Gämswurzen [Doronicum ] - Schadbilder

Krankheitsbilder/ Schädlinge
Nematoden [Nematoda]

Nematoden, Fadenwürmer.

Sie werden auch Fadenwürmer oder Älchen genannt. Sie sind fadendünn, ungegliedert, ohne Lupe kaum zu erkennen. Es gibt Blattnematoden (Aphelenchoides ritzemabosi), Blütennematoden, Stängelnematoden (Ditylenchus spec.) und Wurzelnematoden (Pratylenchus spec.). Sie sind sesshaft oder herumwandernd. Stängel- und Wurzelälchen befallen meist das Gemüse, Blattälchen Zierpflanzen, wo sie Flecken und Gallen verursachen. Die meisten Arten sind farblos, nur 1 mm lang und zweigeschlechtlich. Die Eier werden an Pflanzenteile oder in den Boden gelegt. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die schnell vermehrungsfähig werden. Bodennässe fördert sie. Die meisten Arten bevorzugen bestimmte Pflanzen, die dann ihre Vermehrung fördern. Notfalls können sie sich aber auch eine Zeitlang von anderen Grünpflanzen ernähren. Sie bewegen sich schlängelnd vorwärts. Ihre Dauerformen heißen Zysten, die viele Jahrzehnte überleben können. Ihre Zahl im Boden kann vor allem bei Feuchtigkeit (sie schwimmen im Bodenwasser) und hohem Sauerstoffgehalt sehr groß werden. Leichtere Böden begünstigen ihre Ausbreitung.

Der größere Teil der Nematoden wirkt an der Humusbildung mit, ist also nützlich. Sie leben in riesigen Mengen im Boden und ernähren sich von Algen, Bakterien und Pilzen. Andere Nematoden sind nützlich, da sie mit Hilfe von Bakterien, die sie mit sich führen, Schnecken (siehe dort) und Larven bekämpfen.

Siehe auch Nematoden, nützliche und Nematoden, parasitäre.

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Nematoden. 

Einige Arten stechen mit ihrem Mundstachel das Pflanzengewebe an, sie geben dabei Speichelsekret ab, was zu Veränderungen am Gewebe führt (z.B. Wurzelbärte von Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebeln, beinige Möhren, Kümmerwuchs an Blumenzwiebeln, Bohnen, Erdbeeren, Obstbäumen). Gefährdet sind: Beerenobst, Begonien, Chrysanthemen, Cyclamen, Erbsen, Fingerhut (Anbaufläche wechseln), Gemswurz (vernichten, 4 Jahre kein Nachbau), Gurken, Himbeeren, Hortensien, Hyazinthen, Junkerlilien (vernichten, kein Liliennachbau), Klee, Kohl, Königsfarn (Blattfiedern dunkel/schwarz. Laub stirbt ab. Vernichten!), Mädchenaugen (gelbe, braune, schwarze Blattflecken. Vernichten !), Mais, Mangold, Möhren, Narzissen (Wurzeln), junge Obstbäume, Petersilie, Rote Bete, Sellerie, Spinat, Phlox (verdrehte Spitzen im Frühjahr), Salate, Stauden, Tomaten, Weizen, Ziergehölze, Zwiebeln. Auf jede Pflanze eine Handvoll Zucker streuen und anschließend gießen. Rosen, Erdbeeren, Kartoffeln und Tomaten werden besonders befallen. - Blätter und Stängel kümmern, sind gekräuselt, bei starkem Befall sterben sie zusammen mit den Wurzeln ab. An den Wurzeln treten Verdickungen auf mit gallenartigen Wucherungen und kleinen Nebenwurzeln, geringeres Wachstum, Ausbuchtungen, leichtes Abbrechen. 'Bodenmüdigkeit'. - Als Folge des Saugens werden oft Bakterien und Viren übertragen.

Verbreitung durch Pflanzenkauf mit Ballen, Verpackungen, Wasser usw. Stängel- und Wurzelälchen befallen Gemüse, Blattnematoden und Zierpflanzen (zu erkennen durch Flecken oder Gallen an den Blättern). Pflanzen können verwelken, vergilben, verkümmern. Die Wurzelbärte entstehen durch immer wieder erneuten Befall.

Stängel- oder Blattälchen (Ditylenchus spec.) befallen bevorzugt folgende Pflanzen: Blaustern, Hortensie, Hyazinthe, Narzisse, Nelke, Phlox, Schneeglöckchen, Schwertlilie, Tulpen, und weitere verschiedene Stauden, Zwiebeln und Wildkraut. Verformte Blätter, Kümmerwuchs. Narzissenblätter sind ausgebeult, Tulpenblätter zeigen Risse und Zwiebeln sind weich und verfärbt. Der Phlox wird besonders stark beeinträchtigt. Er stirbt schließlich nach Welke ab.

Ein Befall mit Blattälchen zeigt sich an den Blättern zu Beginn anhand leicht aufgehellter, rötlicher Stellen. Diese sind - als wesentliches Merkmal gegenüber anderen Ursachen - deutlich von den Blattadern begrenzt. Als Ursache sind die beiden Blattnematodenarten Aphelenchoides ritzemabosi und Aphelenchoides fragariae zu nennen. Eine Infektion kann über den Boden oder infizierte Pflanzen erfolgen. Die Nematoden wandern dabei in einem Wasserfilm den Stängel hoch und besiedeln das Blatt über die Spaltöffnungen. Der gesamte Entwicklungszyklus erfolgt in der Pflanze (Ei, Larven, Nematode). Da dieser in zwei Wochen vollzogen ist, werden im Jahr eine Vielzahl von Nematoden ausgebildet. Sie stechen mit ihrem kurzen Mundstachel das pflanzliche Gewebe an, das sich in der Folgezeit rötlich, dann braun verfärbt. Beide Blattälchenarten kommen an vielen Wirtspflanzen vor (Zierpflanzen, Gemüse, Stauden, Beerenobst).

Befallene Pflanzen mit den Wurzeln vernichten. Die Fiedern werden schwarz.

Aphelenchoides fragariae. Meistens unter den Schuppen. Verbreitung durch Saatgut und Zwiebeln.- Flecken innerhalb der Blattadern. Kann zu starken Verkrüppelungen, Wuchsverminderung und schließlich zum Absterben kommen.- Prärielilien sind anfällig gegen Wurzelnematoden. Verdickungen an der Wurzel und Kümmerwuchs sind die Folge.

Apfelbäume. Junge Obstbäume können befallen werden. Wenig Wurzelmasse, die Bäume bleiben im Wachstum zurück.

Begonien. Flecken oder Gallen an den Blättern.

Bergenien, Junkerlilien, Kammkönigsfarn, Kronenfarn, Lilien, Purpurfarn, Zimtfarn. Flecken und Gallen.

Blauglöckchen/Blausternchen. Stängelälchen saugen an Blättern und Stängeln. Es entstehen Flecken und Gallen.

Erdbeeren. Aphelenchoides ritzemabosi. Die Pflanzen treiben im Frühjahr nur gering aus, die Herzblätter sind klein, verformt, rötlich, und haben lange oder zu kurze Blattstiele. Sie können bei starkem Befall absterben. Die Früchte wachsen nicht weiter. - Die Blatt-Nematoden sind mit Vergrößerungsglas sichtbar an den Herzblättern und Vegetationsspitzen. - Befall während der gesamten Vegetationsperiode möglich. Verwechselungsgefahr mit Erdbeermilben, die jedoch vor allem im Sommer schädigen.

Fingerhut. Blattälchen befallen Zierpflanzen, wo sie Flecken und Gallen verursachen. Die Eier werden an Pflanzenteile oder in den Boden gelegt. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die schnell vermehrungsfähig werden. Bodennässe fördert sie. Sie bewegen sich schlängelnd vorwärts. Ihre Dauerformen heißen Zysten, die viele Jahrzehnte überleben können. Ihre Zahl im Boden kann vor allem bei Feuchtigkeit (sie schwimmen im Bodenwasser) und hohem Sauerstoffgehalt sehr groß werden. Leichtere Böden begünstigen ihre Ausbreitung.

Gamswurz, Götterblume, Knollenbegonien. Flecken und Gallen an den Blättern durch Blattnematoden.

Goldrute, Nachtkerzen, Phlox, Zwiebeln. Befall durch Stängelnematoden Ditylenchus dipsaci am Stängelgrund der Goldrute, meist in trockenen Jahren.- Triebe verdickt, mit Längsrissen, verdreht, umgekippt. Blattränder nach unten gebogen, verwelken. Phlox: Bartnelke, Goldrute, Nachtkerzen, Primel, Zwiebel u.a..

Gurken. (Wurzelgallenälchen). Kleine Knöllchen an den Wurzeln. Geringes Wachstum.

Herbstanemonen. Blattälchen verursachen auf den Blättern gelbliche Flecke, die später braun werden.

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Wurzel-Nematoden verursachen Anschwellungen (Gallen) an den Wurzeln, darüber bilden sich viele kleine Faserwurzeln. Später bilden sich Flecke an den Blättern, diese werden gelb und fallen ab. Von Jahr zu Jahr kümmern die Pflanzen mehr und mehr.

Herrenhäuser Filigranfarn, Weicher Schildfarn. Älchen müssen vernichtet werden, sobald die einzelnen Arten sich schwarz färben.

