Insektensterben

Forum zur Bestimmung von Pflanzen und Tieren

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Insektensterben

Beitragvon eulerin » Mi Sep 28, 2016 23:48

Hallo Leute

Ich finde es furchtbar das so viele Insekten sterben!
In unserem Garten wächst Gemüse zwischen Ringelblumen und anderen einheimischen Pflanzen.
Und ich achte auch sonst darauf, das immer etwas blüht, damit die Insekten etwas zum naschen haben.
Nur die Nachbarn haben nur Rasen und einige mickrige Rosen.
Früher waren hier jede Menge alte Leute, die auch Gemüse angebaut haben.

Denn seit dem haben auch die Vögel abgenommen.
Es gibt kaum noch Hausspatzen hier oder Gartenrotschwänze.

Wie sieht es bei euch aus ?

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Re: Insektensterben

Beitragvon Carolyn » Do Sep 29, 2016 11:42

Die Spatzen (Feld- und Haussperlinge) nisten rund um mein Haus unter dem Dach und plündern jeden Winter in Scharen das Futterhäuschen, ein Gartenrotschwanz nistet seit Jahren immer im Anbau der Garage und schimpft mich, wenn ich den ausfliegenden Jungen zu nahe komme. Von daher nehme ich keine Änderung wahr. Nur Honigbienen gibt es kaum noch, die vermisse ich. Gibt aber auch keinen Imker mehr in der Nähe. Dafür gab es dieses Jahr überproportional viele Hummeln und da der Fruchtbehang der Bäume nicht zu wünschen übrig lässt gibt es offenbar auch genug Bestäuberinsekten. Derzeit gibt es auch wieder viele Schmetterlinge, die sich am überreifen Obst laben. Und da Raupen meinen Blumenkohl vernichtet haben und ich auch rund ein Dutzend vom Asia Salat abgesammelt habe müssen auch von diesen Arten Schmetterlinge unterwegs sein. Insektensterben kann ich wirklich nicht feststellen bei mir.
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Re: Insektensterben

Beitragvon Mia » Fr Sep 30, 2016 01:36

Hallo in die Runde, liebe Eulerin, liebe Carolyn, :smile:

es ist wirklich so, dass die Spatzen unendlich an Zahl abgenommen haben. Ich verfolge ja immer die Vogelzählaktionen des NABU und habe da einen entsprechenden Artikel gelesen. Wenn ich mich recht erinnere, lag es daran, dass sie nicht mehr die Art der Felder finden, in die sie in Scharen zur für sie rechten Zeit einfliegen können, oder die so gut abgeerntet werden, dass für sie nichts mehr übrigbleibt; gleichzeitig haben sie Probleme, in immer dichter besiedelten Räumen Nistmöglichkeiten zu finden, gleichzeitig machen ihnen Giftstoffe (Herbizide/Pestizide) auf Äckerrandstreifen zu schaffen, so dass sie das Picken von Samen von dort mit ihrem Leben bezahlen.

Wenn man nach Spatzensterben googelt, gibt es zahlreiche Einträge, so auch dieser:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/vogel ... -1.2202507

Gleichzeitig sterben viele andere Nichtkörnerfresser unter den Vögeln, weil Insekten schlichtweg durch Giftstoffe dezimiert werden oder mit Giften kontaminiert sind. Auch hierzu gibt es reichliche Google-Ergebnisse. Z.B.:
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... n-weg.html

Gleichzeitig gibt es Probleme mit den Bienen. Manche deutsche Imker klingen zwar recht zuversichtlich, es beträfe nicht ihre Völker (habe neulich mal in einen Imkerkurs reingeschnüffelt und mir da was erzählen lassen), andere Imker hingegen sind regelrecht verzweifelt. Viele erlaubte Pestizide auf den Feldern vergiften nicht nur gezüchtete Bienen, sondern natürlich auch die Wildbienen.
Insgesamt ist ein großes Sterben an Insekten zu verzeichnen, die sich auf Nektarsuche auf Felder begeben. Entweder kommen sie durch Gifte um, oder weil es ihre speziellen Pflanzen, die sie zum Überleben brauchen nicht mehr gibt, da sie ausgemerzt werden.

