Fuchsien [Fuchsia] - Schadbilder

Krankheitsbilder/ Schädlinge
Dickmaulrüssler [Otiorhynchus sulcatus, Curculionidae]

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Otiorhynchus sulcatus, Curculionidae.

Der Käfer ist 10 mm lang, flugunfähig, glänzendschwarz, hat einen rüsselförmigen Kopf. Vermehrung eingeschlechtlich, es gibt nur weibliche Tiere bei uns. Sie verbergen sich tagsüber am Fuß der Pflanzen. Sie kriechen 4/E 5 im Freiland, Ende 2 im Gewächshaus aus der Erde. Etwa einen Monat danach werden bis zu 700 Eier im Boden abgelegt. Die Larven schlüpfen drei Wochen später, sie sind 10 mm lang, weißlich mit braunem Kopf, beinlos, ihre Gestalt ist ähnlich dem Engerling. Sie überwintern wie die Käfer in der Erde.

Die Käfer fressen nachts an den Blüten und Blättern (Buchtenfrass), die Larven an den Wurzeln und dem Wurzelhals, sie fressen Knollen von innen her auf. Knollen und Rüben zeigen blauschwarze Verfärbungen. Ebenso haben die Blätter blauschwarze Flecken, sie fallen später ab. Die Larven sind die eigentlichen Schädlinge. Ihre Gänge sind mit Kot angefüllt. Pflanzen welken, fallen z.T. um, können leicht aus dem Boden gezogen werden. Sie bevorzugen sauer reagierendes Erdreich aus Kompost oder Torf.

Befallen werden Alpenveilchen, Azaleen, Begonien, Chrysanthemen, Cineraria, Clematis, Dickblattgewächse, Efeu, Eiben (Rinde, Wurzeln), Engelstrompeten, Erdbeeren, Erika, Farne, Felberich, Flammendes Kätchen (!), Flieder, Fuchsien (!), Gloxinien, Hortensien, Kamelien, Liguster, Lilien, Lorbeer, Reben, Rhododendron, Rosen, Taxus und Kübel-Kiwis, Wein. Eibennadeln werden von den Käfern gern gefressen, die Larven fressen die Rinde ab, so dass die Triebspitzen in kürzester Zeit welken. Bei Dickblattgewächsen wird Befall oftmals erst spät bemerkt, erst wenn sich Larven sich bis in die Stängel vorgefressen haben, fangen sie an zu kümmern. Auch Pflanztröge werden oft befallen. Während der ganzen Vegetationsperiode ist Befall möglich. Im Frühjahr sind die Käfer oft an den Fensterscheiben der Überwinterungsquartiere zu sehen. Sie fressen nachts und legen ihre Eier 3 und 6 - 7 einzeln oder in Gruppen in die Erde. Bei Freilandgehölzen können die Larven 3 - 5 und 8 - 10 vorgefunden werden.

 

 

 

Niem einarbeiten. Nachts ablesen. Topfpflanzen umtopfen und dabei die Larven auslesen. Stamm mit Spruzit angießen oder Wurzelbereich freimachen und mit Rainfarntee gießen zur Fraßzeit. Gegen die Larven parasitäre Nematoden (Heterorhabditis) im Fachhandel. Dabei muß die Bodentemperatur mindestens 13° betragen. Einsatz Frühjahr oder Herbst. Früh morgens ablesen in der Kältestarre.

 

Abwehr: Natürliche Feinde sind Igel, Kröten, Laufkäfer, Maulwurf, parasitäre Nematoden Heterorhabditis bacteriophora und megidis, Steinernema carpocapsae (Fachhandel), bewährt, vor allem bei großflächigem Einsatz. Spitzmäuse und Vögel (Amseln, Meisen). Bodenpilze.

Parasitäre Nematoden Steinernema bibionis gegen Dickmaulrüssler im Gewächshaus. Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit und Bodenmindesttemperatur von 10° sind Voraussetzung. Häufige Bodenbearbeitung. Keinen frischen Mist verwenden. Fangpflanze Flammendes Kätchen anbauen und neben gefährdete Pflanzen setzen. Fruchtwechsel. Boden mit dicker Schicht Sägespänekompost abdecken, der mit Walderde, Grünalgen und organischem Material vermischt wurde. Käfer nachts ablesen ( 5 - 6, 8 - 9). Käfer vergrämen mit Knoblauch-, Rainfarn- oder Niemtee. Töpfchen mit Holzwolle aufstellen oder Bretter auslegen, die Käfer verbergen sich dann darin tagsüber. - Gegen die Larven: Wurzelbereich freilegen und mit Rainfarntee ausgießen. Topfpflanzen umtopfen, dabei die Larven auslesen. Zur Fraßzeit mit Rainfarntee, Quassia-/Schmierseifenwasser oder mit Spruzit gießen. Gekörnten Kalkstickstoff nach der Schneeschmelze einarbeiten. ENVIRepel. Nematoden (Heterorhabditis sp., Steinernema) durch den Fachhandel, Bodentemperatur mindestens 13°, optimal sind 14 - 25°. Einsatz im Frühjahr und Herbst, der Boden darf danach nicht austrocknen. Sie übertragen beim Eindringen Bakterien, die die Larven und Puppen töten. Niem-Presslinge in die Erde einarbeiten. - Kübel mit Leimringen gegen die Käfer schützen. Dickmaulrüssler.

Der Käfer ist 10 mm lang, flugunfähig, glänzendschwarz, hat einen rüsselförmigen Kopf. Vermehrung eingeschlechtlich, es gibt nur weibliche Tiere bei uns. Sie verbergen sich tagsüber am Fuß der Pflanzen. Sie schlüpfen Ende 5 im Freiland, Ende 2 im Gewächshaus. Etwa einen Monat danach werden bis zu 700 Eier im Boden abgelegt. Die Larven schlüpfen drei Wochen später, sie sind 10 mm lang, weißlich mit braunem Kopf, beinlos, ihre Gestalt ist ähnlich dem Engerling. Sie überwintern. Die Käfer fressen nachts an den Blüten und Blättern (Buchtenfraß), die Larven an den Wurzeln und dem Wurrzelhals.Die Blätter fallen später ab. Die Larven sind die eigentlichen Schädlinge. Pflanzen welken, fallen z.T. um, können leicht aus dem Boden gezogen werden. Dickmaulrüssler bevorzugen sauer reagierendes Erdreich aus Kompost oder Torf.

Eibennadeln werden von den Käfern gern gefressen, die Larven fressen die Rinde ab, so dass die Triebspitzen in kürzester Zeit welken. Besonders abends werden sie gern gefressen.

Knollen vor Pflanzung und Winterlager auf Larvenbefall kontrollieren. Natürliche Feinde: Igel + Spitzmaus, Vögel. Häufige Bodenbearbeitung. Boden mit dicker Sägemehlkompostschicht abdecken, die durch Walderde, Algen usw. gut entwickelte Vitalität entfalten kann. 5/6 - 8/9 Töpfe mit Holzwolle aufstellen, in denen sich die Käfer tagsüber aufhalten. Boden mulchen, Leimringe um die Kübel binden. ENVIRepel.

Grauschimmel [Botrytis cinerea usw.]

Botrytis cinerea u.a., Schwächeparasit.

Grauer Pilzrasen, das Gewebe stirbt ab, danach entstehen große rotbraune Flecken auf Blättern und Früchten. Viele Früchte sehen zuerst glasig aus.