Hortensie, Hyazinthen. Blätter verkümmern und verkrüppeln, die Älchen sind kaum zu erkennen. Flecken, Verdickungen an den Blättern, geringes Wachstum.

Königsfarn. Blattfiedern werden schwarz und sterben ab.

Lichtnelken. Die befallenen Pflanzen müssen vernichtet werden, um die Nachbarpflanzen vor Ansteckung zu schützen.

Mädchenauge, Purpursonnenhut, Sonnenhut. Erst hellbraune, dann dunkle Blattflecken.

Mangold. Heterodera. Blätter und Stängel kümmern, sind gekräuselt, bei starkem Befall sterben sie zusammen mit den Wurzeln ab. An den Wurzeln treten Verdickungen auf mit gallenartigen Wucherungen und kleinen Nebenwurzeln, geringeres Wachstum, Ausbuchtungen, leichtes Abbrechen.

Möhren, Karotten. Meloidogyne hapla. 'Älchen', ca. 1 mm lang, verursachen Risse, Beinigkeit und Wurzelbart. Kleine Knöllchen an den Wurzeln. Befallene Pflanzen kümmern.

Narzissen. Auf den Blättern sind kleine Erhebungen zu sehen, die gelb oder grün erscheinen. Die Zwiebel kann verfärbt oder faul sein.

Petersilie. Blätter welken, Pflanzen kümmern.

Pfefferminze. Typisch ist die Rotfärbung durch Anthocyane und der Kümmerwuchs.

Puffbohnen. Ditylenchus dipsaci. Kümmerwuchs. Blätter und Stängel kümmern, sind gekräuselt, bei starkem Befall sterben sie zusammen mit den Wurzeln ab.

Radies, Rettiche, Rosen in Gartenerde, Rote Bete. Pflanzen kümmern, Blätter welken, sterben u.U. ab. Verdickungen an den Wurzeln, gallenartige Wucherungen.

Salat. Meloidogyne hapla.  Kleine Knöllchen an den Wurzeln, Wachstum bleibt zurück

Schneeglöckchen. Die Stängel und Blätter werden befallen. Die Blume kümmert, Verfärbung und Welke.

Schwertlilien, Stauden. Ditylenchus-Arten. Blätter und Stängel kümmern, sind gekräuselt,

Sellerie. Paratylenchus, Ditylenchus. Pflanzen kümmern, Wurzelbärte, -gallen.

Sommerflieder. Blattnematoden saugen an den Blättern, es entstehen gelbe Flecken an den Saugstellen, die später verbräunen. Blattfall.

Taglilien. Flecken innerhalb der Blattadern. Kann zu starken Verkrüppelungen, Wuchsverminderung und schließlich zum Absterben kommen.

Tulpen. Ditylenchus. Blütenstiele sind verbogen, die Blätter gerissen.

Tomaten. Meloidogyne arenaria / incognita / javanica. Kleine Knöllchen an den Wurzeln, geringes Wachstum. Besonders oft treten Nematoden auf, wenn wiederholt auf demselben Platz Tomaten angebaut werde.

Usambaraveilchen. Oder Blattälchen verursachen vertiefte Blattflecken.

Apfelbäume. Wie Vorbeugung. Reduzierung durch Niempreßkuchen.

Erdbeeren. Befallene Teile entfernen und vernichten. Tagetes, Ringelblume, Senf, Lauch. Sie müssen großflächig ausgesät werden. Stark riechende Tagetessorten vermindern im Erwerbsgartenbau nach nur drei Monaten die Nematodenanzahl um bis zu 80%. Niem einarbeiten.

Gämswurz. Vernichten, Nachbau erst nach vier Jahren.

Gurken. Niemsamen einarbeiten.

Herbstanemonen. Befallenes abschneiden und vernichten.

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Am sichersten ist Ausgraben und Vernichte.

Himbeeren, Möhren, Salat. Niemsamen einarbeiten.

Hortensie. Ggf. befallene Pflanzen vernichten.

Kartoffeln. Meldepflichtig! Niemsamen einarbeiten. Tagetes nana auf die befallenen Beete aussäen.

Lilien. Tagetes zwischen die Lilien säen. Niemsamen einarbeiten.

Pfefferminze. Vernichten, an anderer Stelle neu pflanzen oder durch Stecklinge. Niem.

Phlox. Befallene Triebe sofort so tief wie möglich abschneiden und vernichten, die Wurzeln werden nicht befallen. Ggf. Standort wechseln. Stecklinge vorsichtshalber mit Warmwasser behandeln: 10 Min. in 30° Wasser, dann 30 Minuten in 43°. Bei Teilung gründlich unter laufendem Wasser waschen. Einjähriger Phlox wird vernichtet, ggf. im nächsten Jahr an anderer Stelle aussäen.

Rosen. Den ganzen Sommer über Tagetes oder Ringelblumen um den Rosenstrauch herum pflanzen oder Steckzwiebeln, Knoblauch, Winterheckenzwiebeln, Porree.

Tomaten. Zinnien dazu pflanzen, vernichten Nematoden zu 95%. Kamille, Ringelblumen, Tagetes aussäen. Niem.

Usambaraveilchen. Gesamten Topf mit Pflanze vernichten.

Abwehr: Vor Bepflanzung Gründüngung mit Kamille und Borretsch. Fruchtwechsel. Befallenes vernichten. Nicht kompostieren. Übermäßige Stickstoffdüngung vermeiden. Bei leichten Böden Tonerdemehl einarbeiten. Bei Nematoden-Gefahr 'Tagetes nana'* (Single Gold von Kiepenkerl), Kamille, Ringelblumen oder Sonnenhut großflächig aussäen. Zinnien zu Tomaten pflanzen bei Nematodenbefall. Spezielle Ölrettichsorten (z.B. Pegletta, Nemex) und Roggen wirken auf bestimmte Nematoden ein. Kornrade scheidet giftige Saponine aus, die die Nematoden töten. Einsatz vor allem gegen Rüben-Nematoden. Senf einsäen, nur 10 cm hoch werden lassen, wirkt besonders gegen schädliche Nematoden an Rübengewächsen. Ab Ende 7 aussäen. Ölrettich Pegletta (Pötschke) bekämpft Nematoden, ist gegen Kohlhernie tolerant. Einsaat von Kamille. Randbepflanzung von Tagetes nana und Ringelblumen bei Kartoffeln, Rosen und Tomaten. Niem-Presslinge in den Boden einarbeiten, reduziert den Befall. Sperli-Bodenkur Gartendoktor, Mischung von nematodenbekämpfenden Sommerblumen wie Calendula, Coreopsis, Gaillardia, Rudbeckia, Tagetes, Wegwarte. Unkraut nicht dulden, da die Zysten oft an deren Wurzeln abgelegt werden und dann zum Leben erwachen, wenn geeignete Pflanzen in der Nähe sind. Mulchen hilft ebenfalls bei der Unkraut- und damit Nematoden-Unterdrückung. Ggf. in Gewächshäusern den Boden austauschen. Werkzeug reinigen und desinfizieren. Bodenkuren mit nematodenbekämpfenden Pflanzen können bei Gefahr alle vier Jahre wiederholt werden. Sie sind besonders zu empfehlen vor der Bepflanzung mit Erdbeeren, Obstgehölzen und Rosen. Im Herbst graben, dabei 25 kg Algomin und 50 kg Steinmehl je 100 qm einarbeiten.

Natürliche Feinde sind Kurzflügler, Pilze, Raubmilben und Raubnematoden. Letztere werden zur Bekämpfung von Dickmaulrüsslern, Engerlingen, Erdraupen, Haarmücken, Maulwurfsgrillen und Trauermücken eingesetzt. Fachhandel. Siehe Nematoden, parasitäre. Vorbeugend können auch Mykorrhiza-Pilze eingesetzt werden, die im Boden ein Abwehrsystem an den Nutzpflanzen errichten.

*Tagetes scheiden über ihre Wurzeln Duftstoffe, sog. Terthiopene, aus, mit denen sie Nematoden anlocken. Sobald diese in die Wurzeln eindringen, setzt die Pflanze ein Sauerstoffmolekül frei, das mit den Terthiopenen reagiert und zum tödlichen Gift wird. Nützlich sind vor allem die hohen Tagetes.

Apfelbäume. Kamille, Ringelblumen und Tagetes aussäen.

Erdbeeren. Knoblauch, Porree und Zwiebeln anpflanzen. Bei reichem Bodenleben werden auch die Gegenspieler wie Pilze und Raubnematoden gefördert. Pflanzabstände einhalten.

Gämswurz. Nicht stickstoffbetont düngen.

Gurken. Mischkultur. Zeitabstand von 3 - 4 Jahren einhalten. Kamille, Ringelblume, Tagetes aussäen. Nicht nach Möhren anpflanzen. Veredelung auf resistente Kürbisunterlage ist vor allem für Gewächshäuser empfehlenswert.

Herbstanemonen. Genügend Platz vorsehen vor der Pflanzung.

Himbeeren. Abstand von 4 Jahren einhalten bis zur Wiederbepflanzung. Kamille, Ringelblumen und Tagetes aussäen.

Kartoffeln. Fruchtwechsel oder resistente Sorten anbauen: "Christa", "CILENA" (Ahrens & Sieberz), "Erstling", "Gloria" "Quarta" (Pötschke) und "Ukama". Sie werden zwar auch befallen, doch können sich bei ihnen keine Zysten bilden. Nur alle 4 - 5 Jahre Kartoffeln an derselben Stelle anbauen. Mischkultur mit Meerrettich oder Tagetes. Mit Algenextrakten behandeln.

