Sekret ihrer Stinkdrüsen, die Früchte werden ungenießbar. Die Blattwanze sticht Blätter, Triebe oder Früchte an, die Einstichstelle verfärbt sich, die Früchte fallen ab. Auch andere Beeren werden befallen.

Puffbohnen. Junge Triebe sind angestochen, sie wachsen verdreht nach.

Wanzen siehe Wanzen Neudorff

 

 

Apfelbäume. Schaden gering. Niemsamen.

Johannisbeeren. Ablesen, abklopfen. Niem.

Wassersucht

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Johannisbeeren, Stachelbeeren. Bei Stämmchen entsteht unterhalb der Veredlungsstelle ein schwammiges Gebilde, das zum Absterben des Strauches führen kann. Meistens tritt es nur in den ersten Jahren auf. Ursachen nicht völlig geklärt.

Stachelbeeren. Kronenschnitt maßvoll. Falls sich an der Unterlage einige Seitentriebe bilden sollten, nicht sofort abschneiden, sondern erst im Laufe der Jahre. Nur etwas einkürzen, damit sie nicht allzu große Konkurrenz für die Veredlung bilden

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