Gesnerie [Gesneria cardinalis]

Gesnerie - Zusammenfassung

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Gesneria cardinalis. Gesneriengewächse.

Sie ist der Gloxinie in Blatt und Aufbau ähnlich. Wie sie treibt sie aus einer Knolle saftig grüne, weiche Blätter. Alles an ihr ist samtartig weich und behaart. An den Triebspitzen stehen strahlenförmig die eigenartigen Röhrenblüten, die bis zu 6 cm lang sind.

Als Warmhauspflanze will die Pflanze auch bei uns geschützt und warm stehen, sie verträgt aber keine warme Sonne. Im Blumenfenster fühlt sie sich am wohlsten. Gegen zuviel Nässe sind Gesnerien sehr empfindlich, daher gießen wir nur mäßig, aber regelmäßig. Nach der Blüte im Sommer zieht sie ein, die Blätter welken und fallen ab. Die Knolle bleibt im Topf im warmen Zimmer (Nicht im feuchten Blumenfenster). Nach der Ruhezeit wird sie im Spätwinter wie eine Knollenbegonie eingetopft, nachdem die Knolle sauber abgeputzt wurde. Einheitserde oder Gloxinienerde ist richtig. Anfangs wenig gießen, am besten nur Regenwasser. Nie die Blätter befeuchten, sondern nur den Topfrand gießen.