Brunnenkresse [Nasturtium officinale]

Brunnenkresse - Zusammenfassung

Nasturtium officinale, BrunnenkresseNasturtium officinale, Brunnenkresse
Bild von: Botanikus-CD
Nasturtium officinale Kreuzblütengewächse. Bachkresse, Wasserkresse.

Sammelzeit: Frühjahr bis Herbst. Frisches Kraut verwenden. Frühling und Sommer.

Wirkstoffe: Enthält das Senfölglykosid Glukonasturtin, Isothiocyanate, Phenyläthylsenföl, Flavonoide, Kalium, Kalk, Eisen, Arsen, Jod (!), Schwefel, Bittersoff, Gerbstoffe, A,B,C (!),D,E. -

Heilwirkung: Sie wirkt antibakteriell durch ihre Senföle, z.B. bei Harninfektionen. Rheumatisch-gichtischer Formenkreis. Leber- und Gallemittel, Verstopfung, Hautkrankheiten, Lungenkrankheiten, Schwächeerscheinungen, Skorbut, Blutarmut, Rachitis. Durch Kauen des Krautes wird das Zahnfleisch gekräftigt. Bessert Akne und Haarausfall durch einen Breiumschlag (10 min.), vor allem bei fettigem Haar. Der Saft soll Sommersprossen verschwinden lassen. Er wird vor allem in Cremes zum Bleichen von Altersflecken verwendet. Denn darin stecken Stoffe, die die unregelmäßige Bildung des Hautfarbstoffes Melanin unterdrücken. Das braucht allerdings eine Weile. Die Pflanze wird nur als Salat gebraucht. Sie reinigt Leber, Lungen und Magen. . In der Schwangerschaft nicht anwenden.

Volksmittel: Heilanzeigen sind: Schwächezustände, Stoffwechselstörungen, Stuhlverstopfung, Hautkrankheiten, Nervenschwäche, Husten, Lungenleiden, Rheuma und Gicht-, Galle-, Leber-, Magen-, Darm-, Blasen- und Nierenleiden.  Bei Blutungen und Ausschlägen nicht anwenden. Blätter zerreiben und als Umschlag auf betroffene Hautstellen legen.

Die frischen Birkenblätter, die Löwenzahnblätter, die Blätter der Brunnenkresse, Scharfgarbe, frische Johannisbeerblätter, Löffelkrautblätter und ganz junge Triebe des Scharbockskrautes sind eine ebenso gesunde Salatbeigabe.

 

Küche: Auch als Salat verwendbar. Jedoch nicht allzu oft zu sich nehmen.

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