Königsfarn. Vernichten.

Mädchenauge, Purpursonnenhut, Sonnenhut. Befallenes vernichten.

Möhren. Fruchtfolge beachten. Tagetes oder Ringelblume als Randbepflanzung. Zu hohe Feuchtigkeit und stickstoffbetonte Düngung fördern Befall. Unkraut beseitigen, darauf überbrücken die Nematoden die Zeit ohne Kulturpflanzen. Humus im Boden enthalten Pilze, die die Nematoden bekämpfen, und ggf. auch Raubnematoden.

Pfefferminze. Jährlich verpflanzen.

Rote Bete. Tagetes einsäen

Salat. Mischkultur. Zeitabstand von 3 - 4 Jahren einhalten. Kamille, Ringelblume und Tagetes aussäen.

Sommerflieder. Stickstoffüberdüngung vermeiden.

Tomaten. Zinnien dazu pflanzen, je mehr, desto besser.Agro (Hild, partiell), Dolce Vita (Piepenkerl), Estrella + Firefly (Pötschke), Favorita (partiell, Hild), Luxor F1-Hybride (Sperli), Master F1 (N&G), Montfavet (N&G), Moravi (partiell, Hild), Myrto (Pötschke), Orangino (Piepenkerl), Ranger (partiell, Hild), Sweet-Cherry-F1-Hybride, Tomosa (partiell, Hild), Tumbler-F1-Hybride und Vitella F1 (Kiepenkerl, Pötschke), Picolino Cocktail ( Green & Easy) sind resistent. Veredelung auf Veredelungsunterlagen für Gemüse vor allem wichtig für Gewächshäuser.

Zwiebeln.

Nematoden werden vertrieben durch Ringelblumen und Tagetes.

Schnecken [Gastropoda. (Conchifera)]

Gastropoda. Schalenweichtiere (Conchifera).Schnecke

Schnecken sind Zwitter, die sich gegenseitig befruchten. Bis zu acht Monaten sind sie männliche Tiere. Bei der Kopulation schmiegen sie sich eng aneinander, Fuß an Fuß, und stoßen sich gegenseitig eine stimulierende Kalkspitze in die Flanke. Danach tauschen sie ihren Samen aus, indem sie ihre Geschlechtsorgane ausstülpen. Nach der Besamung bilden sie sich zu weiblichen Tieren um. Jedes weibliche Tier kann arteigene Eier produzieren. Danach leben sie nicht mehr lange.

Sie gehören zur Klasse der Bauchfüßler - Gastropoda, im Garten machen sich die Landlungenschnecken breit. Sie haben Lungen, sie atmen durch ein kleines Loch auf der rechten Seite der vorderen Platte. Sie sehen mit den "Grubenaugen" auf ihren Fühlern, mit denen sie die Richtung eines Lichtstrahles und damit Bewegung erkennen können. Chemische Sensoren in ihrer Haut führen sie sicher zu einer Nahrungsquelle. Durchschnittliche Geschwindigkeit etwa 5 m/h.

Sie haben ein Herz, das eine cyanhaltige Blutflüssigkeit umpumpt (Hämocyanin, größtes Sauerstoffmolekül überhaupt), eine Niere, einen Magen, der direkt am Mund sitzt und einen langen Darmkanal.

Der Fuß ist mit vielen Schleimdrüsen ausgerüstet. Ihr ausstülpbarer Penis sitzt ganz vorn in der Nähe von Mund, Atemloch und Stielaugen.

Fortpflanzung durch Eier, bis zu 400 Stück je Tier. Sie werden in Gruppen unter Steinhäufchen oder in Bodenspalten abgelegt. Danach sterben die Elterntiere ab. Ihre Lebensdauer ist 9 - 12 Monate. Sie bestehen zu 85 - 90% aus Wasser, brauchen demgemäss eine feuchte Umgebung, auch deshalb, weil sie Schleim absondern und keinen Verdunstungsschutz haben. Ein Flüssigkeitsverlust von mehr als 50% führt zu ihrem Tod. Auch geringerer Flüssigkeitsverlust macht sie passiv. Sie meiden daher Wind, Sonne und trockenen Boden. Deshalb selten, aber durchdringend gießen. 20 l Wasser je qm reichen für mehrere Tage.

Häufige Bodenbearbeitung (Bodenlockerung) und krümeligen Boden lieben sie überhaupt nicht. Durch die enorme Fruchtbarkeit treten sie oft schlagartig in großen Mengen auf.

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Besonders häufig kommen folgende Schneckenarten vor:

  1. Große Rote, Schwarze Wegschnecke (Arion ater, rufus).

    Rote, rotbraune, braune bis schwarze Farbe, in der Jugend meistens heller. Haut runzelig, 5 - 10 cm lang. Farbloser Schleim. Paarung Ende 8 - Ende 9. Eier 3 - 4 mm, kalkweiß, rund 300 Stck. je Schnecke in kleinen Häufchen. Eine Generation je Jahr. Reifezeit 3 - 4 Wochen. Jungtiere schlüpfen bei warmer Witterung vor Wintereinbruch, sonst im Frühjahr (März/April). In Hecken, Wäldern und Wiesen. Sie hat Vorliebe für junge Setzlinge, Aas, Pilze, Verrottendes. Nicht sehr sesshaft. Sie liebt hohe Vegetation mit feuchtem Mikroklima. Tagaktiv, überwintert je nach Art als Ei oder Tier in frostfreien Verstecken.
     

  2. Kapuzinerschnecke (Spanische Wegschnecke, Arion lusitanicus).

    In den 60ern aus Südspanien eingeschleppt, ähnlich der Großen Roten Wegschnecke gem 1), wird jedoch bis 18 cm groß. Unterscheidung schwer: Jungtiere bei 1) weißlich, bei 2) gestreift in braun, gelb, grau und orange. Die ausgewachsenen Tiere sind schmutzig graugrün, braun oder ziegelrot. Zwei Generationen im Jahr mit jeweils bis zu 400 Eiern. Sie schlüpfen im Herbst und überwintern, werden also den Frühsaaten gefährlich. Fressfeinde verfolgen sie weniger, weil sie zäher und schleimreicher sind, aber auch bitterer. Sie verdrängen die Große Rote Wegschnecke in Deutschland. Sie fressen große Mengen von Grünzeug, gern zarte Jungpflanzen, verletzte oder kranke Pflanzen, Vogel- und Hundedreck, Aas, auch von toten Artgenossen. Salat- oder Kohlpflanzen werden vollständig aufgefressen, ehe die nächsten Pflanzen heimgesucht werden. Sie sind unempfindlicher gegen Licht und Trockenheit.
     

  3. Gartenwegschnecke (Arion hortensis). 2,5 - 4 cm lang.

    (Blau-)schwarz, Sohle gelblich.Sie leben direkt unter der Erdoberfläche. Paarung Ende 9. Eier 2 mm, eiförmig, Schale durchsichtig. Ablage 11 - 12, manchmal bis ins Frühjahr, etwa 10 - 50 Stück in Erdhöhlen oder an Pflanzenwurzeln. Larven schlüpfen Anfang 4 - 5. 5 - 6 Jungschnecken (Tauschnecken), leben unterirdisch. Schaden 5 am größten. Bei feuchtwarmer Witterung kriechen erwachsene Schnecken auf die Pflanzen. Sie fressen nachts mehrmals mit Ruhepausen. Meist sesshaft. Schädigen vor allem Wurzeln und Keimlinge und Speicherorgane im Wurzelbereich (Karotten, Kartoffeln, Rüben, Kohl). Schaden in kälterer Zeit am größten. Sie sind kälteresistenter als die Große Wegschnecke.
     

  4. Genetzte Ackerschnecken (Deroceras reticulatum). 3.5 - 5 cm.

    Gelblich-weiß, schiefergrau, braun, oft mit dunkler Netzzeichnung. Schleim    kalkweiß. Haut gerunzelt, Sohle hell. Jungschnecken sind heller. Nach Schlüpfen durchscheinend. Paarung im Herbst an einem feuchten Platz. Eier 1 - 2 mm rund oder oval, 10 - 40 Stück, einige unter der Erde, andere an Pflanzenwurzeln. Junge schlüpfen 4 - 5. Nur bei günstigen Bedingungen 2 - 3 Generationen je Jahr. Sie sind besonders auf Feuchtigkeit angewiesen. Leben meist oberirdisch, klettern bei Nässe und Regen auf die Pflanzen bis 1 m hoch, gefährden alle Pflanzenteile, fressen auch an Samen und Blüten. Da sie lichtempfindlich sind, sind sie nachtaktiv, meistens am Beginn der Nacht, auch noch bei 0°. Bei trockenem Wetter fressen sie Wurzeln ab (z.B. Möhren). Sie sind im Herbst am schädlichsten. Sie verkriechen sich gern in Bodenspalten oder unter Holz und Steinen, auch in Kohl- und Salatpflanzen. Sie sind sesshaft. Sterben durch starken Frost. Lockerer, feinkrümeliger Boden ist für sie ungünstig. Sie bevorzugen chlorophyllfreie Nahrung, fressen auch verholzte Pflanzenteile.
     

