Brutblätter [Bryophyllum]

Brutblätter - Zusammenfassung

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Bryophyllum. Dickblattgewächse.

Bryophyllum calycinum. An den Blättern, sauber aufgereiht, sitzen Brutknospen, manchmal voll entwickelte Jungpflanzen mit Wurzeln. Die Heimat ist Madagaskar, von dort kam es hierher. Die zerbrechliche Pflanze wandert von Hand zu Hand. Brutblätter sind für Kinder und Erwachsenen die Quelle vieler Überraschungen.

Bryophyllum tubiflorum. Das röhrenförmige Brutblatt kam aus Südafrika. Es sieht ähnlich aus wie der Sommertrieb des Schachtelhalmes, hat dünne, dichtstehende Blätter. An den Spitzen entwickeln sich später rosa-grüne Blütenstände, manche Arten sind orangerot.

Bryophyllum daigremontianum. An den Einkerbungen sitzen dicht und regelmäßig die Brutknospen.

Hell und sonnig. Bei guter Pflege werden die Brutblätter bald zu lang, häufig bis zu einem Meter. Wir kürzen sie daher, sie treiben dann Seitenzweige. Die Brutknospen bewurzeln sich häufig schon auf der feuchten Topferde. Die kräftigsten nehmen wir für die Vermehrung. Unansehliche, alte Pflanzen werfen wir beizeiten weg. Als Erde ist gewöhnliche Gartenerde angebracht. Ist sie zu kräftig, dann wachsen sie so stark, dass wir sie noch kaum überwintern können. Im Winter halten wir die Töpfe trockener als im Sommer, eine Wintertemperatur von 12° sollte nicht unterschritten werden. Wirklich hübsch sind nur ganz regelmäßig gebaute Pflanzen. Gedüngt werden sie kaum. Am besten entwickeln sie sich, wenn sie einzeln und luftig stehen.

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