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(entnommen von www.bio-gaertner.de - dem umfassenden Online-Öko-Nachschlagewerk)
Verbena officinalis. Das einheimische Eisenkraut (Wundkraut). Eisenkrautgewächse.
Sammelzeit: Während der Blüte 6 - 9, das gesamte Kraut.
Wirkstoffe: Äther. Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Iridoid-Glykoside, Kieselsäure. Ein der Venus geweihtes Kraut.
Heilwirkung: Auf Grund der Gerbstoffe sind die Heilanzeigen vor allem Durchfall, