Dill [Anethum graveolens] - Heilkunde

Dill - Wirkstoffe

Enthält im Kraut Beta-Karotin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Vitamin C, im Samen ist mehr äther. Öl, vor allem Carvon, Anethol, Apiol und Myristicin.

Aussaat 4 direkt. Für die Ernte wird die ganze Pflanze mit der Wurzel gezogen, gebündelt und luftig getrocknet. Betreffs Krankheiten siehe auch Möhren und Sellerie. Nicht kochen oder erhitzen.

 

Dill - Volksmedizin

Die Samenabkochung fördert die Milchbildung bei stillenden Müttern. Der Appetit wird gefördert, Blähungen gehen ab, Koliken bessern sich, die Verdauung wird angeregt, Magensäure neutralisiert. Regt die Gallen- und Lebertätigkeit an. Enthält ätherische Öle. Der Samen vertreibt Mundgeruch. Schädliche Darmbakterien werden vernichtet. Bei rheumatischen Beschwerden, auch bei Verdauungsproblemen. Dill wehrt durch seine Wurzelausscheidungen Krankheiten bei Gurken, Kohl, Möhre, roter Bete, Salat und Zwiebeln ab.

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