Blätter schrumpfen von der Spitze her. Die Pilze überwintern als Myzel auf abgestorbenen Pflanzen. In warmen, nassen Jahren besonders aktiv.

Es gibt viele Botrytisarten. Befallen werden besonders: Bohnen (grauer Pilzrasen, danach Fäule), Brombeeren, Erdbeeren (Blüten werden infiziert, Früchte sind grau befallen, werden braun und faulen), Gurken (grauer Pilzrasen, danach Fäule), Himbeeren, Kopfsalat (grauer Pilzrasen, danach Fäule), Spargel (grauer Pilzrasen, danach Fäule), Tomaten (grauer Pilzrasen, danach Fäule. Helle Ringe auf den Früchten), Weintrauben, Zwiebeln; Begonien, Blausterne, Cyclamen (besonders gefährdet), Dahlienblüten, Fuchsien, Geranien, Gladiolenknollen, Herbstzeitlosen, Inkalilie, Kaphyazinten, Kugelamarant, Lilien, Mittagsgold, Narzissen (Narzissenfeuer), Pfingstrosen, (Triebe und Knospen werden welk, Stängel werden unten braun, faulen), Primeln, Rosen, Schneeglöckchen, Staticen, Tigerblumen, Tulpen (Tulpenfeuer), Vergissmeinnicht, Zinnien, Zucchini (die Enden der Früchte werden gelb, sie bleiben dünner als der Stiel-Teil).

Der Pilz befällt vor allem weiche Früchte und Blüten. Grauschimmelfäule an Fichten und Tannen: Junge Triebe hängen herab. An den Nadeln sind graubraune Pilzfäden mit silbergrauen Sporen.

Der Pilz tritt im Freien wie unter Glas auf. Feuchte Luft oder Erde fördern den Befall.

Die Sporen sind überall vorhanden und keimen auch auf gesundem Gewebe. Eindringen können sie erst, wenn das Pflanzengewebe geschwächt oder zu stark gedüngt ist, besonders gern bei Stickstoffüberdüngung (Schwächeparasit).

SchadbildVorbeugungBekämpfung
  • Alpenveilchen. Auf allen Pflanzenteilen faule, nasse Flecken, bei starkem Befall ist auch ein grauer Schimmelschleier zu sehen.
  • Basilikum, Begonien, Besenheide, Blauglöckchen, Chinesischer Bleiwurz, Dahlien, Erbsen, Erika, Eukalypten usw. Befall der Keimlinge. Grauschimmel. Grauer Pilzrasen, Gewebe stirbt ab. Botrytis cinerea.
  • Bohnen. Botrytis fabae. Schwächeparasit. Der Pilz überwintert als Myzel auf abgestorbenen Pflanzenteilen. Infektion besonders in nassen Jahren. Besonders betroffen sind Blätter und Hülsen, die später faulen.- Betroffen sind von den verschiedenen Botrytis-Pilzen auch andere Pflanzen wie Begonien, Cyclamen, Dahlien, Erdbeeren, Gladiolenknollen, Gurken, Himbeeren, Kopfsalat, Pelargonien, Primeln, Tulpen, Weintrauben, Zwiebeln usw.
  • Brombeeren. Weißer oder hellgrauer Belag auf den Früchten. Faulen. Der Pilz dringt schon während der Blütezeit in die Pflanze ein. Feucht-warmes Wetter fördert den Befall. Der Pilz überwintert an Fruchtmumien, an abgestorbenen Blattstielen und an den Ruten. Er kann auch Erd- und Himbeeren befallen.
  • Erdbeeren. Botrytis cinerea. Schwächeparasit. Infektion der Früchte über die Blüten, vor allem die Kelchblätter, sie ist also schon erfolgt, wenn sie noch nicht sichtbar ist. Hauptinfektionsquelle ist verdorrtes Erdbeerlaub. Graubraune Flecken auf den Früchten, später grauer Pilzrasen auf der ganzen Frucht, rotbraune Flecken auf den Blättern. Knospen und Blütenstiele werden bräunlichschwarz, Blüten oder Früchte hängen herunter. Feuchte Witterung und Temperaturen von 15 - 20° fördern die Krankheit. - Befällt auch Himbeeren und Brombeeren (siehe dort) und überwintert an abgestorbenen Fruchtmumien oder Blattstielen am Boden.
  • Kakteen. Botrytis. Grauer Pilzrasen, das Gewebe stirbt ab.
  • Lilien. Botrytis elliptica und cinerea. Kleine braune oder grüne glasige Flecken an Blüten und Knospen, die sich schnell vergrößern. Faulstellen. Verkrüppelte Blüten, die sich nicht öffnen. Auf den Zwiebeln befinden sich kleine schwarze Stellen (Dauerkörper). Die Pflanzen können bei Nässe absterben. Wärme und Feuchtigkeit begünstigt. Weiße Lilien (Madonnenlilien) sind besonders gefährdet, auch Gladiolen, Iris und Tulpen; in geringerem Maße Herbstzeitlose, Hyazinthen und Schneeglöckchen..
  • Narzissen. Gelbliche oder rötliche Blattflecken, die transparent erscheinen. Später bräunliche Flecken auf den Blüten, mausgrauer Schimmelrasen, gefördert durch hohe Luftfeuchtigkeit. 
  • Pfingstrosen. Botrytis paeoniae. Junge Blätter welken und fallen um. Nassfäule am Stängelgrund. Wurzelstock wird meistens nicht befallen, so daß die Pflanze bei trockener Witterung wieder durchtreibt. Kann auch Knospenfäule verursachen. Endbereich wird braun, trocknet ein oder fault, evt. mit Schimmelrasen bedeckt. Von dort kann die Infektion sich verbreiten auf die Blätter.Strauchpfingstrose. Botrytis paeoniae. Junge Blätter welken und fallen um. Nassfäule am Stängelgrund. Wurzelstock wird meistens nicht befallen, so daß die Pflanze bei trockener Witterung wieder durchtreibt. Kann auch Knospenfäule verursachen. Endbereich wird braun, trocknet ein oder fault, evt. mit Schimmelrasen bedeckt. Von dort kann die Infektion sich verbreiten auf die Blätter.
  • Tulpen. Blatt- und Sproßteile kümmern, die Blätter sind verbogen und faulen ab, ebenso die jungen Triebe (Tulpenfeuer). Nur spärlicher Blütenaustrieb oder ausbleibend. Grauer Schimmelrasen, vor allem Frühsorten treiben nicht richtig aus. Zwiebel faulen, deutlich sichtbar sind die schwarzen Dauerkörper (Sklerotien). Die Blätter haben glasige Stellen. Bei feuchter Witterung (Dauerregen) erhöhte Befallsgefahr.
  • Veilchen. Siehe unter Graufäule (Grauer Pilzrasen, Gewebe stirbt ab) und 'Mehltau, echter' (Auf der Oberseite kleine, weißgraue Flecken, die zusammenfließen, oft auch beidseitig. Die Blätter werden braun, trocknen ein, sterben ab).
  • Weinreben. Botrytis cinerea. Sauer-, Stiel- und Edelfäule. Feuchtes Wetter begünstigt, besonders bei angefressenen oder durch Hagel beschädigten Beeren (Sauerfäule). Grauer Pilzrasen auf allen Pflanzenteilen. Die Gescheine können abgetötet werden mit nachfolgendem Sauerwurmfraß. Geringer Befall kurz vor der Ernte ist oft erwünscht (Edelfäule). Sie erhöht den Zuckeranteil. - Befallenes Holz bzw. das Fallaub kann im nächsten Jahr zum Ausgangspunkt neuer Infektion werden. Grün-/Rosafäule ist eine Sekundärinfektion nach dem Grauschimmel. Voraussetzung ist feuchte Witterung 9/10. Die Trauben verfärben sich.

 

Vorbeugende Spritzungen mit Oscorna-Pilzvorbeuge, ENVIRepel, Myco-Sin (Erdbeeren, Wein), Ulmasud B im Wein- und Hopfenbau. Biofa Kiesel flüssig. Phytovit gegen Grauschimmel an Gurken. Elot-Vis. Schwächeparasit, daher müssen die Wachstumsbedingungen den Bedürfnissen angepasst werden. Nur morgens gießen, nicht auf die Pflanzen. Feuchtwarmes Wetter erhöht die Infektionsgefahr. Keine stickstoffbetonte Düngung, Bodenlockerung, Pflanzabstände einhalten, regelmäßig wässern, auf Licht und Luft achten im Gewächshaus. Besonders gefährdet sind die Pflanzen, wenn nach unterlassener Lüftung die Luft im Gewächshaus feucht wird und in der folgenden Nacht die Temperatur stark absinkt. Sobald sie unter den Taupunkt absinkt, lagert sich überall Nässe ab. Durch Heizen während der kalten Nächte kann dies weitgehend verhindert werden.

Topfpflanzen nur mäßig gießen im Winter. Für Helligkeit und regelmäßige Lüftung sorgen. Zu dichtes Laubwerk zurückschneiden. Genügend Abstände lassen zwischen den Pflanzen. Abgefallenes und Befallenes sofort entfernen. Stickstoffbetonte Düngung unterlassen. Pflanzenstärkungsmittel anwenden.

Regelmäßig auf Befall kontrollieren. Setzlinge mit Algenextrakten und Brennesseljauche fördern, vorher Wurzelbad. Erdbeeren mit Stroh abdecken. Auf richtige Sortenwahl achten. Sauren Boden mit Gesteinsmehl (siehe Steinmehle, vor allem Basaltmehl) verbessern. Knoblauch zwischen gefährdete Kulturen setzen. Pflanzenstärkungsmittel (Schachtelhalm) vorbeugend spritzen, ggf. 1% Wasserglas zumischen bei Beeren und Reben. Zwiebelschalen- oder Knoblauchtee. Moosextrakt. Lebermoser. (Moosextrakt und Lebermooser nur bei Erdbeeren, Weinreben, Paprika, Tomaten, Salat und Blumen, jeweils tropfnass alle 10 - 14 Tage besprühen). Neudovital. Befallene Erde desinfizieren mit Kalkstickstoff. Pechnelkenextrakt. - Siehe auch unter den einzelnen Pflanzen.

 