  5. Gehäuseschnecken. Verschiedene Arten. Helicidae.

    Die Schnirkelschnecken (Gattung Cepaea) mit ihren gebänderten Häuschen sind genauso gefräßig wie die Nacktschnecken, aber sie fressen vorzugsweise Abgestorbenes. Die Weinbergschnecke (Helix pomatia) ist am bekanntesten, sie ist geschützt. Sie lebt auf kalkhaltigem Boden, überwintert 30 cm tief im Boden. Gehäuse weiß bis gelb-braun, bis 40 mm. Es wird mit einem Kalkdeckel im Winter verschlossen. Alter bis zu 7 Jahren. Langdauernde Paarung im Mai mit etwa 10 mm langen "Liebespfeilen" aus Kalk. Ab 3.- 4. Lebensjahr legen sie bis zu 70 Eier 6 - 8 in Erdlöchern ab. Die Eier sind etwa 5 - 6 mm groß. Vorkommen in Feld, Garten, Wiese. Sie fressen Kohl, Salat, Spinat, aber meistens tote organische Stoffe, Angerottetes und Verwelktes. Den notwendigen Kalk entnehmen sie über kalkreiche Kräuter oder direkt dem kalkigen Boden mit Hilfe einer Säureabsonderung.

Die Nacktschnecken (1 - 4) hinterlassen Schleimspuren, die aber von Bodenbakterien umgewandelt werden. Sie sind Allesfresser, fressen Löcher in die Pflanzenblätter, fressen auch ganze Pflanzen ab, vor allem auch aufgehende Saat und nicht abgehärtete Jungpflanzen, alles Verwesende und Welkende, tote Kleintiere, auch der eigenen Art, sowie Kot von Meerschweinchen. Die angefressenen Pflanzen bilden sehr oft eine Eingangspforte für viele andere Schädlinge. Sie halten sich tagsüber in feuchten, dunklen Verstecken auf, von denen aus sie nachts ihre Futterpflanzen in der Nähe aufsuchen. Die Vermehrung der Schnecken wird begünstigt durch feuchtes und warmes Wetter, abendliches Gießen, feuchten Mulch, z.B. frisches Gras. Eine Schnecke frisst in einer Nacht etwa die Hälfte ihres Körpergewichtes. Sie kann Wasser über ihre Haut aufnehmen. Sie überwintern - meistens befruchtet - in der Erde, die Jungen fressen dann im Mai an den Pflanzen. Zwei Generationen im Jahr bei guten Bedingungen sind möglich, bei der Ackerschnecke sogar drei. - Große Wegschnecken (Gruppe 1 und 2) legen in einer Nacht bis zu 25 m zurück.

 

Schnecken verbergen sich gern unter Blaukissen, Meerrettich, Phlox und Rhabarber.

Die vorstehenden Zusammenstellungen sind weder vollständig noch gelten sie für alle Regionen und alle Schnecken.

Weiterführende Info: www.schneckeninfo.de.

Vorbeugung allgemein:

Pflanzenstärkung:

  • Moosextrakt: Auf die Pflanzen gesprüht, werden sie nicht von Nacktschnecken heimgesucht. Dasselbe gilt für das Handelsprodukt 'Lebermooser' und Lebermoos-Extrakt von Hanne.
  • Ackerschachtelhalm-Jauche stärkt die Zellwände, vorbeugend gegen Läuse. Nach 3 Wochen 1 : 5 verdünnt gießen und spritzen.
  • Brennessel-Jauche düngt, pflanzenverstärkend, vorbeugend gegen Läuse. Nach ca. 2 Wochen 1 : 20 verdünnt spritzen oder 1 : 10 verdünnt gießen.
  • Adlerfarn-Jauche und Wurmfarn-Jauche vorbeugend gegen Läuse und Schnecken. Nach ca. 2 Wochen 1 : 10 verdünnt über den Boden (gegen Schnecken) und Pflanzen spritzen.
  • Rhabarber-Jauche vorbeugend gegen Läuse und Raupen. Nach ca. 2 Wochen 1 : 5 verdünnt spritzen.
  • Holunderblätter-Jauche vergrämt Wühlmäuse und Schnecken. Nach 1 - 2 Wochen 1 : 1 verdünnt über Kohlpflanzen spritzen. Bei allen Jauchen wie folgt verfahren: 1 kg frisches oder 200 g trockenes Kraut mit 10 l Wasser ansetzen.
  • Rainfarnbrühe und Wermutbrühe gegen Läuse, Kohlweißlinge und andere Insekten - Achtung: Tötet auch Nützlinge. 10 g trockenes oder 100 g frisches, blühendes Kraut in 3 l Wasser 15 - 30 Minuten köcheln lassen. Abgekühlte Brühe durch ein Tuch/Sieb seihen und unverdünnt über die Pflanzen spritzen.
  • ENVIRepel wird auf die Pflanzen gesprüht, gilt in mancher Hinsicht als sehr gut.

Bodenbearbeitung:

Beim Gärtnern unbedingt beachten: Feinkrümeliger, lockerer Boden verhindert ein Eindringen von Schnecken.

Optimal ist pH 6 -7.

Im Herbst nicht graben, im Winter Boden lockern mit Grabegabel. Hineinstecken, vor- und zurück bewegen. Dadurch können die Eier in den tieferen Schichten nicht überwintern. Im Sommer nur oberflächliche Bodenlockerung, den Sauzahn nicht benutzen. Mulchen nur mit trockenem, organischem Material und nur so dick, dass der Boden gerade bedeckt ist, z.B. mit Fichtennadeln, Gerstenstroh und Wurmfarn. Nur oberflächlich hacken im Sommer, so früh wie möglich im Frühjahr, um die groben Spalten zu schließen. Schon früh Köder auslegen, früh absammeln.

Erst aussäen, wenn der Boden genügend erwärmt ist. Jungpflanzen, durch Kälte am Wuchs gehemmt, ziehen Schnecken an. Je schneller die Pflanzen auflaufen, desto geringer ist der Fressschaden - siehe auch "Saatbeizung". Boden vor der Aussaat gut hacken, damit keine Hohlräume entstehen. Löcher im Möhrenbeet nach Teilernte sofort wieder schließen. Danach gut glätten. Randsaaten mit Gartenkresse, Gelbsenf, Linsen oder Spinat als Schneckenfutter. Diese Pflanzen ausreißen und mit den Schnecken vernichten oder Schnecken absammeln. Es können auch Köder aus zerkleinerten Küchenabfällen dorthin gelegt werden, ständig absammeln und Köder erneuern. 2 - 3 Tage vor der Aussaat Samenrillen ziehen, damit sich der Boden besser erwärmt. Samen mit Erde (2 Teile) und reifem Kompost (1 Teil) zudecken, leicht andrücken. Mulchmaterial darauf streuen.

Daneben Köderpflanzen aussäen, Senf ist dafür gut geeignet. Sobald die Kulturpflanzen die ersten Keimblätter gebildet haben, den Gelbsenf abschneiden und als Mulch an Ort und Stelle liegen lassen. Die Schnecken können am Senfmulch abgelesen werden. Tagetes als Lockpflanzen vorziehen und auspflanzen nahe gefährdeten Kulturen. Im Frühjahr kommen die Schnecken nach der ersten Bodenbearbeitung aus dem Erdreich. Dann für "Unterkünfte" sorgen in Form von feuchten Brettern und Steinen mit darunter gelegten Ködern. Täglich absammeln.

Jungpflanzen sind um so weniger gefährdet, je mehr sie abgehärtet sind, je mehr Wurzelmasse sie gebildet haben und wenn sie keine Verletzungen, auch der Wurzelmasse, aufweisen. Deswegen nie direkt aus dem Frühbeet in das ungeschützte Erdreich auspflanzen (etwa eine Woche abhärten) und kleine Pflanzen entweder vernichten oder solange zurückhalten, bis sie ausreichend kräftig geworden sind. Zusätzlich kann man die Pflanzen schützen durch Algenkalk, oder Steinmehl; Begonienauszug oder Auszug aus Blättern von Schwarzen Johannisbeeren. Die durchsichtigen Sonnenhüte, wenn sie etwas in die Erde eingelassen sind, sind ebenfalls ein guter Schutz. Die im Handel befindlichen Plastik-Schneckenzäune kann man auch ablängen und um gefährdete Pflanzen herumlegen. Ebenso können Blumentöpfe ohne Boden um die jungen Setzlinge in den Boden gedrückt werden, besonders wirksam, wenn der obere Rand nach außen umgebördelt ist. Sonst mit Antischneck-Gel einreiben. Durchgeschnittene Plastikflaschen oder Gläser während der Nacht über kleine Pflänzchen stülpen.

Schnecken werden von welkenden, verletzten oder faulenden Pflanzenteilen angezogen.

Kompost:

August - Ende August/Mitte September sieben, den reifen Kompost über Nacht liegen lassen, dass die Schnecken auswandern können, und das nicht verrottete mit frischem Material wieder neu aufschichten. Die Schnecken ziehen dann um in den Haufen mit dem nicht verrottetem Material. Reifen Kompost in Jutesäcke abfüllen und vor Regen schützen. Restkompost im November umsetzen, damit die weißen Eier vertrocknen oder erfrieren.

Gründüngung:

Ist nur im Spätsommer empfehlenswert, und auch nur die nicht winterfesten Sorten wie Alexander-/Perserklee, Gelbsenf, Hafer, Ölrettich, Phacelia, Sommerwicke usw.

Am besten wird mit der Gießkanne bewässert, immer morgens. Wenn unvermeidbar, auch Flächenberegnung, aber nicht oft, dafür aber tiefgründig, ebenfalls nur in den Morgenstunden. Wenn der nicht kultivierte Teil mit bewässert wird, verschonen die Schnecken die Gemüsebeete.

 

Im Frühjahr Mulchdecke mit Schnecken und Eiern entfernen. Bei Trockenheit wiederholt hacken. Erst im Sommer mulchen, aber nur dünn.

 

Schneckenjauche:

Etwa 100 Schnecken verschiedener Arten sammeln, mit heißem Wasser überbrühen, 10 Tage stehen lassen, ab und zu umrühren, dann 5 l Wasser und etwas Steinmehl zusetzen. Der Duft vertreibt die Schnecken sicher.

Am besten kombinieren mit Köder: Von einer Seite beginnend in geringen Abständen mit der Jauche kleine Duftmarken setzen über die gesamte Gartenbreite hinweg. Parallel davor Köderhäufchen auslegen im Abstand von 50 cm. Die Schnecken werden sowohl von dem Jauchegeruch vertrieben als auch von den davor liegenden Ködern angelockt. Am besten die Schnecken am Abend an den Köderhäufchen ablesen. Dadurch wird der erste Teil des Gartens schneckenfrei. Diese Prozedur wird sooft wiederholt, bis die Schnecken zum entgegengesetzten Teil des Gartens getrieben worden sind und dort abgelesen werden können. Der Geruch wirkt etwa 2 Wochen, nach Regen muss die Vergrämungsaktion wiederholt werden. Pflanzen dürfen von der Jauche nicht benetzt werden, es handelt sich um hochgiftige Eiweiße.

Holzwolle auslegen im Herbst, nach Eiablage die Holzwolle vernichten.

Kaffeelösung ab 0,05% Coffein-Gehalt über Erde und Pflanzen sprühen, sie wirkt tödlich bei Berührung, ähnlich wie Nervengift. Der Koffeingehalt entspricht einer normalen Kaffeekonzentration. Ab 0,01% Coffein-Gehalt ist eine abschreckende Wirkung festzustellen, die Schnecken erholen sich aber wieder.

Schneckenzäune verschiedener Konstruktion installieren.

  • Schnecken sind Artisten im Überwinden von Hindernissen, wenn auch im 'Schneckentempo'. Sie klettern an Drahtgewebe hoch und runter und gleiten geschickt über dessen spitzes Drahtende hinweg, übersteigen mühelos sogar Rasierklingen. Deshalb sollte man zusätzlich die Wände mit einem 10 cm breitem Streifen Antischneck-Gel einreiben und das Gel, wenn erforderlich, erneuern. Innerhalb dieses Bereiches Schnecken ablesen oder vertreiben mit Schneckenjauche. Darauf achten, dass keine Pflanzen ausserhalb des Zaunes die Zaunkrone überwuchern und damit die Aussperrung vereiteln. Schneckenzäune verhindern auch den Zugang von vielen Nützlingen! Antischnecken-Gel Neudorff, 31857 Emmerthal www.neudorff.de
  • lstahldrähten oder mit Außer den mechanischen Schneckenzäunen gibt es noch elektrischbetriebene, die ähnlich einem Weidezaun Schnecken abhalten oder töten. Sie arbeiten mit einer kleinen 9 Volt-Batterie und zwei EdeDrahtgewebe, durch das im 10-Sekunden-Takt ein Stromstoß geschickt wird.

          Antischnecken-Gel Neudorff, 31857 Emmerthal www.neudorff.de

Die jeweils besten Konzentrate sind: Zu Salat Hanf oder Kerbel dazugeben. Odermennig oder Lavendel wehren ebenfalls ab. Kaffee ab 5%. Maiglöckchensaft und Lebermoosextrakt mischen, beide Säfte dringen nicht in die Nutzpflanzen ein, sie werden vor Gebrauch nur abgewaschen. Vorsicht bei Kindern! Lavendel- und Salbeiöl verteilt spritzen. Zimt und Steinmehl verstreuen, bei Feuchtigkeit erneuern. ENVIRepel einsetzen.

Erdbeeren. Feuchte Bretter auf die Wege legen, frühmorgens oder bei Regen absammeln. Petersilie neben die Erdbeeren einpflanzen.

Salat. Begonien vergällen den Schnecken den Appetit auf Salat. Man zerkleinert etwa 500 g Begonien, Stängel und Blätter, und weicht sie einen Tag in 10 l Regenwasser ein. Vor dem Verpflanzen taucht man die Wurzeln der Gemüsesetzlinge in die Brühe oder stellt sie mit Wurzelballen etwa 1 Stunde lang hinein, damit sie sich voll saugen. In den folgenden Tagen gießt man alle paar Tage den Boden um die Pflanzen mit dem unverdünnten Wasser.

 

Teufelskralle. Schnecken sind ihre Hauptfeinde.

Die Lieblingspflanzen kann man ggf. als Lockpflanzen benutzen, um andere zu schützen bzw. um gezielt abzulesen. Sonst sollte man sie extra vorziehen, abhärten und dann auspflanzen. Als Lockpflanzen werden gern gesät: Basilikum, Buchweizen, Kresse, Linsen, Rittersporn, Ringelblumen, Dahlien, Salat, Senf, Sonnenblumen, Teufelskralle und Tagetes. Sie werden bei einer Höhe von 10 cm abgemäht und bleiben liegen. Nachts werden die Schnecken davon angezogen, sie müssen dann aber frühmorgens abgelesen werden.

 

Kammkönigsfarn, Hahnenkammkönigsfarn, Kronenfarn, Purpurfarn, Zimtfarn.

Schneckenfrass ist verhältnismäßig selten. Beim Fraß sollten sie schnellstens abgelesen werden.

 

'Lieblingsspeisen' sind:

Akelei, (Junge) Astern, Balsaminen, Bartnelken, Bier, (junge) Bohnen, Buchweizen, Cosmeen, Dahlien, Erdbeeren, Fackellilie, Feuersalbei, Fingerhut, Frauenschuh, Blüten der Frühlingsmargerite, Funkie, Gelbsenf, Gemüsefenchel, fast alle jungen Gemüsearten, Glockenblumen (C. posch.), Kapuzinerkresse, (junge) Kohlpflanzen, Kresse, Levkojen, Linsen, Lobelien, Malven, Meerrettich (Sammelstelle für Schnecken, wenn er am Rande eines Kartoffelfeldes angepflanzt wird), Milch, Mittagsgold, (junge) Möhren und junge Petersilie, Prunkwinden, Ringelblume, (junger) Rittersporn, Salvien, Salat, Senf, Silberkerze, Sonnenblumen, Sonnenhut, Strohblumen, Tagetes, Taglilien, Blüten der Winterheckenzwiebeln, Wucherblumen, Ziererdbeere, Ziermais, Zinnien, (junge) Zucchini.

 

Verschont von Schnecken werden im allgemeinen:

Akelei, Alpenaster, Alpenveilchen, (Japan-)Anemonen, Artemisien, Aschenblumen, Astilbe, Ballonblumen, Balsamine, Bartfaden, Bartnelken, Begonien, Beinwell, Bergenie, Blauschwingel, Carex, Christrosen, Dachwurz, Duftsteinrich, Eberraute, Ehrenpreis, Eisenhut, Eisenkraut, Elfenspiegel, Engelstrompeten, Farne, Fetthenne, Fingerhut, Fl. Lieschen, Flockenblume, Frauenmantel, Fuchsschwanz, Gänsekresse, Gartennelken, Gedenkemein, Geißbart, Gelenkblume, Geranien, Gladiolen, Glockenblumen (evt. sortenbedingt, C. posch. wird gefressen), Golderdbeere, Goldfelberich, Goldlack, Goldmelisse, (Kalif.) Goldmohn, Goldrute, Heidenelke, Heiligenkraut, Himmelsleiter, Hornveilchen, Hortensien, Immergrün, Immortellen, Jakobsleiter, Jungfrau im Grünen, Kapuzinerkresse, Karde, Katzenminze, Kaukasusvergissmeinnicht, Kokardenblume, Kreuzkraut, Küchenschelle, Lampenputzergras, Lavendel, Lichtnelken, Lilien (außer Taglilie), Lobelie, Löwenmäulchen, Mädesüß, Malven, Mangold, Männertreu, Mittagsgold, Mohn, Montbretie, Nachtkerze, Nelken, Nelkenwurz, Netzblattstern, Ochsenzunge, Papierblume, Pelargonie, Petunie, Pfingstrose, Phlox, Portulakröschen, Porzellanblümchen, Purpurglöckchen, Purpursonnenhut, Radies, Rettiche, Rhododendren, Rosen, Rosenprimel, Rote Bete, Salat, roter, (je nach Auswahl), Salbeiarten, Salomonsiegel, Schafgarbe, Schaumblüte, Scheinmohn, Schleierkraut, Schmuckkörbchen, Schwertlilie, Sommeraster, Sommerzypresse, Sonnenbraut, Sonnenflügel, Sonnenhut (Rudbeckia, Echinacea), Sonnenbraut, Sonnenröschen, Spiere, Spinat, Spornblume, Springkraut, Staudenwicken, Steinbrech, Steinkraut, Sterndolde, Storchschnabel, Strandflieder, Tagetes tenuifolia, Thymian, Tränendes Herz, Türk. Mohn, Vogelfußsegge, Weinraute, Wollziest, Ysop, Ziergräser, Ziertabak, Ziest, Zitronenmelisse, Zwiebeln. - 'Schneckenfeste' Sommerblumen-Sortimente werden im Handel angeboten. - Bei starkem Befallsdruck und geringer Auswahl werden auch einige der vorgenannten Pflanzen angenagt.

Abwehr durch Tiere:

Natürliche Feinde der Nacktschnecken sind:

Ameisen, Amseln, Blindschleichen (!), Drosseln, Eidechsen, Elstern, Feuersalamander, Fliegenarten, Frettchen, Gänse, Gartenschläfer, Gliederfüßer, Glühwürmchenlarven (leere Schneckengehäuse auf dem Boden belassen), Halbflügler, Hühner, Hühnervögel, Hundertfüßer, Igel (zieht aber Käfer, Larven usw. vor), Kleiber, Indische Laufenten (alle Entenarten brauchen Wasser zum Baden und mardersicheren Stall. Sie fressen auch die Spanische Wegschnecke. Sie müssen aber schon als Küken an Schneckenverzehr gewöhnt werden), Kröten, Kurzflügler (fressen Eier), verschiedene Laufkäfer (deren Larven fressen auch Schneckeneier, der Schaufelläufer Cychrus altenuatus, schwarz, metallisch glänzend, mit parallel laufenden Linien auf dem Rücken, dringt in die Gehäuse ein und frisst die Gehäuseschnecken; die Goldleiste, schwarz, metallisch glänzend, mit einem violetten Rand an den Flügeldecken, frisst Schneckeneier), Laufmilben, Lederlaufkäfer (bricht Gehäuse auf), Lurche, Maulwürfe, Mauswiesel, Molche, Rabenkrähen, Raubschnecken (fressen besonders gern die Eier), Salamander, Schneckenaaskäfer, Singdrosseln (vertilgen auch Bänderschnecken, die in einer "Drosselschmiede", meistens ein Stein, zertrümmert werden), Spechtmeisen, Spitzmäuse, Stare, chinesische Wachteln, Weberknechte, Weichkäferlarven, Weinbergschnecken, Würger, Zimmermann.

In geringerem Maße Frösche und Kröten.

Elstern und Rabenkrähen nehmen Gehäuseschnecken auf, auch der Gartenschläfer frisst Gehäuseschnecken.

Die jungen Schnecken werden den älteren vorgezogen, die spanische Wegschnecke wird von vielen Nützlingen gemieden.

Durch Laub-, Schnittholz- oder Steinhaufen können die Nützlinge gefördert werden.

 

Abwehrende Pflanzen, Rezepturen, und Materialien:

Allgemein wirken Gerb- und Bitterstoffe, z.B. Odermennig und Pflanzen mit reichlich ätherischem Öl abwehrend auf Schnecken.

Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens), zermahlen um die gefährdete Pflanze herum ausgebracht, Begonien (Begonia cucullata u. semperflorens), Bohnenkraut, Borretsch, Brennessel, Buchbaumhecke (Duft), Eberraute (Randbepflanzung um bedrohte Beete), Efeu, Estragon, Farne (Barrieren aus getrocknetem, zerriebenem Farn vermischt mit zerkleinerten Eierschalen, Buchensägemehl, evt. noch mit etwas ungelöschtem Kalk, Mulchen mit (Wurm-)Farnkraut, Holunderblätter, Kamille, Kapuzinerkresse, Kerbel, Knoblauch (dichte Reihen pflanzen), ausgehöhlte und aufrecht stehende Grapefruchtschalen, Heiligenkraut (er überdeckt mit seinem Geruch den Duft der Gemüse), Holunder, Koriander, Kresse, Lavendel (Aufguss mit kochendem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, unverdünnt auf gefährdete Pflanzen sprühen), Liebstöckel, Majoran, Oregano, Petersilie, Rainfarn, Ringelblumen, Rosmarin, Salat umkränzt von stark verkleinerten Thymian, Salbei, Schafgarbe, Schwarze Johannisbeeren (Blätter), Seifenkraut, weißer Senf, Tannenzapfen (auskochen und ausgießen), Thuja, Thymian (Randbepflanzung), Tomaten, Wacholder, Wermut, Wurmfarn, Ysop (er überdeckt mit seinem Geruch den Duft der Gemüse), Zwiebeln; entweder Auszüge machen, Beetrand bepflanzen oder mulchen. Stehen Ringelblumen oder Kapuzinerkressepflanzen zwischen dem Gemüse, wird letzteres weniger heimgesucht. Zum Mulchen geeignet sind Brennesseln (frisches Kraut), Borretsch (frisches Kraut), Farn, Gerstenstroh, Fichtennadeln, Ringelblumen (dichten Mulch um Pflanzen legen).

Pflanzen immer klein schneiden und um die gefährdeten Kulturpflanzen herumlegen oder dem Mulch beimischen. Schneckengranulat wehrt ab mit natürlichen Aromen. Gerb- und Bitterstoffe wehren Schnecken ab. Am Rand des Beetes Hirtentäschel und Ackerhellerkraut pflanzen, das 'lenkt die Schnecken ab'.

Kräuter wie Oregano, Minze und Thymian schützen als Beetumrandung vor gefrässigen Schädlingen. Dasselbe geschieht mit Purpurglöckchen, Schafgarbe und Sonnenhut. Sie bekommen dann keine Schnecken in Ihren Garten.

Vorbeugende regelmäßige Spritzungen in wöchentlichem Abstand mit ENVIRepel. Der Geruchssinn der Schnecken wird durch Lavendel verwirrt. Zum Spritzen auf die gefährdeten Pflanzen kann man folgende Lösung versuchen: 10 l Wasser, 1 l Obstessig, 50 g Lavendelöl. Abends fein versprühen.


Jauchen
aus Farnkraut oder Rhabarberblättern, Brühe aus ausgekochten Tomatenblättern oder Kermesbeerenauszug (Phytolacca acinosa) am Beetrand versprühen, Fichtennadelkompost um gefährdete Pflanzen ausbringen.


Niempresskuchen
aus gemahlenem und ausgepresstem Niemsamen oder Niemsamen über das gefährdete Beet verteilen und zusätzlich um das Beet herum einen Wall ohne Unterbrechung ausstreuen. Das Beet wird nicht mehr betreten, Eier und vorhandene Schnecken werden vernichtet. 30 - 50 g/qm werden benötigt. - Diese Rezeptur hat sich nicht unbedingt bestätigt. -

Zimt oder Steinmehl über gefährdete Pflanzen streuen, nach Regen wiederholen.
Lavendel- oder Salbeiöl fein verteilt über Pflanzen und Boden spritzen, 5 g je Liter Wasser mit einem Emulgator (Apotheke).
Zwiebelgeruch schreckt sie ab.
Ätzkalk 20 g/qm zweimal innerhalb 30 Minuten morgens und abends stäuben, damit die Schnecken direkt getroffen werden.
Maiglöckchensaft + Lebermoosextrakt gemischt können gegen Schnecken und andere Schädlinge eingesetzt werden. Beide Säfte dringen nicht in die Nutzpflanzen ein, sie werden vor Gebrauch nur abgewaschen. Vorsicht bei Kindern!
Metaldehyd und Eisen III-Phosphat dürfen im ökologischen Landbau eingesetzt werden. Besser Roggenbier statt Weizenbier.
Thymian. Der starke Duft von Thymian vertreibt Blattläuse, Möhrenfliegen und Schnecken. Kohl, zwischen den Thymian ausgepflanzt, bleibt von den Raupen des großen und kleinen Kohlweißlings und Erdflöhen verschont. Schnecken vermeiden den mit grob zerkleinerten Thymiantrieben umkränzten Salat.

Die Barrieren bilden aus Asche, Ätzkalk (nur bei sehr starkem Befall und allergrößter Vorsicht, 10 cm breit, aber nicht im Gemüsebereich), zermahlenen Eierschalen, Feinsand, Gerstengrannen, Holz, fein zerschreddert, Kies, trockenem Mulch, Sägemehl, Schilf, fein zerschreddert, Schlacke, Steinmehl, Tannennadeln, Wellpappe. Asche, Sand usw. wirken nur bei Trockenheit. Man kann außerdem zwischen Gemüsegartenteil und Schlafplätzen Barrieren bilden durch Rasen, Mindestbreite 4 m, Weißklee 2 - 3 m, Gartenkresse/Gelbsenf 2 m, Baumrinde 1,5 m, Sägemehl 1 m, 10 cm hoch. Mepha-Schneckenfrei enthält Pflanzenöle, die den Geruchssinn der Schnecken stören. Sie verharren in Ruheposition oder graben sich ein. Nach Regen erneuern.

Auch Beetumrandungen aus Buchs oder duftenden Kräutern mit stark verholzten Trieben halten die Schnecken ab. Sie bieten gleichzeitig Unterschlupf für Laufkäfer, Raubwanzen und Spinnen. Randbepflanzungen mit Tagetes als Lockpflanzen.

