Hirtentäschel, Gewöhnliches [Capsella bursa-pastoris]

Hirtentäschel, Gewöhnliches - Alternativnamen

Blutkraut, Seckelikraut

Hirtentäschel, Gewöhnliches - Zusammenfassung

Capsella bursa-pastoris, HirtentäschelCapsella bursa-pastoris, Hirtentäschel
Bild von: Botanikus-CD

(migriert von Artikel: Hirtentäschel, Gewöhnliches / Kategorie: Kräuter)

Capsella bursa-pastoris Kreuzblütengewächse.

Wirkstoffe: Aminosäuren, Eiweißstoffe (Proteine), verschiedene Säurearten, Flavonoide (Rutin), Calcium,  Kalium, ein Peptid mit blutstillender Wirkung. Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig, ob biogene Peptide, die in der Konzentration von 1% (Cholin, Acetylcholin) in den Drogen deklariert wurden, auch wirklich vorhanden sind. - Sie wird besonders empfohlen auf Schotterboden.

Blütezeit: März bis November.

Heilwirkung: Geerntet wird nur das Kraut. Die ganze Pflanze ist kühlend, fieberstillend, wird innerlich und äußerlich gegen Blutungen, Brand und Hitze gebraucht. Stillt das Nasenbluten, wenn frisch um den Hals gelegt. Bewährte sich in der Medizin bei leichteren Lungen-, Gebärmutter- und Periodenblutungen. Es wirkt ähnlich wie die Mistel: Ausgleichend und regulierend auf das geschwächte Herz, besonders bei älteren Menschen. Dabei ist es gleichgültig, ob der Blutdruck zu hoch oder zu niedrig ist.

Volksmittel: Blutreinigungsmittel zur Frühjahrskur empfohlen. Regelt die Menstruation (Gebärmutterblutungen, muß vom Arzt empfohlen werden). Bei Stein-, Leber- und Gallebeschwerden, äußerlich zum Gurgeln und Spülen. BGA erkennt Hirtentäschelkraut zur unterstützenden Behandlung von Nasenbluten und übermäßigen Monatsblutungen an.

Tee: 1 - 2 Teelöffel (2 - 4 g) des getrockneten Hirtentäschelkrautes werden mit 150 ml siedendes Wasser übergossen. 10 - 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Pro Tag werden 2 - 4 Tassen zwischen den Mahlzeiten getrunken.