Alant [Inula helenium] - Heilkunde

Alant - Wirkstoffe

Der Wurzelstock enthält ätherische Öle mit Alantkampfer (Helenin), viel Inulin, Alantolactone, Bitterstoffe, Polyacetylene.

Alant - Volksmedizin

Wurzeln und Blüten sind gut gegen Katarrhe, Migräne, Lungenentzündung, Ekzeme und Lungenverschleimung. Er braucht viel Platz. Enthält Inulin, einen hochwertigen Ballaststoff, der vor Darmkrebs und Altersdiabetes schützen soll. Der beruhigende und schleimlösende Wirkung ist sehr geschätzt bei Reizhusten, hartnäckigen Entzündungen und Verschleimungen der Luftröhre. Solitärstaude aus Südeuropa.

Beschwerden im Magen, Darm, Galle, Leber, Blase und Niere. Blähungen, Gelbsucht, Harnverhaltung, Durchfall und Wurmkrankheiten. Gegen Appetitlosigkeit wird das Kauen der Wurzeln vor den Mahlzeiten empfohlen.

Alant - Mögliche Nebenwirkungen

Überdosierungen führen zu Erbrechen und Magenschmerzen. Allergien sind häufig.

Das BGA hält trotz vieler Erfolgsmeldungen die Wirksamkeit bei den beanspruchten Indikationsgebieten für nicht ausreichend belegt.