Stauden: Licht-/Dunkelkeimer

   

Lichtkeimer dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. Samen mit feinem Sand vermischen, aussäen, andrücken, ganz wenig mit ganz feinem Sand bestreuen und Substrat befeuchten. Am besten, man stellt die Pflanzschale in Wasser, bis die Erde feucht geworden ist.

Zu den Lichtkeimern gehören: Alpenmohn, Arnika, Blutweiderich, Fingerhut, rot, Fleißiges Lieschen, Gazanien, Glockenblumen, Grasnelke, Hauswurz, echt, Königskerzen, Lagerstroemia, Lobelien, Marienglockenblumen, Mauerpfeffer, Nachtkerze, Nelke, Rohrkolben, Rudbeckia, Scheinmohn, Seekanne, Sonnenhut, Weidenröschen. Weitere Methode der Anzucht siehe unter Aussaat, Abschnitt B (Möhren). - Die meisten Unkräuter sind ebenfalls Lichtkeimer.

Dunkelkeimer sind: Alpenveilchen, Christrosen, Eisenhut, Jungfrau im Grünen, Kugelamarant, Kümmel, Lupinen, Möhren, Pastinaken, Pechnelke, Peterrsilie, Petunie, Phacelia, Rittersporn, Schnittlauch, Steinnelke, Stiefmütterchen, Stockrose, Storchschnabel, Vergissmeinnicht, Weizen. Sie benötigen Erdbedeckung und einen abgedunkelten Raum für die Keimung.

Bei Lichtkeimern absorbiert das bläuliche Phytochrom in der Pflanzenzelle den hellroten Spektralbereich der Sonne und gibt den Startschuss zum Keimen, bei den Dunkelkeimern ist es das grünblaue Phytochrom, das das dunkelrote Licht absorbiert. - Für Hafer genügt schon ein Lichtblitz von 1/2000 sek. Dauer.