  • Alpenveilchen. Regelmäßig lüften, Pflanze beim Gießen nicht befeuchten, hellen Standort wählen.
  • Basilikum. Kompost einbringen vor der Aussaat.
  • Begonien. Keine stickstoffbetonte Düngung. Algenmehl und Steinmehl einarbeiten. Stärkung durch Besprühen mit Schachtelhalmbrühe. Knoblauchzwischenpflanzung.
  • Besenheide. Niemals Laub befeuchten beim Gießen.
  • Blauglöckchen. Keine stickstoffbetonte Düngung.
  • Bohnen. Keine stickstoffbetonte Düngung. Knoblauch zwischen die Pflanzen setzen. Bodenverbesserung mit Gesteinsmehlen und Algenmehl, der pH-Wert darf nicht zu sehr im sauren Bereich sein. Schachtelhalmbrühe spritzen. Sortenwahl. Jungpflanzen durch Wurzelbad stärken, z.B. in Schachtelhalmbrühe. Bodenbearbeitung, lockern, lüften, ausreichend wässern (nur morgens). Weite Pflanzabstände einhalten. Mulchen.
  • Brombeeren. Weite Pflanzabstände, auslichten. Krankes herausschneiden und vernichten. Widerstandsfähige Sorten anpflanzen, z.B. Wilsons Frühe oder Dirksen Thornless. Chester Thornless ist im Herbst anfällig. Stickstoffbetonte Düngung vermeiden. Bei sauren Böden mit Steinmehlen düngen. Boden locker halten. Knoblauch zwischen die Pflanzen setzen. Mit Schachtelhalmtee spritzen. Neudovital spritzen.
  • Dahlien. Nicht die Blätter und Stängel beim Gießen anfeuchten. Nur morgens wässern. Ausreichende Abstände einhalten.
  • Erdbeeren. Junge Setzlinge in Schachtelhalmbrühe tauchen. Im Jugendstadium mit etwas Brennesseljauche und Algenmehl stärken. Wenig Stickstoff, vor allem kein Stickstoff im Frühjahr, keine Überdüngung. Kieselsäurehaltiges, kalkarmes Gesteinsmehl. Dichte Stauden etwas entlauben. Knoblauch oder andere Zwiebelgewächse zwischen den Erdbeeren anpflanzen, deren Senfölgehalt wirkt gegen den Pilz. Mit Stroh oder Holzwolle die Pflanzen umgeben, so daß die Früchte trocken liegen, spätestens, wenn die Blütenblätter abgefallen sind. Kalibetonte Düngung. Sortenwahl: Anfällig sind Diana, Elvira, Korona, Lambada, Ostara und Senga Sengana. Weniger anfällig sind: Bogota, Capitola, Confitura (Häberli), Cornelia Pötschke, Darflash, Elvira, Florika (Baldur, Häberli), Framura, Gorella, Joghana, Machern, Mara des Bois, Milprima, Onebor - Marmolada, Pegasus (Häberli), Splendida, Tenira. - Die Monatserdbeere Florika gedeiht auf guten Gartenböden, bei übermäßiger Düngung wird sie jedoch auch von Graufäule befallen. - Spätestens im dritten Jahr Standort wechseln, bei hohem Befallsdruck jedes Jahr. Auslichten (Starker Blattwuchs nach Stickstoffdüngung). Pflanzen vor der Blüte mit Steinmehl bestäuben. Nur düngen in der dritten und vierten Woche nach der Pflanzung und nach der Ernte. Nur morgens wässern, nicht während der Erntezeit. Schwarze Mulchfolie (verfrüht auch die Ernte, hält das Beet unkrautfrei), weite Pflanzabstände, sonniger Standort. Sorten mit Blütenständen, die die Blätter überragen, wählen (Elvira, Polka, Tenira, Florika), widerstandsfähig sind Capitola, Florika, Joghana. Befallenes, kranke Früchte sofort entfernen, spätestens im Frühjahr auch alten Mulch, Strohreste. Verdorrte Blätter und Ausläufer usw. entfernen und verbrennen. - Vorbeugend spritzen mit Rhabarber-, Goldrute-, Ackerschachtelhalm-, Knoblauch- oder Zwiebelschalentee; mit fettarmer Milch, Molke, Kompostextrakten, immer mehrmals vor der Blüte dreimal wiederholen, später immer in die Blüten spritzen. 5 x mit Schachtelhalmbrühe spritzen: 1 x vor der Blüte, 1 x während der Blüte, 3 x nach der Ernte. Mit Brennesseljauche und Zwiebelbrühe gemischt spritzen. Neudovital Obstpilzschutz vor dem Austrieb spritzen, alle Pflanzenteile müssen benetzt sein, auch die Unterseiten. Bei Blütenbeginn und -ende mit Zuckerlösung 1 - 1,5% direkt in die Blüten spritzen. Moosextrakt. Algan. Niem, MYCO-SIN. Mit blühendem Schnittlauch mulchen. Spritzungen mit ENVIRepel und Vitanal allseitig. Spritzungen mit Oscorna-Pilzvorbeuge, Neudosan, Algan, Niem, Lebermooser. - In der Schweiz müssen Hummeln beim Verlassen des Stocks ein 'Fußbad' nehmen, das mit dem Pilz Trichoderma angereichert ist. Den Pilz streifen sie beim Besuch von Erdbeerblüten ab und bringen damit den Gegenspieler des Schadpilzes in Stellung.
  • Fichten. Boden lockern. Kalkgehalt überprüfen, er sollte nicht unter pH 6 liegen. Etwas Kompost geben oder angewelktes Gras auf die Baumscheibe. ENVIRepel, VITANAL.
  • Gladiolen. Luftiger Stand. Mulchen. Sortenwahl. Keine Überdüngung, besonders keine Stickstoffüberdüngung. Pflanzstelle jährlich wechseln. Knoblauch als Zwischenkultur. Schachtelhalmbrühe. Neudovital. VITANAL. ENVIRepel.
  • Gurken. Lockerer Boden, ausreichend Wasser, weite Pflanzabstände. Düngung mit Gesteinsmehl. Knoblauch zwischen die Pflanzen setzen. Schachtelhalm- und Brennesseljauche spritzen. ENVIRepel. VITANAL. Keine stickstoffbetonte Düngung, keine Überdüngung.- Regelmäßig lüften, die Luftfeuchtigkeit darf nicht zu hoch werden.
  • Himbeeren. Weite Pflanzabstände. Befallenes sofort vernichten. Resistente Sorten: Elida, Glen Clova, Rubaca (Niniane, Pötschke, ziemlich resistent), Ruflava, Schönemann, Zeva 2 (Willemse). Stickstoffüberdüngung vermeiden. Boden vorsichtig lockern, ggf. wässern. Mulchen. Bei zu sauren Böden Gesteinsmehl oder Algenmehl streuen. Knoblauch oder Zwiebeln zwischen die Sträucher pflanzen. Beete und Blätter mehrmals mit Schachtelhalmbrühe übersprühen unter Zusatz von 1% Wasserglas. Neudovital spritzen. ENVIRepel. Vitanal.
  • Knollenbegonien. Keine stickstoffbetonte Düngung. Algenmehl und Steinmehl einarbeiten. Stärkung durch Besprühen mit Schachtelhalmbrühe. Knoblauchzwischenpflanzung.
  • Lilien. Keine nassen und windstille Lagen. Ganzjährig Schachtelhalmbrühe spritzen. Knoblauch als Mischkultur. ENVIRepel. Vitanal. Boden lockern, keine übermäßige Stickstoffdüngung. Keine Zwiebeln dorthin setzen, wo vorher Knollen standen. Gesteinsmehl vor allem bei sauren Böden.
  • Narzissen vernichten. Falls nicht schon geschehen, die Narzissen auf sonnige oder luftige Plätze umsetzen.
  • Paprika, Peperoni. Keine stickstoffbetonte Düngung. Boden locker halten und mulchen. Knoblauch beipflanzen. Für Luftbewegung sorgen. Nicht die Blätter beim Gießen benetzen. Schachtelhalmtee. Moosextrakt, ENVIRepel. Vitanal. Neudovital. Lebermooser. Elot-Vis.
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  • Pfingstrosen. Nicht stickstoffbetont düngen, kein frischer Stallmist. Nicht auf die Blätter gießen. Im Herbst alle Blätter so tief wie möglich wegschneiden, kein Winterschutz, nur in raueren Gegenden etwas Fichtenreisig, das alsbald wieder entfernt wird. Blütenblätter nicht auf den Boden fallen lassen. Mulch im Frühjahr entfernen. Schwere Böden mit Sand auflockern. Nur sonnige, luftige Lagen wählen.
  • Rosen in Gartenerden. Nicht überdüngen, vor allem mit Stickstoff. Abstand einhalten, die Rosen dürfen sich nicht berühren. Nur Sonnenlagen auswählen. Neudovital-Rosenpilzschutz.
  • Schwertlilien. ENVIRepel. Vitanal. Boden durchlässig machen mit Sand, ggf. auch auf einem Wall pflanzen.
  • Strauchpfingstrosen. Nicht stickstoffbetont düngen, kein frischer Stallmist. Nicht auf die Blätter gießen. Im Herbst alle Blätter so tief wie möglich wegschneiden, kein Winterschutz, nur in raueren Gegenden etwas Fichtenreisig, das alsbald wieder entfernt wird. Blütenblätter nicht auf den Boden fallen lassen. Mulch im Frühjahr entfernen. Schwere Böden mit Sand auflockern. Nur sonnige, luftige Lagen wählen.
  • Tomaten. Vorbeugende Spritzungen mit Moosextrakt. ENVIRepel. Moosextrakt. Lebermooser. Vitanal. Elot-Vis. In Gewächshäusern regelmäßig lüften.
  • Tulpen-Pflanzstelle jährlich wechseln. Nicht stickstoffbetont düngen. Sortenwahl. Nur gesundes Pflanzgut verwenden. Luftiger, sonniger Standort ist optimal. Schweren Boden mit Sand auflockern. Verblühtes und verwelkte Blätter sofort abschneiden. Ausgegrabene Zwiebeln auf Befall prüfen, schnell trocknen lassen, danach trocken lagern. Blattwerk mit Pflanzenstärkungsmitteln behandeln. - Diese Krankheit tritt immer häufiger auf. Auch Wildtulpen, die mehrere Jahre auf demselben Platz stehen, werden befallen. Plätze, auf denen Tulpen gestanden haben, sollen über Jahre nicht erneut mit Tulpen bepflanzt werden.
  • Veilchen. Genügend große Pflanzabstände einhalten, Pflanzen nicht zu tief setzen, die unteren Pflanzenteile müssen gut abtrocknen können. Nicht auf die Pflanzen gießen. Nicht abends wässern. Nicht stickstoffbetont düngen. Schachtelhalmbrühe, Neudovital.
  • Weinreben. Frühe Sorten wählen. Traubenwickler und Wespen bekämpfen. Traubenanzahl verringern und mehrmals mit Algenkalk oder Steinmehl stäuben, solange die Trauben sich noch nicht berühren. Neudovital. ENVIRepel. Vitanal. Blue Niagara + Golden Niagara (Fenzl) sind resistent. Moosextrakt. Lebermooser.
  • Zistrosen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit durch ständiges Lüften verhindern, Kondenswasserbildung vermeiden, damit Schadpilzen keine Angriffsmöglichkeit geboten wird. - Blattläuse sind möglich.
  • Zwiebeln. Lockerer Boden, weite Pflanzabstände. Fruchtfolge einhalten. Keine stickstoffbetonte Düngung, keine Jauche oder Stallmist. ENVIRepel. VITANAL.
  • Alle übrigen: Kein Laub befeuchten.
  • Alpenveilchen. Befallenes entfernen.
  • Begonien. Schachtelhalmspritzungen mit 1% Wasserglas.
  • Bohnen, Brombeeren, Dahlien, Feldsalat usw.  Versuch mit Niem.
  • Erdbeeren. Knoblauchtee spritzen. Befallene Früchte und Pflanzenteile vernichten. Blätter nach Ernte abschneiden und vernichten. Moosextrakt. Lebermooser. Mit Gemisch aus Brennesseljauche und Zwiebelbrühe gießen.
  • Kakteen. Unterhalb des Stängels abschneiden, ist der Pilzbefall an der Pflanzenbasis, die ganze Pflanze vernichten.
  • Knoblauch. Schachtelhalmspritzungen mit 1% Wasserglas.
  • Narzissen. Gelbliche oder rötliche Blattflecken, die transparent erscheinen. Später bräunliche Flecken auf den Blüten, mausgrauer Schimmelrasen, gefördert durch hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Paprika, Peperoni. Moosextrakt. Niem, Lebermooser. Befallenes abschneiden bzw. die gesamte Pflanze vernichten.
  • Tomaten. Moosextrakt. Lebermooser, Niem, Pechnelkenextrakt
  • Tulpen. Vernichten.
  • Veilchen. Niem.
  • Weinreben. Schachtelhalmbrühe + Netzschwefel spritzen. Niem. Moosextrakt. Lebermooser. Vi-Care
Rostkrankheiten [Cronartium ribicola usw.]
SchadbildVorbeugungBekämpfung

