Gewöhnliche Kuhschelle [Pulsatilla vulgaris]

Gewöhnliche Kuhschelle - Alternativnamen

Bockskraut, Osterschelle, Wolfspfote

Gewöhnliche Kuhschelle - Zusammenfassung

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Pulsatilla vulgaris. Naturschutz. Giftig. Hahnenfußgewächse.

Wirkstoffe: Protoanemonin, das beim Trocknen in das weniger giftige Anemonin übergeht, Saponine, Harze, Gerbstoffe.

Heilwirkung: Häufig beginnt der Schmerz im rechten Schläfengebiet und breitet sich von dort auf das ganze Gesicht und die Zähne aus. Meistens kommt noch Schwindel dazu. Präparate mit dem Wirkstoff der Kuhschelle können Abhilfe schaffen. Sie war im Mittelalter jedem Apotheker bekannt. Die ayurvedische Medizin kennt die Kostuswurzel als allgemein kräftigendes, anregendes und antiseptisches Mittel und als Aphrodisiakum sowie gegen frühzeitiges Ergrauen. Es ist immer die fleischige Wurzel, die in der traditionellen Medizin Asiens unter anderem bei chronischen Entzündungszuständen wie rheumatoide Arthritis, chronische Gastritis, Asthma und Bronchitis verordnet wird. - Kuhschelle und Alpenveilchen mit migräneartigen Schmerz in Zusammenhang mit der Regelblutung. - Kuhschelle mit der kanadischen Blutwurz bei klopfend-stechende Schmerzen mit Überempfindlichkeit gegen Lärm sowie Übelkeit und Erbrechen. - Sie spielt jetzt keine große Rolle mehr.

Homöopathie: Man verwendet sie bei vielen Beschwerden. Depressionsbeschwerden, besonders bei jungen Mädchen, Kopfschmerzen in Verbindung mit Magenbeschwerden und unregelmäßiger Periode, Schwangerschaft, Migräne, Magen- und Darmbeschwerden, Galle und Leberleiden, Blasen- und Nierenleiden, Erkältungen (Ohr, Nase, Rachen, Kehlkopf, Bronchien). Es ist auch eine positive Wirkung auf die Haut spürbar: Ekzeme, Frostschäden, Nesselausschläge. Akute Krankheiten werden mit Pulsatilla D 4 - D 12 behandelt, während bei chronischen Störungen D 30 gegeben wird. Besonders Menschen mit schwermütigem Wesen und Charakter sprechen oft sehr gut auf diese Heilpflanze an.

Nebenwirkungen: Nur homöopathische Zubereitung benutzen.