Bärlauch [Allium ursinum] - Nahrung

Bärlauch - Lagerung

Die Zwiebeln können im Keller, in feuchte Erde gelegt, einige Zeit frisch gehalten werden. Konservierung der Blätter am besten in Öl, wie Basilikum-Pesto oder auch Einsalzen.

Pesto Genovese: Basilikumblätter, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl im Steinmörser mit einem Holzstößel zu einer feinen Paste zerrieben. Seit jeher wird dies nicht mit dem Mixer, sondern mit Muße und etwas Muskelkraft getan (1863).

Bärlauch - Zubereitung/ Küche

Wirkung ähnlich dem Knoblauch, in einigen Fällen stärker. Im Geschmack ist er milder als Knoblauch. Der Geruch der Menschen bei Genuß ist weniger stark durch seinen großen Chlorophyllgehalt.

Bärlauch kann man roh genießen mit Öl und Salz zu Pesto verarbeitet, als Kräuter im Salat und auch klein geschnitten auf dem Butterbrot.

Anwendung Bärlauch als Gewürz ähnlich dem Knoblauch: Gemüse, Salate, Suppen, Quark und Weichkäse. Man sollte reichlich im Frühjahr damit würzen, denn sie regen die Verdauung an und sind gut für Leber, Galle, Magen und Darm.

Empfehlung: Bärlauchpesto.

Zubereitung vor der Blütenbildung: Nur die zarten Blätter abschneiden, reinigen und trocknen. Je 200 g Bärlauch und Olivenöl° werden mit 100 g Wasser püriert. 20 g Salz, 60 g geröstete Pinienkerne und 150 g geriebenen Parmesan zugeben, gegebenenfalls etwas Ingwer. Aufbewahren in einer dunklen Flasche. - Das Pesto hält sich länger, wenn Pinienkerne und Parmesan fallweise später zugesetzt werden.

'Natives Olivenöl extra' oder 'Natives Olivenöl extra Virgin' aus biologischem Anbau wählen mit unter 1% freien Fettsäuren, das schonend gepresst wurde.

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