Ein Drittes ist, und ich konnte es kaum glauben: Landwirte kassieren hier in NRW eine Prämie, wenn sie in 3-Meter-Randstreifen ihrer Felder buntes Mischzeug einsäen. So weit - so gut. Das ist Phacelia, Sonnenblumen, Borretsch... noch irgendwas, was ich augenblicklich nicht erinnere. VIELE Sonnenblumen jedenfalls. Aber jetzt, guckt man genau hin - und hier kann ich es wirklich nicht mehr glauben: Die Sonnenblumen sind züchterisch so verändert, dass sie keine Pollen mehr haben! Sie haben weder Pollen noch Nektar, sie bieten den Bienen gar nichts mehr! Eine Biene, oder ein sonstiges anfliegendes Insekt findet in den leuchtenden gelben Blüten keine Nahrung mehr! - Dies war auch eine Info aus dem Imkerkurs. Meine Beobachtungen, mein Schütteln an den Blüten, bestätigten das.
Und dafür werden Bauern noch subventioniert, wenn sie für Insekten und Bienen solch nutzloses Zeug anpflanzen!
Ich kann es schier kaum glauben!

Lieben Gruß,
Mia

Noch ein link:
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... ichen.html
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Re: Insektensterben

Beitragvon oxi » Fr Sep 30, 2016 17:06

Das mit der züchterischen Veränderung betrifft nicht nur Sonnenblumen, auch viele von den Blumen, die man selbst zuhause ansetzt sind so modifiziert, dass sie für Insekten nicht besonders verlockend sind. Im Bezug auf Malven habe ich da schon mal was gelesen..

Letztes Jahr hatte ich eine tolle Bienen-Blumenmischung, die dieses Jahr konnte rein gar nichts. Habe jetzt auch mal Samen von "wilden" Pflanzen gesammelt und wie die nächstes Jahr in meinen Blumenkästen ansäen :smile:
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Re: Insektensterben

Beitragvon Hapy » Sa Okt 01, 2016 00:37

Mia hat geschrieben: Die Sonnenblumen sind züchterisch so verändert, dass sie keine Pollen mehr haben!


Verstehe ich da etwas falsch? Welchen Vorteil sollte es bringen, wenn Sonnenblumen keine Pollen mehr bilden können? Ohne Pollen, keine Samen und ohne Samen keine Sonnenblumenkerne und ohne Sonnenblumenkerne kein Sonnenblumenöl und kein Brot mit Sonnenblumenkernen. Dass Pollen beim Schütteln der Blüten nicht herausfallen, wie bei Haselkätzchen, liegt eher daran, dass Sonnenblumen nicht durch den Wind, sondern durch Insekten bestäubt werden.

Warum sollten sich Züchter jahrelang darum bemühen, Pflanzen zu züchten (auszulesen), die sich selbst nicht mehr fortpflanzen können? (Es sei denn sie hätten andere wertvolle Eigenschaften und ich hätte ein Monopol auf diese Kreuzung. Aber für einen Wildacker oder Feldrand?

Wenn ich Sonnenblumenkörner und -öl gewinnen möchte, dann brauche ich Pollen, um die Bestäubung sicherzustellen und ich muss Bienen und Insekten anlocken. Wenn die Bestäubung nicht funktioniert, dann ernte ich nur taube Kerne.

Wenn ich Sonnenblumen für einen Wildacker (oder Feldrand) oder Silage anbaue, dürften Kerne und Öl nicht unbedingt stören.

