Kurz zur Mahonie: Ich habe schon Mahonienmarmelade gegessen, die war sehr lecker (und auch nicht bitter!). Und es hatte auch niemand jemals Beschwerden nach dem Genuß. Aktuell habe ich nur eine kleine Mahonie, die mir wohl ein Vogel zukommen lassen hat - Mal sehen, ob die da stehenbleiben darf.
Zum Thema Heilpflanzen: irgendwie ist ja alles im Garten eine Heilpflanze. Thymian und Spitzwegerich (letzterer von der Wiese) gegen Husten, Melisse und Lavendel gegen Streß (Lavendeltee senkt auch etwas den Blutdruck), die schöne Ringelblume für die bekannte Hautsalbe und auch im Tee, Erdbeerblättertee soll gut für Magen-Darm und Leber sein (ist Bestandteil meiner Hausmischung, einfach, weil viele Blätter da sind...). Himbeeren selbst sollen gut für die Psyche sein - kann gut sein, meine Kinder lassen sogar Schokolade dafür stehen (und das will was heißen!).
Kohl ist ja für alles Mögliche gut, Bohnen sollen gut für Haut und Haare sein, außerdem die Nieren anregen.
Letztendlich enthält vor allem biologisch angebautes Gemüse eine Vielzahl zum Teil noch unentdeckter oder verkannter Stoffe, die alle Ihren Beitrag zum Wohlergehen unseres Körpers und unserer Seele haben.
Die einzige Pflanze, die ich wirklich als ausgesprochene Heilpflanze anbaue, ist der Salbei. Der Tee aus den Blättern schmeckt bitter, hilft aber ausgesprochen effektiv bei Halsentzündungen. Da kann nach meinen Erfahrungen nicht mal ein Chemie-Hammer mithalten (und lest mal die Beipackzettel von diesen Apotheken-Halsschmerz-Lutschtabletten - danach wollt Ihr die gar nicht mehr!). Obwohl: bei Schweinebraten kommt Salbei auch wieder als Gewürz zum Einsatz...
fiddler




Heilpflanzen hätt ich viele...vom großen Kängeruapfel...bis zum Japanischen Ingwer(Winterhart)...aber auch viele Einheimische Kräuter..hab auch sehr viel Saatgut...einfach melden .....