Beinwell, Echter [Symphytum officinale] - Heilkunde

Beinwell, Echter - Wirkstoffe

Allantonin, Cholin, Consolidin, Gerbstoff, Schleim, Symphytocynoglossin.

Das Symphytum enthält am meisten von allen bisher untersuchten Pflanzen Allantoin.

Durch seine zahlreichen Inhaltsstoffe (2 % Allantoin, es regeneriert das Gewebe, der höchste Anteil im Vergleich), Cholin, Flavonoide, Gerbstoffe, Rosmarinsäure, Schleim, Stärke, Pflanzensäuren, Pyrrolizidinalkaloide, Triterpene, Vitamin B 12) als Jauche gut geeignet. Durch seinen Gehalt an Allantoin werden Stroh und cellulosehaltige Pflanzen schnell verrottet. Es ist besonders in der Wurzel verbreitet.

Beinwell, Echter - Volksmedizin

Muß geerntet werden im März - Mai, oder im Spätherbst. Knochenschäden, Rückenschmerzen, Verspannungen, Wunden, Muskelschmerzen und Geschwüre wurden geheilt. Bei chronischen Eiterungen infolge von Knochenmarksentzündungen, bei sogenannten offenen Beinen und bei Zellgewebsentzündungen. Diese Substanz löst Wundsekrete auf, verflüssigt Eiter und regt zur Granulation an. Auch Beinwellsalben haben sich bewährt. Nicht anwenden in der Schwangerschaft und erst ab 12. Lebensjahr. Wegen der Pyrrolizidinalkaloide muß auf die innerliche Anwendung der Beinwellwurzel verzichtet werden.

Nebenwirkungen: Nur trinken, wenn er befreit wurde von den Pirrolizidinalalkaloiden. Das ist möglich mit Traumaplast.

Beinwell, Echter - Homöopathische Anwendungen

In der Homöopathie wird er in der 6. Potenz gewählt.