Rostkrankheiten. Cronartium ribicola. Befällt meistens im Hochsommer bei feuchter, warmer Witterung schwarze Johannisbeeren, selten Stachelbeeren. Im Hochsommer gelbe oder rötliche Pusteln (Säulchen) auf den Unterseiten, gelbe Flecken auf der Oberseite der Blätter, können sich verbreiten auf der gesamten Blattfläche. Ertrag stark vermindert, Blätter fallen 8 ab. Kiefern als Zwischenwirt: Zuckerkiefer-(Pinus lambertina, strobus) und Weymouthkiefer (Pinus monticola), fünfnadelige Kiefern. Auch die Zirbelkiefer (Pinus cembra) ist weniger anfällig. Im Sommer bilden sich dort gelborangefarbene Blasen an den Trieben (Blasenrost). - Der Pilz wechselt 4 - 5 auf die schwarzen Johannisbeeren über. Die Sporen verbreiten sich mit Regen und Wind über hunderte von Metern. Fruchtkörperlose Ständerpilze, die dunkle Sporenlager bilden. Einige von ihnen müssen den Wirt wechseln, wenn sie weiter existieren wollen.

Befallen werden: Berberitzen (Getreide), Birken (Lärchen), Birnen (Wacholder), Eberesche (Wacholder), Erbsen (Zypressen-Wolfsmilch), Johannisbeeren (Weymuth-, Zirbelkiefer), Kiefern (Eiche, Esskastanie, Johannisbeere), Nelken (Wolfsmilch), Pappeln (Allium-Blumenarten, Schnittlauch, Zwiebeln), Pflaumen und deren Zierformen (einige Anemonenarten, Leberblümchen, Ranunkeln), Wacholder (Birnbaum, Eberesche, Weißdorn).

Weiterhin: Bohnen, Brombeeren, Buchsbaum, Eriken, Fuchsien, Johanniskraut, Löwenmäulchen, Mahonie, Malven, Margeriten, Marienglockenblumen, Pantoffelblumen (Oberseite gelbliche Flecken, Unterseite rötliche Pusteln. Zurückschneiden), (Zonal-)Pelargonien, Pfefferminze, Pfingstrosen, Porree, Rosen, Sellerie, Staticen, Stockrosen, Wiesenraute.

Die Sporen werden durch Insekten (Bienen!), Regen und Wind verbreitet.

Fruchtkörperlose Ständerpilze, die dunkle Sporenlager bilden.

An den Blattunterseiten findet man in großer Menge rostbraune oder schwarze hervorstehende Sporenlager, die Fichte ist Zwischenwirt. Er wechselt zu Kirsch- und Zwetschenbäumen. Buschwindröschen sind nicht betroffen. Auf der Oberseite sind helle, auch gelblich-bräunliche Flecken erkennbar, die im Herbst schwarz werden. Einige von ihnen müssen den Wirt wechseln, wenn sie weiter existieren wollen.

Bechermalve. An den Blattunterseiten findet man in großer Menge dunkle bis schwarze hervorstehende Sporenlager. Auf der Oberseite sind helle, auch gelblich-bräunliche Flecken erkennbar, die im Herbst schwarz werden.

Birnbäume. Gymnosporangium sabinae. Auf Blättern Flecken orange-gelb im April und Mai, im Sommer zusammenfließend mit klebrigen Tröpfchen und im Herbst leichte rotbraune Wölbungen, Gittermuster bildend. Auf der Unterseite sind die rostroten Auswüchse zu sehen, mit weißen, gitterartigen Krönchen, die im Spätsommer ihre Sporen verbreiten, auch auf noch nicht befallene Blätter. Die Früchte und Triebe werden nur selten befallen. Diese feinen Sporen benötigen für ihre Weiterentwicklung Wacholderarten. Fehlen sie, bleibt auch der Gitterrost aus, da er nur auf lebendem Gewebe überleben kann. Die Sporen können 500 m und mehr weit fliegen. Bei starkem Befall über mehrere Jahre hinweg kann der Birnbaum absterben.

Bohnen. Uromyces appendiculatus. Unterseite weiße Pusteln. Erst braune, dann schwarze Sporen sichtbar. Oberseite gelbe Aufwölbungen. Später sind die schwarzen Sporen auch auf den Bohnenhülsen zu finden. Hauptsächlich sind Stangenbohnen betroffen bei feuchtem Wetter, Feuerbohnen werden weniger stark befallen. Überwintert an Bohnenstangen und Ernterückständen und im Boden. Übertragung auf Erbsen, Wicken und Wolfsmilch ist möglich.

Brombeeren. Violettrote Flecken auf den Blättern. Unter den Blättern sind die Sporenlager, erst rot, dann braun werdend. Danach werden die gesamten Blätter rot und fallen ab.

Bunte Margerite, Eisenhut, Estragon, Gänsekresse, Ginster, Johanniskräuter, Mahonie, Margeriten, Pelargonien, Puffbohnen, Stachelbeeren, Strauchmargeriten, Veilchen. Pilzbefall, vor allem bei der gelben Strauchmargerite. Auf der Blattunterseite sind die dunklen Sporenbehälter zu sehen.

Fuchsien. Blätter sind verfärbt, vergilben und fallen ab, beginnend von unten. Auf den Unterseiten sind die braunen Sporen, wie mit Roststaub bepudert, sichtbar. Wirtswechselnder Rostpilz, Zwischenwirt Kreuzblumen und Waldweidenröschen.  Sollten sich die roten Spinnen breit machen, können Sie sehr schnell mit den Mitteln der Pyrethrum-Präparaten von unten her die Schädlinge bekämpfen.

Geißblatt. Rostpilz Puccinia festucae. Betroffen sind sowohl die Blattober- wie Unterseiten. Bei näherer Betrachtung besitzen sie nach Aufbrechen einen feinen zerschlitzten Rand. Wirtswechsel zu verschiedenen Festuca-Arten, auf denen dann die Uredosporenlager sowie die Teleutosporen gebildet werden. Details sind nicht bekannt.