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Re: Insektensterben

Beitragvon Mia » Sa Okt 01, 2016 01:44

Hallo Hapy, :smile:

na, ein paar Pollen müssen die schon noch haben, sonst würden die Samen nicht reifen. Ich weiß allerdings nicht, ob sie überhaupt reifen.
Ich habe dieses Jahr viele verschiedene Sonnenblumen ausgesät, die sind jetzt über zwei Meter hoch, aber die Samen sind weiß, anstatt schwarzweiß und Vögel interessieren sich überhaupt nicht dafür.
Die Imker erzählten folgendes, und das kann ich bestätigen: Wenn du früher eine schöne Sonnenblume abgeschnitten und in die Vase gestellt hast, gab das unten drunter reichlich gelben "Dreck". Das ganze Tischtuch verfärbte sich von den vielen Pollen gelb. Das ist weggezüchtet. Du kannst heutzutage an einer Sonnenblume schütteln wie du willst, da fällt nichts Gelbes mehr runter.

Das ist für die Bauern wohl auch halbwegs okay, denn sie denken (kurzfristig) an ihren Boden, wenn sie jetzt subventionierte Sonnenblumen anpflanzen. Die sehr langen Wurzeln der Sonnenblumen lockern und spalten ihn auf, bis in Tiefen ( 2 Meter 75) , wo kein landwirtschaftliches Gerät mehr hinkommt. Phazelia tut in der subventionierten Saatmischung das gleiche, ebenso der Borretsch. Es gibt noch eine vierte Pflanze, die fällt mir nicht ein. Ich muss morgen mal auf einen Acker gehen und gucken.
LANGFRISTIG ist das natürlich Quatsch, dabei nur auf den Boden zu gucken, und nicht an die Bienen zu denken!
Das gilt in erster Linie für die Politiker, die solche Maßnahmen subventionieren!

Ich kann mir nur vorstellen, dass die einfach ihre Kapitel nicht zu Ende gelesen haben. Die Saatgut-Industrie schlägt vor: "Hier superguter Bodendung, supergute Bodenauflockerung, mannigfaltige bunte Pflanzen, so kann man einen herkömmlichen Bauern vielleicht zu langfristig ökologischer Bewirtschaftung überzeugen?" Die Politiker lesen das - aber nicht das Kleingedruckte?

Weitergedacht: Vielleicht ist das Taubwerden der Sonnenblumensamen ja auch bewusst gewollt? Wenn ein Bauer keimfähige Sonnenblumen rund um seinen Acker anbauen würde, hätte er ja ewig was davon! Dann würden im nächsten Jahr zigtausend Sonnenblumen zwischen seinem Weizen oder seinem Raps stehen. Ein weiteres Unkraut mehr!
So ein Bauer KANN also eigentlich nur mit einem Bodenlockerer umgehen, der sich von selbst verabschiedet und keine weiteren Scherereien mehr macht! Sich NICHT neu aussät! - Ich denke, das macht Sinn!

Lieben Gruß,
Mia

Ps.: Ich musste jedenfalls lange googlen, um für das nächste Jahr noch Sonnenblumen mit normalen Pollen zu finden. Es gibt sie für den privaten Markt nur noch sehr vereinzelt. Da fragt ja auch kein Verbraucher nach!
Firmen, die Sonnenblumen gewerblich anbauen, für Öl, für Brot, für meinetwegen Vogelfutter, können sicherlich auf den großen internationalen Samenbanken noch pollentragende Pflanzen erstehen.
Aber auf den Äckern in Nordrhein-Westfalen sind diese Pflanzen nicht vorhanden.
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Re: Insektensterben

Beitragvon Carolyn » Sa Okt 01, 2016 12:26

Bauern, die für Insekten und Wild eine Zwischenfrucht oder eben auch einen Blühstreifen anbauen haben tatsächlich massive Probleme damit, diese Pflanzen im nächsten Jahr wieder loszuwerden. Ich kenne einige Landwirte, die sich genau deswegen dagegen entscheiden. Macht ja auch keinen Sinn, sich für einen kurzfristigen Vorteil einen massiven Nachteil in den nächsten Jahren einzuhandeln, der dann mit viel Aufwand oder sogar Chemie ausgeglichen werden muss. Deswegen finde ich pollenarme Sorten für diese Blühstreifen nicht soo verkehrt. Lieber pollenarm als gar nicht. Es sind ja nicht nur die Bestäuberinsekten, die von derartigen Streifen profitieren.