Schnecken mögen keinen Kupfer. Eine Kupferfalle überwinden sie nicht gerne.

 

Fallen oder Schlafplätze

Im Schatten aufstellen, morgens absammeln: Feuchte alte Bretter, Baumrinde, Kartoffelscheiben, Kartons, Kohlblätter, Nasse Lappen, Pampelmusen, Rhabarberblätter, feuchte Säcke oder zusammengefaltete alte Vliese ggf. mit Bier zusätzlich als Lockmittel, Salatblätter, Steinplatten, Tontöpfe, Wellpappe, feuchtes Zeitungspapier, Zucchinischeiben dienen als Versteck. Besser noch, wenn unter die Bretter faulende oder welkende Pflanzen als Lockstoff, z.B. Kohl-, Rhabarber-, Salat- oder andere Gemüseblätter oder auch feuchte Lappen u.ä., gelegt werden. Sie lassen sich dann am frühen Morgen oder nach Einbruch der Dunkelheit ablesen, auch an Regentagen kann man sie leicht ablesen. Steine und Bretter nach dem Ablesen der Schnecken an anderer Stelle wieder auslegen, damit evt. vorhandene, übersehene kleine Schnecken durch die Sonne getötet werden. An den Zuwanderungswegen flache Steine, Ziegel o.ä. auslegen mit feuchten Pflanzenresten darunter. Schnecken nicht mit Salz, sondern in heißem oder Essig-Wasser töten; nicht an Ort und Stelle lassen, sie dienen den lebenden Schnecken als Futter. Im Herbst werden oft Eier unter Steinen, Brettern usw. abgelegt. Deshalb umdrehen, damit die Vögel oder Igel die Gelege fressen können. Werden Stein- oder Holzhäufchen unter Büschen platziert, werden dort oft Eier abgelegt, die dann leichte Beute der Fressfeinde werden. Die Schnecken legen ihre Eier im Herbst ab, vor allem, wenn dieser lang und warm ist.Verfaultes zieht die Schnecken magisch an.

Bierfallen wie alle Köder ziehen Schnecken aus der Nachbarschaft an, die Schnecken haben ein feines Geruchsempfinden. Der Duft dringt 150 m weit. Sie sind daher nur innerhalb eines Schneckenzauns empfehlenswert. Die Bierfallen müssen täglich gereinigt und neu befüllt werden, spät abends, und auch nur zu 2/3, damit sie es schwerer haben zu entkommen. Damit Nützlinge wie Laufkäfer nicht im Bier ersaufen, sollte man ein flaches Brettchen o.ä. als Ausstiegshilfe in das Gefäß stellen. Eine flache Schale mit Regendach als Bierfalle genügt vollkommen. Die Kohlensäure ist offenbar der todbringende Stoff. - Manche Schnecken stehen mehr auf Weizenbier.

Schneckenfallen mit giftfreiem Köder sind so konstruiert, dass die Schnecken nicht wieder umkehren können. Sie können am nächsten Tag abgesammelt werden. Tonröhren schräg in die Erde, wobei das eine Ende herausragt, und dabei z.B. etwas altes Laub unten hineingesteckt. In Abständen von einer Woche kann man sie herausziehen und die Schnecken beseitigen.

Köder auslegen:

Köder haben nur dann Sinn, wenn die Schnecken auch aktiv sind. Das sind sie erst ab etwa 8°. Optimal ist eine Temperatur von 18°. Grapefruitschalen*, angefaulte Gurkenstückchen* oder ausgehöhlte Gurken*, Kartoffeln*, Küchenabfälle, Roggenschrothäufchen, Salatköpfe, auf den Kopf gestellt, angefaulte Tomaten*, Melonenschalen, Zucchinistückchen, Mischung von feuchter Weizenkleie* mit Katzen- oder Hundebiskuits (1kg - 100 g, Biskuits vorquellen, ggf. auch mit Bier anteigen. In kleinen Häufchen unter großen Blättern auslegen, Abstand 50 cm, mehrfach in der Nacht bzw. am frühen Morgen absammeln, damit keine Schnecken entkommen. Sie werden sonst unnötig groß und fett), Zitrusfrüchteschalen im Schatten auslegen. Köderplätze nicht verändern, Schnecken haben Erinnerungsvermögen. Zwischen das Gemüse bestreut man gehäckselte Zuckerrüben. Sie sind vor allem interessant, für die saftigen Rüben lassen sie alles liegen. Man sollte auch zerbröselten Schachtelhalm aus trockenem Mulch auslegen, die überwinden die Schnecken ziemlich ungern. Bäuerinnen aus Österreich zäunen Ihre Gemüsebeete mit einem breiten Band (10 - 15 cm) aus Kresse oder Petersilie ein. Sie werden sehr früh ausgesät, damit ein breiter Wall entsteht. Begonien vergällen den Schnecken den Appetit auf Kohl und Salat. Man zerkleinert etwa 500 g Begonien, Stängel und Blätter, und weicht sie einen Tag in 10 l Regenwasser ein. Vor dem Verpflanzen taucht man die Wurzeln der Gemüsesetzlinge in die Brühe oder stellt sie mit Wurzelballen etwa 1 Stunde lang hinein, damit sie sich voll saugen. In den folgenden Tagen gießt man alle paar Tage den Boden um die Pflanzen mit dem unverdünnten Wasser. Man kann auch die Wirkung der Heilerde verstärken, indem man den Boden damit bepudert. Kann auch mit Basaltmehl erzielt werden.
(* = Gilt besonders für die Gartenwegschnecke in Frühjahr und Herbst).

Dosen mit restlichem Katzen- oder Hundefutter eingraben in Reihen, oben abdecken. Buchweizen, Gartenkresse, Senf oder Tagetes als Fangpflanzen setzen. Neudorffs Schneckenkorn "Ferramol" hat Eisenphosphat als wirksamen Bestandteil und ist damit absolut ungiftig, wird aber nicht immer angenommen. An sonnigen Tagen anfeuchten. Im Herbst künstliche Erdspalten anlegen und mit Pflanzenresten füllen. Nach Eiablage mit kochendem Wasser begießen. Mit einer feinen Eichen- oder Walnuss-Laub-Beschichtung den Boden überziehen. Manche vertrauen auf die Abhilfe der Schneckeneier. Bei hartnäckigem Schneckenbefall empfiehlt sich die Kieferle Wühlmaus-Selbstschussfalle Mod. W 2. Sie besteht aus einem Fanggerät, dass Erwerbspersonen über 18 Jahre bekommen können.

Schneckenstop besteht aus einem Plastikring, der eine Pflanze vor Schnecken schützt. Der obere Teil der Wandung ist nach unten umgebördelt, so dass die Schnecken abgehalten werden.

Pro Limax lockt Schnecken an, sie versinken darin.

Envirepel ist ein Knoblauchkonzentrat, das auf die Pflanzen gespritzt wird und die Schnecken abwehren soll.

Nematoden

Art Phasmarhabditis hermaphrodita, in England unter Nemaslug bekannt und in Deutschland auch unter Bioslug verkauft, können direkt gegen die Jungstadien der Schnecken eingesetzt werden; die Ackerschnecken, auch ältere, werden besonders parasitiert. Bei den Wegschnecken und bei verdichtetem Boden muss die doppelte Menge genommen werden. Die Nematoden (Fachhandel) schwimmen im Bodenwasser zu den Schnecken und befallen sie über die Mantelhöhle. Ihre Larven geben ein Bakterium ab, dass die Schnecken nach drei Tagen dazu bringt, die Nahrungsaufnahme zu beenden. Ihr Mantel schwillt an, sie ziehen sich in den Boden zurück und sterben innerhalb von 3 - 6 Tagen. Die Nematoden vermehren sich innerhalb der Schnecken von den Bakterien. Sie verlassen den Kadaver nach 2 - 3 Wochen und suchen sich ein neues Opfer. Bodentemperatur mindestens 5°, besser 10 -25°. Die Erde darf nicht austrocknen. 4 - 6 ist die wirksamste Zeit. Wirkungsdauer ca. 6 Wochen. Die Weinbergschnecke und andere Gehäuseschnecken werden nicht parasitiert, aber die Wasserschnecken. Die Nematoden können nur Schnecken parasitieren, die im Boden leben oder sich dort verstecken. Schnecken.

Die jeweils besten Konzentrate sind: Zu Salat Hanf oder Kerbel dazugeben. Odermennig oder Lavendel wehren ebenfalls ab. Kaffee ab 5%. Maiglöckchensaft und Lebermoosextrakt mischen, beide Säfte dringen nicht in die Nutzpflanzen ein, sie werden vor Gebrauch nur abgewaschen. Vorsicht bei Kindern! Lavendel- und Salbeiöl verteilt spritzen. Zimt und Steinmehl verstreuen, bei Feuchtigkeit erneuern.

