von fiddler » Fr Aug 31, 2012 23:47
Ja, das ist doch auf jeden Fall die beste Variante. Eine Firma kommt zweimal im Jahr und legt die Pflanzungen dementsprechend an- pflegeleicht und steril. Ein interessierter Mieter, dem das Grün vor seiner Haustür etwas bedeutet, wird das immer besser machen. Und billiger für alle wird es auch. Und schlußendlich könnte man ab und an mal die anderen Mieter miteinbeziehen, so für einen kleinen Arbeitseinsatz. Ich habe immer die besten Bekanntschaften bei solchen Arbeiten gemacht. Da kann man miteinander reden, muß es aber nicht permanent (was sehr hilfreich ist). Hinterher noch ein Feierabendbier und 'ne Wurst (oder Saft und 'ne Käsesemmel) - und man begegnet sich die nächste Zeit mit einem lachenden Auge.
Ich bin "in der Platte" großgeworden. Die Wiesen rund um dem Block waren schwierig zu mähen, weil es eine steile Hanglage war. Das kann man nicht allein machen. Also verabredeten sich mehrere Männer zum gemeinsamen Rasenmähen - meist deutlich mehr, als wirklich dafür gebraucht wurden. Von der Wohnungsverwaltung gab es etwas Geld dafür. Das reichte gerade für einen Kasten Bier und paar Würste. Aber die Leute kannten sich durch solche Aktionen. Heute macht das natürlich eine Firma mit modernen Mähern. Aber die Menschen in den Blocks kennen sich nicht mehr...