Giersch [Aegopodium podagraria]

Giersch - Zusammenfassung

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Aegopodium podagraria. Doldenblütler.

Wirkstoffe: Viele Vitamine, vor allem C, Kalium und Kalzium.

Heilwirkung: Mit zerquetschtem Gierschblättern, die man früher auf die betroffenen Stellen legte, linderte man Gicht- und Rheumaschmerzen.

Gewürzpflanze: Als Wildgemüse gedünstet wie Spinat, in Suppen, Pfannkuchen, im Salat und am Kräuterquark. Frische Blätter auch als Tee.

Dem Gärtner bringt das Beikraut mit seinem Wachstum fast zum Verzweifeln. Er wächst fast überall wild. Der Geschmack ist zart wie Petersilie. Geerntet wird der Giersch im April und im Herbst, es werden die zarten Blätter und Triebe abgestochen. Verwechselungsgefahr mit Giftpflanzen wie Hundspetersilie, Wassserschierling und gefleckter Wasserschierling.

Siehe auch den Einführungstext für das Kapitel Kräuter-Gewürze und Wurzelunkräuter. Giersch wird auch verdrängt durch die Goldnessel.