Drachenbaum [Dracaena ]

Drachenbaum - Zusammenfassung

 

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Dracaena marginata Tricolor. Dracaena fragrans Massangeana eana. Dracaena deremensis. Dracaenaceae.

Dracaena ist eine Pflanzengattung, zu der viele Arten und Sorten gehören. Dabei handelt es sich immer um robuste, dankbare Pflanzen, die sich besonders für grüne Inseln im Raumbereich eignen, da sie mit hellerem Licht auskommen als die meisten ihrer Artgenossen. Nach einiger Zeit kommen sie sogar mit dem Sonnenlicht zurecht. Das natürliche Verbreitungsgebiet sind die tropischen Regenwälder im zentralen Afrika und auf Madagaskar.

Abhängig von der Fenstergröße ist ein Standort im Abstand von 1,5 m von Südfenstern oder 0 - 3 m von Ost- bzw. Westfenstern gut geeignet. Es schadet nicht, wenn die Topferde etwas austrocknet. Haben sie es hell und warm, wachsen sie im Verlauf von wenigen Jahren zu richtigen Bäumen heran.

Im Winterhalbjahr oder an einem schattigen Ort nur wenig gießen, so dass die Topferde nie völlig durchnässt. Die Arten, deren Blätter nicht dunkel gefärbt sind, vertragen sogar viel Schatten. Vom Mai bis September viel gießen, dann Staunässe vermeiden, da sie Wurzelfäule begünstigt und zu kühlem Stand rät. Zimmertemperatur ist 20°, auch im Winter nicht unter 16 - 18°, zugfrei. Zu wenig Wasser verursacht braune Blattränder. Ist die Zimmerluft zu trocken, sollte gesprüht werden. Düngen alle 14 Tage. Von November bis März weniger gießen und nur noch 4 bis 6 Wochen düngen. Der Drachenbaum überwintert gern bei 16°, nimmt es aber auch nicht übel, wenn er an seinem Standplatz bleibt. Jüngere Pflanzen jährlich, ältere alle zwei bis drei Jahre in Einheitserde umtopfen. Es kann auch etwa ein Drittel herausgenommen und dann Erde eingefüllt werden. Umgetopfte Pflanzen erst ab Juni düngen. Im Sommerhalbjahr kann dem Gießwasser etwas Dünger zugegeben werden.

Der grüne Schopf kann in beliebiger Höhe gekappt werden. Kurz unter der Schnittstelle treiben zwei oder drei Blattrosetten aus. Den abgeschnittenen Stamm stecken Sie in einen Topf mit einer Mischung aus Sand oder Tongranulat und Blumenerde (1:1).

Entweder durch Samen oder durch Kopf- bzw. Triebstecklinge, die wenigstens drei Augen haben sollten. Sie wurzeln schnell bei 21 - 26° in einem Torf-Sand-Gemisch.

Hell, kein direktes Sonnenlicht. Normale Zimmertemperatur 20°. Viel Wasser, reichlich gießen. Wöchentlich düngen. Rückschnitt ist jederzeit möglich. Sehr hell gezeichnete Formen sind anspruchsvoller.

Die Drachenbäume haben auch panaschierte Blätter.

Dracaena fragrans ist besonders robust mit Massangeana, die breiten Mittelstreifen haben.

Dracaena Warneckii gehört zu den bekannten Zimmerpflanzen. Diese bilden erst nach einiger Zeit Stämme.

         Lemin Lime hat jedoch gelb-grüne Blätter.

Die Sorten von Dracaena marginata besitzen lange Blätter und bilden jeweils Schöpfe aus. Die bekannteste ist die Dracaena marginata.

Hinsichtlich Wärme und Luftfeuchte gehören noch dazu Dracaena reflexa und Dracaena sanderiana.

Dracaena_draco
Bild von: Botanikus-CD

Der echte Drachenbaum heißt Dracaena draco. -->

 

 

 

 

 

Dracaena godseffiana und Dracaena sanderiana sind beide gut geeignet für Flaschengärten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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