Grünspargel. Puccinia asparagi, Pilzinfektion. An Blättern, Stängeln und Trieben entstehen etwa ab 7 hellgelbe Flecken, auf denen sich später rote bis dunkelbraune Sporen bilden. Die Blätter vergilben und sterben ab. Tritt besonders in feuchten Lagen auf, gefährdet besonders Junganlagen.

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Puccinia horiana. Bis zu 2 cm große helle Flecken auf der Blattoberfläche, im Verlauf mit braunem Punkt in der Mitte. Auf der Blattunterfläche Pusteln mit den Sporen.

Johannisbeeren. Puccinia. Fruchtkörperlose Ständerpilze, die dunkle Sporenlager bilden. An den Blattunterseiten findet man in großer Menge rostbraune oder schwarze hervorstehende Sporenlager. Auf der Oberseite sind helle, auch gelblich-bräunliche Flecken erkennbar, die im Herbst schwarz werden. Einige von ihnen müssen den Wirt wechseln, wenn sie weiter existieren wollen.

Hungerblümchen. Es muss sehr früh gespritzt werden, anderenfalls muss es entfernt werden, zu enger Stand.

Kapuzinerkresse. Cronartium flaccidum. Blattfleckenkrankheit. Winterwirt für diesen Pilz ist die Kiefer (=Föhrenblasenrost). Frühjahrssporen befallen die Pfingstrosen und andere Pflanzen wie Impatiens. Braune Flecken mit bläulichem Rand auf der Oberseite, auf Unterseite Pusteln, erst hellbraun, dann dunkel.

Kiefern. Zunächst ist die Rinde, vor allem in der Nähe der Astquirle, aufgeraut und es entstehen Schwellungen. Im folgenden Frühjahr erscheinen weißgelbe Fruchtkörper, die aufplatzen und orangegelbe Sporen herauslassen. Sie können sich über viele hundert Meter verbreiten. Sommerwirt für die Sporen ist die schwarze Johannisbere (Säulenrost). Die Weymouth- und Zirbelkiefer sowie fünfnadelige Kiefern sind betroffen.

Kirschbäume. Auf der Blattunterseite sind braune Sporenlager, auf der Oberseite helle Flecken. Wechselt von Anemonenwurzeln zu Kirschen und Zwetschen.

Malven, Stockrose. Puccinia malvearum. Der Pilz verursacht braune Pusteln an den Blattunterseiten, aus denen Löcher entstehen. Die Blätter welken und sterben ab. Es werden außerdem Löwenmäulchen, Pelargonien und andere Pflanzen von Rost befallen, verschiedene Arten von Puccinia.

Orchideen, Knabenkräuter. Pustel an den Blättern, gelb oder rot.

Pfefferminze. Im Frühjahr sind die Triebe verdickt und verkrüppelt; sie weisen orangefarbene Sporenpusteln auf mit Auftreibungen an den Blättern. Die Blätter vertrocknen und fallen ab. Besonders bei Wechselwetter und Kali- oder Stickstoffüberdüngung auftretend.

Pflaumen, Zwe.. Tranzschelia discolor/prunispinosae. Pilz überwintert an Anemonenwurzeln, an Leberblümchen und Ranunkeln. Im Frühjahr werden die Pflaumenblätter infiziert. Mehrere Generationen im Laufe des Sommers. Im Herbst werden die schwarzen Wintersporen gebildet, die dann wieder im Frühjahr auf Anemonen überwechseln und dort auskeimen. - Auf der Blattoberseite ab A 7 gelbe, auf der Unterseite braune Flecken (Pilzpusteln). Höhepunkt der Entwicklung Juli/August. Die befallenen Blätter fallen ab, ggf. verliert der Baum alles Laub 8. Feuchte Witterung verstärkt den Befall. Befällt auch gelegentlich Aprikosen, Mandel, Pfirsiche, Mirabellen, Schlehen.- Anfällig sind die Zwetschensorten Ersinger, Hauszwetsche, Ruth Gerstetter, Sanctus Hubertus, Stanley.

Porree/Lauch. Puccinia allii. Befall 8 - 9. Im Herbst schlagen wieder gesunde Blätter aus. Große Pusteln auf den Blättern, orangefarben, Blätter werden heller. Der Pilz überwintert auf den Pflanzen. Er ist identisch mit dem Zwiebelrost, befällt auch Schnittlauch.

Radies, Rettiche. Auf der Blattunterseite sind braune Sporenlager, auf der Oberseite helle Flecken.

Rhabarber. Leuchtend rote Flecken an der Blattunterseite mit gelben Sporen. Pilz wechselt den Wirt, nämlich zu Schilfgräsern.

Rosen. Pilzbefall an Blättern, beginnend im Frühsommer. Unterseite gelbliche kleine Pilzkolonien, später schwarzwerdend. Blattoberseite orangefarbene Flecken. Führt zu Blattfall. Orangefarbene Sporenlager an Zweigen, später schwarz werdend. Periodisch auftretend in kalten, nassen Jahren, am stärksten im Herbst. Übertragung durch Sporen im Laufe des Sommers. Feuchtes Wetter und hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen die Verbreitung. Überwinterung als Wintersporen auf abgefallenem Laub oder Holz.

Schnittlauch/Knolau. Puccinia allii. Befall 8 - 9. Im Herbst schlagen wieder gesunde Blätter aus. Große Pusteln auf den Blättern, orangefarben, Blätter werden heller. Der Pilz überwintert auf den Pflanzen. Er ist identisch mit dem Zwiebelrost.

Sommermalven, Trichtermalven. In ungünstigen Jahren kann sich der Malvenrost ausbreiten. Man sollte ihn durch Knoblauchjauche oder -tee heilen.

Speierling. Puccinia-Arten. Pilzkrankheit. Er gefährdet vor allem die jungen Bäume. An den Blattunterseiten findet man in großer Menge dunkle bis schwarze hervorstehende Sporenlager. Auf der Oberseite sind helle, auch gelblich-bräunliche Flecken erkennbar, die im Herbst schwarz werden. Auf infizierten Blättern bilden sich während der Blütezeit dunkelgrüne, später graubraune runde Flecken, die durchsichtiger sind als die Umgebung, später unregelmäßiger werden und sich vergrößern und mit einem Pilzrasen bedeckt sind. (Erstinfektion). Die Infektion kann sich schnell ausbreiten. Die Leerung der Sporenbehälter kann sich bis zum Juni hinziehen. Die Blätter trocknen ein und fallen ab. Bei starkem Befall muss mit einem Rückgang der Blüten im folgenden Jahr gerechnet werden. Gelegentlich werden auch Triebe befallen, sie sterben ab.

Stachelbeeren. Orange-/dunkelrote Polster auf Blättern und Früchten. Daraus bilden sich Vertiefungen, darin sind die Sporen, die dann auf Seggen überwechseln.

Bechermalven. Befallenes vernichten. Moosextrakt oder Lebermooser spritzen.

Birnbäume. Befallene Blätter abschneiden und vernichten. Desgleichen die Verdickungen am Wacholder, ggf. Wacholder roden. Steinmehl stäuben und in den Boden einarbeiten. Schachtelhalmbrühe und Rainfarn spritzen. Neudovital.

