Meisen

   

Parus major.

Kohlmeisen sind 14 cm groß. Kopf und Hals glänzend blau-schwarz mit weißen Wangen. Rücken grünlich, Flügel und Schwanz sind blaugrau. Brutzeit 4 - M 8. 2 Gelege mit bis zu 12 Eiern.

Nahrung: Insekten und deren Larven, Schnecken und Würmer. Beeren, Obst und Samen. Fetthaltige Lebensmittel.

Die Jungen bekommen etwa 7 - 8000 Raupen zum Fressen. Ein Paar mit Jungen frisst bis zu 150 kg Raupen und Insekten je Jahr. Suchen mehr an dickeren Ästen nach Nahrung.
Förderung durch Höhlen aller Art. Flugloch von Nistkästen 30 mm. Brütet selbst in Briefkästen und Gießkannen bis 4 m Höhe. Gelege 7 - 13 Eier, oft zweimal. Standvögel.

Parus caeruleus.

Blaumeisen sind 11 cm groß. Scheitel, Flügel und Schwanz glänzend-blau. Unterseite gelb, Wangen weiß mit schwarzer Begrenzung zum blauschwarzen Kinn. Rücken grünlich, Scheitel weiß eingefasst. Das Gefieder der Männchen reflektiert ultraviolettes Licht, das vom Weibchen gesehen wird und von Bedeutung für die Partnerfindung ist. Liebt Buche und Eiche. Flugloch von Nistkasten 26 mm. Diese werden oft auch von Spatzen besetzt. Deshalb Nistkästen unter 2 m hoch hängen. Wird oft aus größeren Höhlungen von der Kohlmeise vertrieben. Gelege 8 - 13 Eier, manchmal sogar 19 Stück. Die Jungen werden nach 2 - 3 Wochen Fütterung innerhalb weniger Stunden gleichzeitig flügge, werden dann aber noch zwei Wochen lang von den Elterntieren gefüttert. - Sie suchen mehr an dünneren Zweigen bis zur Baumspitze nach Nahrung. Sie lassen sich meistens in den Randgebieten der Städte nieder. Ein Beispiel dafür ist Frankfurt-Fechenheim mit der größten Blaumeisendichte. Gemäß britischen Forschern sollen Blaumeisen die klügsten Vögel sein (New Scientist). - Das Verhältnis der Nistkästen für Kohlmeisen: Blaumeisen sollte etwa 3 : 1 sein. - Blaumeisen bringen beim letzten Flug nicht Nahrung für ihre Jungen, sondern Brennessel, Gundermann und Salbeigamander als Mittel gegen Parasiten mit.

Nahrung: Kerbtiere, die von Zweigen und Beeren gesammelt werden. Im Herbst und Winter Beeren, Nüsse, Samen. Auch Spinnen in Schilfbewuchs und Staudenverstecken werden aufgespürt. Diese sollten erst im Frühjahr abgeschnitten werden. Standvögel.

Förderung: Bäume, einzeln stehend, (Natur-)Hecken, Nistkästen, Teiche mit Insel oder Tränke.

Siehe auch den Einführungstext Nützliche Tiere, Bakterien, Pilze