Beeteinfassungen, Wege

   

Beeteinfassungen, Wege.

Einfassungen können bestehen aus Gusseisen, Kies, Naturstein, frostbeständiger Terrakotta, imprägnierten Rundhölzern, Schneckenzäunen für Beete, geflochtenen Weiden, Ziegeln usw.

Als lebende Einfassung kommen in Frage:

1) Immergüne Pflanzen: Blaukissen, Buchsbaum, Fetthenne (einige Arten), Fiederpolster, Gamander, Gänsekresse, Grasnelke, Heiligenkraut, Lavendel, Pfingstnelke, Porzellanblümchen, Purpurglöckchen, Sonnenröschen, Schneekissen, Stachelnüsschen, Sternmoos, Thymian, Weinraute, Ysop.

2) Niedrige Pflanzen: Dachwurz, Goldthymian, Kapuzinerkresse, Katzenpfötchen, Kugelblümchen, Polsterphlox, Polsterglockenblume, Sandnelke, Waldsteinie.

3) Halbhohe Pflanzen: Alpenaster, Ehrenpreis, Feinstrahlaster, Frauenmantel, Gamander, Hornkraut, Jakobsleiter, Katzenminze, Kissenaster, Salvia, Storchschnabel, Tagetes.

4) Schattenpflanzen: Aurikel, Bergenie, Efeu, Elfenblumen, Funkie, Gartenprimel, Glockenblume (C. poscharskyana), Günsel, Hirschzunge, Immergrün, Leberblümchen, Moossteinbrech, Porzellanblümchen, Purpurglöckchen, Veilchen, Waldsteinia.

5) Sonnenstauden: Blaukissen, Federnelke, Glockenblumen (C. carpatica, cochlearifolia), Grasnelke, Hornveilchen, Mauerpfeffer, Mohn (Alpen-, Islandmohn), Phlox, Schleifenblume, Steinbrech.

Wege:

Wege prägen das Bild eines Gartens. Die Hauptwege sollten maximal 150 cm sein, aber auch kleinere Wege sind angebracht. Die Materialien sind Waschbetonplatten, Gehsteigplatten, Schieferplatten, Sandsteinplatten, Betonverbundsteine, Granitplatten, Terrakottaplatten usw. Man sollte sich die Steine heraussuchen, die beim Verbund keine Einheit bilden, sondern variabel aussehen. Die Wege sollten vom Fachmann hergestellt sein.

Sonst heißt es: 1) Rasen abmähen. 2) Trittpfad markieren. Geschwungene Wege werden mit dem Spaten gekennzeichnet. 3) Erde auskoffern, etwa 20 cm tief. 4) Ausloten. Falls Staudenrabatten den Weg begleiten, sollte er etwas höher ausfallen. Wichtig ist auch, ein kleines Gefälle einzuarbeiten, damit sich das Wasser auf die Straße ergießt. 5) Unterbau. Zunächst wird 10 cm Kies aufgeschüttet. Danach kommen maximal 5 cm Sand mit 4 mm Körnung. Durch einen Stampfer werden beide Teile miteinander verdichtet. 6) Platten legen. Schnur und Wasserwaage sind jetzt unentbehrlich. 7) Verfugen. Die Zwischenräume werden mit Sand verfugt, sie werden anschließend mit Wasser eingeschlemmt, bis sie fest liegen.