Fieberklee [Menyanthes trifoliata]

Fieberklee - Alternativnamen

Bitterklee

Fieberklee - Zusammenfassung

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Menyanthes trifoliata. Fieberkleegewächse. Gestützt. Dreiblatt, Hasenohr.

Blüte: Mai bis Juli.

Ernte: Nur die Blätter.

Wirkstoffe: Bitterstoffe glykosidischer Natur. Gerbstoffe, Flavonoiden. Eng verwandt mit dem Gelben Enzian.

Heilwirkung: Magen- und Darmstörungen. Der Magen wird stark angeregt. Nach Enzian, Beifuß, Wermut und Tausendgüldenkraut gehört auch Bitterklee zu der Gruppe der Bitterstoffdrogen. Sein Gerbstoffgehalt läßt den Bitterklee auch bei Gärungsdurchfällen wirksam sein. Er fördert den Galleabfluß. Eine sehr schöne Wasserpflanze, sie ist kein Schmetterlingsblütler, sondern gehört zur eigenen Familie der Fieberkleegewächse. Sie wird 40 cm hoch. Bereits im Frühsommer erscheinen die rosaroten und weißen Blüten in dekorativen, traubigen Blütenständen. Als Wildpflanze ist diese Art streng geschützt.

Homöopathie: Kopfschmerzen, besonders solchen, die mit Wallungen einhergehen, Trigeminusneuralgien, Ohrensausen älterer Menschen und gegen Nervenschmerzen.

Volksmittel: Fieberklee. Galle- und Leberleiden, besonders Gallensteine.