Da meine Schwester Sonnenblumen liebt - auch als Schnittpflanze für die Vase - habe ich diverse Sämereien ausprobiert und auch schon Sonnenblumen auf dem Feld geschnitten. Gerade die kleinen Sonnenblumen sind inzwischen ohne Polen gezüchtet, da der Otto-Normal-Blumenliebhaber eben genau diesen "gelben Dreck" nicht haben will. Natur ja, aber bitte absolut keimfrei, habe ich manchmal den Eindruck (gerade bei den Bio-Käufern!). Darauf reagieren die Züchter mit Hybridsorten. Wer jedoch Samen aus dem Vogelfutter aussät oder Pflanzen von einem Sonnenblumenfeld klaut, bekommt auch welche mit Kernen. Verschiedene Züchtungen für verschiedene Zwecke. Diversifikation heißt eben vielfältige Lösungen für vielfältige Zwecke. Ist doch nichts Schlechtes, oder? Nur muss man eben wissen, für welchen Zweck eine bestimmte Sorte gezüchtet wurde um sich die richtige auszusuchen. Sich informieren muss halt sein.

@Mia: Da ich letztes Jahr einen sehr großen Sack Sonnenblumenkerne als Vogelfutter gekauft habe, habe ich noch jede Menge übrig (vermutlich nahezu genug für diesen Winter). Ich pack Dir ein Tütchen zu den Duftpelargonien, die ich dieses WE endlich auf den Weg bringen will.
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Re: Insektensterben

Beitragvon Mia » Sa Okt 01, 2016 20:11

Hallo Carolyn, :smile: hallo in die Runde, :smile:

Carolyn, das ist eine gute Idee, einfach Samen aus Vogelfutter zu nehmen! Ja, leg mal fünf, sechs Samen dazu, ich habe ja jetzt auch schon die anderen, und mehr als 10 baue ich garantiert nicht an. Mein Brieflein an Dich dauert noch, die Snack-Paprika sind immer noch nicht gelb. Aber ist ja wurscht, Du brauchst die Samen ja erst nach Weihnachten. Solange können die sich noch Zeit lassen! :wink:

Aber zurück zum Thema Insektensterben:
Wie herbei gerufen, erschien heute in der örtlichen Zeitung ein Artikel.
Bienen und Schmetterlinge: Neonikotinoide dienen dazu, Pflanzen vor Schädlingen zu schützen. Die Population von Tieren, die sich von den behandelten Pflanzen ernähren, schrumpft beträchtlich.
"Pflanzenschutzmittel ( Pestizide) aus der Gruppe der Neonikotinamide schädigen lt. Studien nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge..."

Also, es wird nicht nur weltweit routinemäßig und in großem Umfang in der Landwirtschaft das Herbizid Glyphosat ( Round-up) verwandt, um Pflanzungen von Beikräutern zu befreien, oder Kartoffeln zum rascheren Ausreifen zu veranlassen, sondern gleichzeitig Pestizide auf Neonikotinoidbasis, um tierische Schädlinge zu killen.
Diese Neonikotinoide sind Nervengifte. Fluginsekten, die besprühte Pflanzen verköstigen( weil sie ja von Blüten leben) verlieren nicht nur die Orientierung und offenbar das Gedächtnis ( was für Bienen wichtig ist), sondern das Zeug zerstört auch ein bestimmtes Hormon im Futtersaft der Ammenbienen, welches zum Großpäppeln der Bienenbrut nötig ist.

