Brechwurzel [Carapichea ipecacuanha]

Brechwurzel - Alternativnamen

Giftig

Brechwurzel - Allgemeines

Vorkommen: Heilpflanze ist in Brasilien zu Hause. Sie ist etwa 40 cm hoch, ein immergrüner Strauch.

Brechwurzel - Zusammenfassung

Wirkstoffe: Verschiedene Alkaloide wie Cephaelin, Emetin und Psychotrin und Iridoide.

Heilwirkung: Zunächst muß die Brechwirkung genannt werden, nach der die Droge ihren Namen bekommen hat. Doch heute spielt sie keine Rolle mehr. Das heutige Anwendungsgebiet verdankt sie den bei kleinen Gaben im Vordergrund stehenden sekretionsfördernden Eigenschaften der beiden Hauptalkaloide, so daß uns dabei ein Hustenmittel zur Verfügung steht, daß eingesetzt werden kann bei zähem Schleim. Ärzte verordnen immer noch ein Infus (einen Aufguß) der Droge mit Eibischsirup.

Homöopathie: Sie gebraucht Ipecacuanha in  niederen Potenzen D 1 - D 2 vornehmlich gegen zähen Schleim der Bronchien. Bei Magen- und Darminfektionen, Sommerdurchfällen, Heufieber, Typhus und Paratyphus werden höhere Potenzen benutzt D 3 - D 6.

Nebenwirkungen: Das Pulver reizt die Haut und führt zu Entzündungen und juckenden Bläschen. Bei Einnahme größerer Mengen führt es zu Erbrechen.

Kräuter: Erste Hilfe bei Vergiftungen