Bohnen. Vernichten, mehrjährige Anbaupause.

Brombeeren. Spritzen mit Pflanzenstärkungsmittel, ggf. mit Kupfer- oder Schwefelzusatz. Rainfarnbrühe. Neudovital. Krankes abschneiden und vernichten.

Buchsbaum. Rostkrankheiten.

Estragon. Befallenes abschneiden und vernichten.

Fuchsien.Alle befallenen Blätter entfernen und vernichten, auch abgefallenes Laub. Mit Schwefelpräparaten mehrmals spritzen, auch den Boden.

Gänsekresse. Vernichten.

Ginster. Befallenes abschneiden und vernichten. Zwischenwirt entfernen.

Glockenblumen. Pflanzenstärkungsmittel mit Schwefelzusatz spritzen. Im Herbst alle Ranken abschneiden und vernichten, die Restpflanze und den Bodenbereich mehrmals mit Schwefel spritzen. - Befallene Marienglockenblumen vernichten.

Grünspargel. Kupferkalk° spritzen. Das gesamte Spargelkraut im Herbst abschneiden und vernichten. °In Gärten nicht mehr erlaubt.

Johannisbeeren. Alle Teile mit Wermut behandeln.

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Niemals auf die Pflanzenteile gießen. Ausreichender Pflanzenabstand.

Hungerblümchen. Schwefelzusatz. Rainfarnbrühe. NAB-Spritzung, HF-Pilzvorsorge, Neudovital. Moosextrakt. Lebermooser.

Johannisbeeren. Vor Austrieb Neudovital spritzen, dann 2 - 3 mal vor und nach der Blüte. Befallene Blätter und Falllaub vernichten. Besser ist es, wenn statt der normalen Johannisbeeren Ometa oder Titania verwendet wird.

Johanniskräuter. Befallene Blätter entfernen.

Kiefern. Nicht möglich, die Kiefer geht meistens ein.

Löwenmäulchen. Schachtelhalmbrühe. Befallenes vernichten.

Mahonie. Tief ins Gesunde zurückschneiden, Befallenes vernichten.

Malven. Befallenes vernichten. Moosextrakt oder Lebermooser spritzen.

Pfefferminze. Bei ersten sichtbaren Erscheinungen die nicht befallenen Teile ernten, Befallenes vernichten. Pflanze radikal zurückschneiden, treibt meistens wieder gesund aus. Mit Schachtelhalmtee und Schwefelpräparaten spritzen.

Pfingstrosen, Strauchpfingstrosen. Befallenes vernichten. Notfalls °Kupfermittel spritzen.°Im Garten verboten.

Pflaumen, Zw..  Abgefallene Blätter vernichten.

Porree/Lauch. Befallene Pflanzen vernichten.

Rosen. Abgefallene und befallene Blätter vernichten. Befallene Triebe zurückschneiden. Schachtelhalmbrühe mit Schwefelzusatz spritzen auf Beet und Pflanze, mehrmals wiederholen. Wermutbrühe, Farnkrautbrühe. Bitertannol. Neudovital. Fungisan (U.U.etwas Rückstand). Fungisan Rosen- und Gemüsepilzfrei. Compo.

Schnittlauch/Knolau. In feuchten Boden pflanzen. Schachtelhalm- und Rainfarntee spritzen. Tief abschneiden, sobald er sich umlegt. Abgestorbenes vernichten. Wenig düngen.

Sommermalven, Trichtermalven. Moosextrakt oder Lebermooser spritzen.

Stachelbeeren. Büsche stark zurückschneiden. Im Herbst und Frühjahr Schachtelhalmbrühe auf Boden und Strauch spritzen.

Stockrose. Befallenes vernichten. spritzen. Moosextrakt oder Lebermooser spritzen. Daneben können Fingerhut und Wermut gesetzt werden. Sie können auch den amerikanischen Stachelbeermehltau damit vertreiben.

Wacholder. Kleine, braunrote, eng beieinander liegende Zapfen oder keulenförnige Verdickungen herausschneiden und vernichten.

Weiden. Fungisan Rosen-Pilzfrei.

Weißdorn. Becherförmige Fruchtkörper von in der Nähe stehenden Wacholderbüschen. Meist genügt bei den pilzlichen Erregern eine frühzeitige Entfernung befallener Blätter.

Windröschen. Vernichten.

 

Abwehr: Auf ausreichende Kaliversorgung achten (z.B. Holzasche, Hühnermist). Ausgewogene, nicht stickstoffbetonte Düngung. Mulchen. Sortenwahl. Mischkultur. Nicht überbrausen. Spritzen mit Pflanzenstärkungsmittel, ggf. mit Schwefelzusatz. Rainfarnbrühe. NAB-Spritzung. HF-Pilzvorsorge, Neudovital. Moosextrakt. Lebermooser. Compo. Krankes vernichten.

Nicht in die Nähe von Kirsch- und Pflaumenbäumen pflanzen.

Azaleen.  Keine stickstoffbetonte Düngung. Auf richtigen pH-Wert des Bodens achten.

Bechermalven. Standortbedingungen beachten, der Boden darf nicht fest und klebrig sein. Wenig, und nicht stickstoffbetont düngen. Jährlich Standort wechseln. Abstand halten von Stockrosen. Pflanzenstärkungsmittel wie Schachtelhalmtee oder Farnbrühe spritzen. Mischkultur mit Dahlien versuchen.

Birnbäume. Anfällige Zierwacholder aus der Nähe der Birnbäume entfernen oder etwaige braunrote, eng beieinander liegende kleine Zapfen oder keulenförmige Verdickungen beim Wacholder (Wacholdergallenrost), aus denen eine schleimige Masse quillt, großzügig herausschneiden (Zwischenwirt). Schnittwunden mit Lac Balsam verstreichen. Der Wacholder ist meistens bis zu 100 m entfernt in Windrichtung. Schachtelhalmbrühe + Schwefel + Algenkalk vermischt im Juni zweimal spritzen. Neudovital Obst-Pilzschutz spritzen vor dem Austrieb (3%), Juni 2 x im Wochenabstand (1%). Dr. Evergreen Flora. Nicht anfällige Wacholdersorten, z.B. den Säulenwacholder Hibernica anbauen.Versuche in Wädenswil/Schweiz haben gezeigt, dass einige Wacholdersorten kaum anfällig sind: J. virginiana: Blue Arrow, Hetzi, glauca. J. chinensis: Plumosa Aurea + Blauw. J. communis: Green Carpet, Hibernica, Hornibrookii, Repanda, Suecica,  J. horizontalis: Blue Chip, Golden carpet, Wiltonii. J. media Mint Julep, Pfitzeriana glauca. J. squamata Blue Carpet, Meyeri. Säulenwacholder 'Hibernica'. Besonders anfällig sind: J. chinensis Robusta Green, Keeteleri. J. sabina Blaue Donau, Tamariscifolia. J. media Pfitzeriana aurea.

Bohnen. Sortenwahl. Keine stickstoffbetonte Düngung. Boden mulchen. Windoffene Lage. Genügend Pflanzabstand halten. Feuchte Lagen vermeiden. Fruchtwechsel. Stangenbohne Neckarkönigin, Silvia (Pötschke) und Weinländer sowie die Feuerbohne sind ziemlich resistent, ebenso die Buschbohne Milagrow (Sperli). Schachtelhalmbrühe spritzen und Neudovital (1%) regelmäßig spritzen. Elot-Vis. Bohnenstangen nach Befall mit Kupfersulfatlösung 3 - 5% desinfizieren.