  • Balsaminen. Vor allem Jungpflanzen schützen.
  • Basilikum ist bei Schnecken sehr beliebt.Anzucht auf Balkon oder auf der Fensterbank.
  • Bohnen. Die Bohnen werden im Jugendstadium nach der Keimung gefressen.
  • Dahlien. Werden die Pflanzen früh vorgetrieben, sind sie schon so groß, dass die Schnecken sie weniger heimsuchen.
  • Dreiblatt-Windröschen. Sie werden abgesammelt.
  • Erdbeeren. Erdbeer-Trockengitter aus wetterfestem Plastik.
  • Gämswurz. Sie fressen die Blütenblätter ab.
  • Gauklerblume. Schnecken werden beobachtet.
  • Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Besonders die jungen Triebe werden gerne gefressen. Siehe 'Schnecken'.
  • Kaiserkronen. Nach Austrieb über Nacht mit Töpfen abdecken.
  • Kreuzkraut.  Vor allem die frischen Triebe der Staude werden heimgesucht.
  • Lilien. Die Blätter werden gern von Schnecken heimgesucht.
  • Narzissen. Gern werden die Blüten und die Knospen gefressen.
  • Petersilie. Vor allem die neu aufgegangenen Keimlinge werden gern gefressen.
  • Rittersporn. Besonders gefährdet beim Austrieb und Neuaustrieb nach dem Rückschnitt.
  • Salat. Kerbel, Senf oder Kerbel zwischen die Reihen säen. Kragen aus Pappe um die Pflanzen legen. Eissalat wird besonders stark heimgesucht, weniger die Pflück- und Schnittsalate.
  • Schmuckkörbchen. Junge Pflanzen werden oft von Schnecken gefährdet.
  • Schwertlilien, Stauden. Nacktschnecken fressen die jungen Triebe ab.
  • Sonnenbraut. Sie fressen die jungen Triebe gern.
  • Strohblumen. Strohblumen sind durch Schnecken sehr gefährdet.
  • Trompetenblume. In der Dunkelheit mit Taschenlampe ablesen.
  • Tulpen. Fraß an den zarten Blättern.
  • Ulluco. Pflanzen sind sehr gefährdet.
  • Zinnien. Fraßstellen an Blättern und Stengeln können von Schnecken stammen. Man beachte, dass diese Schnecken von Bechern mit Bier bekämpft werden.
Wurzelfäule

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Wurzelfäule. Verschiedene Pilze (Fusarium, Phytophthora, Pytium, Rhizoctonia u.a.) befallen die Wurzeln von Erdbeeren, Bäumen und Blumen (Kakteen, Löwenmäulchen, Narzissen, Nelken). Die Folgen sind Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung, stickstoffbetonte Düngung begünstigt die Infektion. Der Pilz bleibt über viele Jahre (bis zu 20 bei Erdbeeren) lebensfähig. Deshalb befallene Pflanzen sorgfältig mit Erde ausgraben und vernichten. Kalkstickstoff streuen. Werkzeug und Hände desinfizieren. Aus befallenen Beständen nicht vermehren. Keine Zwiebeln mit Verletzungen pflanzen.

Geweihiris, Götterblumen, Japan- und Tibetorchideen, Lilienzwiebeln, Männertreu können durch den Fusarium-Pilz befallen werden. Auch hier alles Befallene vernichten, mehrere Jahre den Standort wechseln. - Vorbeugend kann Kamillenjauche angewendet werden. Bei leichten Erkrankungen kann evt. eine rosafarbene, wässrige Lösung mit Kaliumpermanganat helfen.

Artischocken. Kümmerwuchs, Welke. Wurzeln sind braun verfärbt.

Blaukissen, Gämswurz, Götterblume. Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung, stickstoffbetonte Düngung begünstigt die Infektion. Der Pilz bleibt über viele Jahre lebensfähig. Deshalb befallene Pflanzen sorgfältig mit Erde ausgraben und vernichten. Werkzeug und Hände desinfizieren. Aus befallenen Beständen nicht vermehren.

Dill. Sie entsteht durch Staunässe oder anhaltende Niederschläge.

Flammendes Käthchen. Kümmerwuchs, Welke. Wurzeln sind braun verfärbt.

Flanellstrauch. Sie kommt rasch vor bei Nässe. Wurzelfäule.

Grünspargel. Ursache versch. Pilze. Pflanzen vergilben und sterben ab.

Kakteen.Wachstum eingestellt, Pflanze kümmert.

Kentiapalme. Absterbendes Laub. Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung, stickstoffbetonte Düngung begünstigt die Infektion.

Kugelamarant. Verschiedene Pilze (Fusarium, Phytophthora, Pytium, Rhizoctonia ua.) befallen die Wurzeln. Die Folgen sind Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung, stickstoffbetonte Düngung begünstigt die Infektion. Der Pilz bleibt über viele Jahre lebensfähig. Deshalb befallene Pflanzen sorgfältig mit Erde ausgraben und vernichten. Kalkstickstoff streuen und einarbeiten. Werkzeug und Hände desinfizieren. Aus befallenen Beständen nicht vermehren.

Lobelien. Kümmerwuchs, Welke. Wurzeln sind braun verfärbt. Die Pflanze (bes. Männertreu) vertrocknet und geht ein.

Löwenmäulchen. Fußkrankheiten werden durch verschiedene Pilzarten verursacht.Viele Pflanzen sind betroffen, z.B. Lilien, Narzissen, Nelken, Veilchen usw.- Infizierte Pflanzen welken und sterben ab. Der Stängelgrund und/oder der Wurzelhals sind dunkel und weich.

Orchideen. Die Wurzeln zeigen bräunliche Flecken, manche sind ausgetrocknet und hohl.

Palme. Absterbendes Laub. Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung, stickstoffbetonte Düngung begünstigt die Infektion.

Schleierkraut. Pilzbefall. Die Folgen sind Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung, stickstoffbetonte Düngung begünstigt die Infektion.

Tigerblume. Kümmerwuchs und Welke, Stängelgrund und Wurzeln sind dunkel verfärbt. Stauende Nässe und verdichteter Boden begünstigen die Verbreitung.

Usambaraveilchen. Pflanze kränkelt sichtbar; wird sie aus dem Topf herausgezogen, sind die verfaulten Wurzeln sichtbar. Wurzelfäule.

Zypressen. Nadeln welken, werden gelb. Pilzkrankheit.

Artischocken. Wurzeln ausgraben und im Keller überwintern.

Blaukissen. Infiziertes vernichten. Kalkstickstoff auf die entsprechende Stelle streuen und einarbeiten.

Gämswurz. Ausgraben und Befallenes abschneiden, wenn nicht möglich, vernichten.

Götterblumen. Herausnehmen, Befallenes entfernen, mit Kohle einpudern und in einem Topf pflanzen, bis geklärt ist, ob die Infektion überwunden ist.

Grünspargel. Vernichten. Anbaupause 10 Jahre.

Kentiapalme. Faule Wurzeln abschneiden, wenn nicht möglich, vernichten wie links.

Löwenmäulchen. Vernichten. Nach Befall mehrere Jahre nicht mit anfälligen Blumen bepflanzen.

Orchideen. Alle faulen und hohlen Wurzeln abschneiden. Anschließend mit Knoblauchtee und Kohlepulver behandeln. Substrat und Topf erneuern.

Palme. Faule Wurzeln abschneiden, wenn nicht möglich, vernichten.

Schleierkraut. Vernichten

Usambaraveilchen. Gießen für einige Tage einstellen, Faules abschneiden und in neue Erde umtopfen.

Yucca. In regenreichen Jahren mit Plastik abdecken. Wenn diese Pflanze kümmert, nachsehen und faule Wurzeln abschneiden. Sind alle verfault, vernichten.

Zypressen. Vernichten.

Artischocken. Boden tiefgründig mit Sand vorbereiten, Staunässe muss unter allen Umständen vermieden werden. Notfalls im Winter mit dachähnlichen Konstruktionen das Regenwasser ableiten. Evt.alljährlich im August aussäen, die Jungpflanzen im Keller hell überwintern und im nächsten Jahr abernten.

Blaukissen. Sie verträgt nicht ständige Nässe. Boden muss locker und durchlässig sein.

Flammendes Käthchen, Kugelamarant. Zurückhaltend gießen

Gämswurz. Boden locker halten.

Götterblume. Nach dem Einziehen Gießen einstellen. Durch Dränage, Sand usw. für guten Wasserabzug sorgen.

Grünspargel. Nur lockeren Boden bepflanzen. Pflanzen nicht verletzen. Nicht stickstoffbetont düngen.

Kentiapalme, Palme. Pflanze im Kübel vor starkem Frost schützen

Löwenmäulchen. Sortenwahl. Nicht stickstoffbetont düngen. Kompostdüngung. Wurzeln nicht verletzen. Samenbeize mit Warmwasser oder Schachtelhalmbrühe. Standort wechseln, jährlich.

Orchideen. Überdüngung und übermäßiges Gießen vermeiden. Nur kalkarmes und zimmerwarmes Wasser verwenden. Während der Ruhezeit Wassermenge vermindern. Keine Staunässe.

Schleierkraut. Für durchlässigen Boden sorgen, evt. Dränage. Ggf. die Sorte Gypsophila pacifica, rosa, 100 cm, versuchen.

Schmucklilie. Ausreichende Drainage und Zusatz von Sand zur Erde, damit die Feuchtigkeit keinen Angriffspunkt bekommt. Im Winter die Wurzeln vor Regen schützen.

Usambaraveilchen. Angemessen gießen, wie beschrieben. Sehr oft wird zu viel gegossen. Nur lockere Erde benutzen.

Yucca. Sie kann entstehen, wenn der Winter regenreich und nicht genügend Kies oder Sand als Dränage vorhanden ist. Gelbe Blätter zeigen die Fäule an.

Zypressen. Windschutz, vor allem bei Neuanpflanzungen.