Ampelkraut [Tradescantia]

Ampelkraut - Zusammenfassung

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Tradescantia. Ampelkraut, Wasserranke. Commelinengewächse.

Die aus dem tropischen Südamerika kommenden Ampelkräuter gehören zu den am weitesten verbreiteten Zimmerpflanzen und sind völlig anspruchslos. Eine Verwandte ist Zebrina pendula.

Der Name deutet schon daraufhin, dass Zweige des Ampelkrautes ohne Erde in einem Glas Wasser Wurzeln bilden und sogar wachsen können. Vermehrung ist sehr einfach. Entweder wir stecken einen 12 cm Topf dicht voll gut fingerlanger Spitzen, indem wir mit einem runden Hölzchen erst dicht am Topfrand und dann in der Mitte Löcher machen, in die dann die unten entblätterten Ableger gesteckt werden. Oder wir stellen eine Anzahl Stecklinge in ein Wasserglas und pflanzen die bewurzelten Triebe später in nahrhafte, kalkfreie Mistbeeterde. Im Sommer stellen wir die Töpfe hell, damit die Stecklinge üppig heranwachsen. Während Jungpflanzen Licht brauchen, vertragen ausgewachsene Ampelkräuter auch weniger belichtete Stellen im Zimmer. Je mehr sie aber weiß oder silbern sind, desto mehr Licht brauchen sie. Wir gießen nur mit kalkfreiem Wasser. Durch zu hartes Leitungswasser wird die Erde alkalisch und die Tradeskantien werden unansehnlich. Üppige Töpfe erhalten wir nur, wenn wir diesen Hinweis beachten. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 12° sinken. Im Sommer schwach düngen. Tradeskantien sind Pflanzen des tropischen Urwaldes. Die Zebrinaarten brauchen mehr Licht und etwas mehr Wärme und Luftfeuchtigkeit als die gewöhnliche Tradeskantie. Aber auch sie braucht Feuchtigkeit und Wärme.

Es gibt vor allem zwei verschiedene Arten, das sind die Tradescantia fluminensis (Fluss-Dreimasterblume) mit rötlichen Blattunterseiten und die Tradescantia cerinthoides (Dreimasterblume) mit dickfleischigen Blättern. Diese Pflanze ist äußerst pflegeleicht.