Ich will jetzt nicht den gesamten Artikel wiederholen, unabhängige Forscher in verschiedenen Ländern fanden jedenfalls heraus: Die Fluginsekten verlieren bei kleinen Mengen der Nervengifte bereits die Orientierung, ihre Menge reduzierte sich innerhalb weniger Jahre um ein Drittel, Nachkommen, die überleben, wachsen deutlich kleiner.

Bei den Untersuchungen, die die Forscher durchführten, ging es vor allen Dingen um Raps. So ein blühendes Rapsfeld ist ja die reinste Bienenweide, denkt man... Dass es todbringend ist, denkt man sich als Mensch angesichts der duftenden Blüten nicht. Und doch ist es so.

Kommen wir zurück zu den Sonnenblumen, zu den Äckerrandstreifen, zu blühenden Zwischenfrüchten. Die werden natürlich mit den Pestiziden mitbehandelt, da stoppt kein Bauer mit dem Traktor. Und Sonnenblumenfelder, zur Erlangung von ölreichen Samen, werden auch besprüht! Also, wenn die Bienen auf diesen endlich/glücklich Pollen finden, werden sie bei der Suche nach Nahrung gleichzeitig vergiftet.

Die Interpretation meiner Worte überlasse ich Euch.

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Re: Insektensterben

Beitragvon Wildsau » Fr Okt 07, 2016 16:18

Also bei uns gibt es noch genug alte Leute. :grin:

Ich habe Bienenblumen, Wildbienenhaus und einiges an Tierchen, wegen der Katzen jedoch keine Vögel. :lorl:

Wer es auf Schmetterlinge abgesehen hat, sollte mal den Langriffeligen Rosenwaldmeister ansetzen. Nicht zu viel Wässern, sonst wächst er nicht. Aber wenn er wächst, dann bildet er sehr schnell dichte Teppiche.
Veganes Essen ist kein Scheiß, Scheiß ist nicht vegan.

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Re: Insektensterben

Beitragvon eulerin » Di Okt 11, 2016 23:38

Hallo Leute hier ist die Eulerin

Wenn alle etwas mehr Natur in ihrem Garten zulassen würden, wäre es nicht ganz so schlimm.
Außerdem habe ich eben ARTE gesehen und gehört, das 46 % der indischen Landwirtschaft inzwischen Biologisch ist.
Weil sie kleine Büros auf dem Land eröffnet haben, die die Bauern beraten.
Mit einem riesigen Erfolg!
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Re: Insektensterben

Beitragvon eulerin » So Nov 27, 2016 01:45

Hallo Leute

Ich habe alle gelesen und ich kann auch die Bauern verstehen, aber die können auf kleinen Inselchen doch Pflanzen aussäen, wo die Samen für den Menschen essbar sind.
Da gibt es Ringelblumen, Sonnenblumen etc..

p.s.: Ich habe mich geraume Zeit nicht gemeldet, weil es meiner Familie nicht gut ging.
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Re: Insektensterben

Beitragvon HeikeMareike » Do Jan 12, 2017 11:29

eulerin hat geschrieben:Es gibt kaum noch Hausspatzen hier oder Gartenrotschwänze.

Wie sieht es bei euch aus ?

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Ich habe jetzt in einer Doku gesehen, dass die Spatzen stark zurückgegangen sind. Von über 15 Millionen auf irgendwas bei 5 Millionen. Hätte nicht gedacht, dass so ein präsenter Vogel, so stark zurückgehen kann. Er ist zwar deshalb noch nicht bedroht, aber es macht schon nachdenklich, vor allem, wie es dann um die weniger häufigen Vögel aussieht.
Bei Spatz wurde übrigens auch das Füttern mit Weißbrot durch den Menschen als Ursache angegeben. Vor allem wohl an Bahnhöfen :doh:
>>Gute Dinge mögen vielleicht nicht immer die schlechten ausgleichen, aber die schlechten zerstören auch nicht immer die guten oder machen sie unwichtig<<
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