Brombeeren. Ausreichende Kalidüngung z.B. Holzasche, wenig Stickstoff. Mulchen. Sortenwahl. Blätter nicht überbrausen. Neudovital.

Fuchsien. Pflanzenstärkungsmittel spritzen, ggf. mit Schwefelzusatz. Keine stickstoffbetonte Düngung. Zwischenwirt entfernen. Weitgehend resistent sind Elisabeth, Flying Cloud, Gruß aus dem Bodethal, Harry Gray, La Campanella, Marin Glow. Anfällig sind Brutus, Display, Henriette Ernst, Mieke Meursing.

Gänsekresse. Keine stickstoffbetonte Düngung, überhaupt wenig düngen, um den Pflanzencharakter zu bewahren. Nur beim Auspflanzen angießen, dann nur noch bei extremer Hitze.

Glockenblumen. Nicht stickstoffbetont düngen und nur morgens, um den Wurzelballen herum, gießen. Vorsorglich Kompost mit Holzasche anreichern oder mit Beinwelljauche gießen.

Grünspargel. Wiederholte Schachtelhalmspritzungen. Neudovital.

Johannisbeere. Schwarze Titania (Ahrens & Sieberz, Baldur) und Ometa (Häberle, Pötschke) sind resistent, ebenso weiße Versailler + rote Rovada (Baldur, Pötschke). Sträucher nicht zu eng pflanzen. Wermut (1 Staude auf 5 Sträucher), Gewürzfenchel oder Schnittlauch in Strauchnähe pflanzen, ggf. Zwischenwirte roden oder befallene Zweige mit spindelförmigen Auftreibungen herausschneiden. Blätter sammeln und vernichten. Mit Wermut mulchen. Vor und nach der Blüte Schachtelhalmbrühe mit 0,03% Kaliumpermanganat spritzen. Keine stickstoffbetonte Düngung. Brennesseljauche gießen, regelmäßig wässern. Algan. Vitanal. ENVIRepel. Neudovital Obstpilzschutz spritzen von 5 - Ernte, Abstand 10 Tage.

Johanniskräuter. Kompost, Steinmehl, Schachtelhalm. Robuste Sorten kaufen (Bornträger, siehe Adressen Samenzüchter).

Kiefer. Entweder schwarze Johannisbeerbüsche oder die Kiefern entfernen.

Löwenmäulchen. Sortenwahl. Zwischenräume mulchen oder einsäen. Schachtelhalm- und Rainfarntee. Farnbrühe. Nicht von oben begießen, keine stickstoffbetonte Düngung. Kompost. Neudovital. Anbauflächen in jedem Jahr ändern.

Mahonie. Mit Kali, aber nicht stickstoffbetont düngen, im Sommer ausreichend wässern.

Malven, Stockrosen. Dahlien und Fingerhut beipflanzen. Resistente Sorten wählen. Alle zwei Jahre neue Pflanzen setzen an jeweils anderen Stellen. Im September Erd- oder Mulchunterstreu um die Pflanze herum aufbringen (Beinwell). Bei Herbstausklang alle Stängelreste entfernen. Nach dem Winter Unterstreu vor Neuaustrieb zusammen mit oberster Erdschicht entfernen und vernichten, neue Mulchschicht aufbringen. Ebenso die ersten fünf Blättchen in den Müll geben. Luftigen Platz mit weitem Abstand wählen. Weder zu trocken noch zu feucht halten. Spritzen mit Schachtelhalm- und Rainfarntee oder Farnbrühe. Stäuben mit Steinmehl nach Regen. Keine Staunässe, nicht zu trocken, nicht zu feucht halten. Ausreichend düngen. Neudovital Rosen-Pilzschutz spritzen.

Pelargonien. Vorhandene gesunde Pflanzen mit Schwefelmittel behandeln. Ganz befallene Pflanzen verbrennen. Es ist auch nicht möglich, solche Pflanzen mit Chemikalien zu behandeln.

Pfefferminze. Pflanzabstände einhalten. Jedes Jahr den Standort wechseln. Mehrmaliges Überbrausen mit Schachtelhalmtee. Multimentha anbauen, andere Sorten sind meistens anfällig.

Pfingstrose, Strauchpfingstrose. Kiefernähe vermeiden. Schachtelhalm mit Schwefelzusatz spritzen, mehrmals. Neudovital.

Pflaumen, Zwe.. Keine Anemonen, Leberblümchen und Ranunkeln in der Nähe anpflanzen, sie sind Zwischenwirt. Schachtelhalm mit Netzschwefel spritzen. Ende 6 zweimal Baumscheibe ganzjährig mulchen. Ausreichend wässern und düngen. Baum in jedem Jahr auslichten. Pflanzenstärkungsmittel spritzen, z.B. Neudovital. Bühler und Anna Späth gelten als weniger anfällig.

Porree/Lauch. Sortenwahl. Mulchen oder Zwischenräume einsäen. Empfindlich sind Alaska, Batina, Catalina u.a. Pflanzenreste nicht kompostieren. Abstände einhalten, keine stickstoffreiche Düngung.

Radies, Rettiche. Sortenwahl. Serrida F 1 ist resistent.

Rhabarber. Schilf entfernen.

Rosen. Bei Kalkmangel Algenkalk oder kalkhaltiges Steinmehl streuen. Sortenwahl: Nur Rosen aus Rosa-Multiflora-Abkunft oder Rosa-Moschata-Hybriden pflanzen. Sonnenarme Pflanzstellen meiden. Auf ausreichende Kaliversorgung achten (Holzasche, Kompostierter Hühnermist, Kalimagnesia, Knochenmehl, Adlerfarnjauche). Keine stickstoffbetonte Düngung. Keine Leberblümchen in der Nähe dulden (Zwischenwirt). Knoblauch beipflanzen. Schachtelhalmspritzung. Mr. Evergreen Rosen. Neudovital 3% vor dem Austrieb spritzen. Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz. Oscorna-Bio-S. Brennesseljauche gießen. Mulchen.

Schnittlauch/Knolau. Kaffeesatz* als Dünger einarbeiten. Öfters schneiden. Wilan (Sperli) ist tolerant.*Wegen seines evt. hohen Kupfer- und Zinkanteils nur in geringem Maße anwenden.

Stachelbeeren. Sauergräser aus der Nähe entfernen.

Wacholder. Anfällige Zierwacholder entfernen, ggf. resistente Sorten anbauen.Versuche in Wädenswil/Schweiz haben gezeigt, dass einige Wacholdersorten besonders anfällig sind: Juniperus chinensis Robusta Green, Keeteleri. Juniperus sabina Blaue Donau, Tamariscifolia. Juniperus media Pfitzeriana aurea. Kaum anfällig sind: Juniperus virginiana: Blue Arrow, Hetzi, glauca. Juniperus chinensis: Plumosa Aurea + Blauw.Juniperus communis: Green Carpet, Hibernica, Hornibrookii, Repanda, Suecica. Juniperus horizontalis: Blue Chip, Golden carpet, Wiltonii.Juniperus media Mint Julep, Pfitzeriana glauca. Juniperus squamata Blue Carpet, Meyeri Säulenwacholder 'Hibernica'.