Hautflügler

   

Hymenoptera.

Drittgrößte Insektengruppe nach den Käfern und Schmetterlingen. Allein in Deutschland gibt es rund 10.000 Arten, u.a. ca. 560 Bienenarten. Zu ihnen gehören außer den Bienen und Hummeln die Faltenwespen (z.B. Hornissen) und die Ameisen. Der allergrößte Teil ist nützlich, u.a. einige Ameisenarten und die Blattwespen können, vor allem in eintönigen Monokulturen, schädlich werden. Ameisen, Grab- und Faltenwespen jagen Insekten, die vielen Schlupfwespenarten parasitieren sie und die Bienen und Hummeln bestäuben Blumen und Obstbäume. Abgesehen von einigen Arten, die in Staaten zusammenleben, lebt doch die übergroße Zahl der anderen allein.

Hautflügler bekämpfen u.a. Apfelwickler, Blattläuse, Brotkäfer, Dörrobstmotten, Kornkäfer, Maiszünsler, Mehlmotten, Minierfliegen, Motten, die Lebensmittel fressen, Pflaumenwickler, Raupen, schädliche Schmetterlinge, Tabakkäfer, Schildläuse, weiße Fliegen, Thripse, Wollläuse, Zikadeneier.

Die Weibchen legen ihre Eier in Nester, die sie gut vorbereiten und mit Futtervorräten versehen haben. Damit beginnt der Zyklus Ei - Larve - Puppe - erwachsenes Tier.
Als Nest dienen den meisten Hautflüglern Bohrgänge in hartem Holz, die von Käfern früher angelegt wurden. Menschliche Hilfe für Hautflügler siehe "Insekten-Nisthilfen".

Als Futterpflanzen kommen in Frage: Ahorn, Borretsch, Braunwurz, Buchen, Doldenblütler, Glockenblumen, Hahnenfuß, Heidekraut, Karden, Korbblütler, Kreuzblütler, Kürbis, Lilien, Lippenblütler, Malven, Mohn, Nelken, Primeln, Reseda, Rosen, Schmetterlingsblütler, Steinbrech, Veilchen, Weiden, Weiderich.

Siehe auch den Einführungstext Nützliche Tiere, Bakterien, Pilze