Grünlilie [Chlorophytum comosum]

Grünlilie - Alternativnamen

Fliegender Holländer. Flinker Heinrich. Brautschleppe.

Grünlilie - Zusammenfassung

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Chlorophytum comosum. Spargelgewächse. Agavengewächse.

Die deutschen Namen kennzeichnen gut das grasartige Gewächs, das wir alle kennen. Aus dem dichten Blätterbusch bilden sich lange Ranken, an denen außer kleinen Lilienblütchen auch junge Ableger wachsen. Sie gehört zum Verein der Anspruchlosen. Ob heller Raum, ob weniger hell, die Grünlilie gedeiht. Sie wird 20 - 40 cm hoch. Blütezeit: Mai - Juli. Die Blüten sind sehr unscheinbar.

Hell, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Im Badezimmer, Treppenhaus und Küche fühlt sie sich ebenfalls wohl, sofern genug Licht da ist, damit die Blattzeichnungen voll ausgebildet werden.

Die weißbunte Art, die wir am meisten treffen, kommt aus Südafrika. In der Grünlilie haben wir ein Knollengewächs vor uns, das Wasser in den Wurzeln speichert. Nur eines verträgt sie nicht: Zuviel Wasser. Während der Wachstumsperiode von März bis September muss regelmäßig gegossen und besprüht werden. Alle 14 Tage düngen. Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering oder der Wurzelballen zu trocken, so zeigen sich auf den Blättern braune Punkte. Eine Ruhepause im Winter muss nicht sein. Sie hat an den Blattenden kleine Rosettenpflänzchen mit Wurzeln gebildet. Man kann sie eintopfen oder in Hydrokultur großziehen.

Ehe im Herbst die Fröste kommen, müssen wir die Schalen oder Kästen wieder ins Haus nehmen. Die Vermehrung ist außer durch kräftige Ableger auch durch Teilung größerer Stöcke möglich. Etwas warm stellen, sie wurzeln schnell. Später gut düngen. Große Gefäße sind dafür gut.

Die Grünlilie hat auch panaschierte Blätter und ist eine Ampelpflanze.

Hell, keine direkte Sonne. Normale Zimmertemperatur. Regelmäßig normal gießen. Ost/West. Alle 14 Tage düngen.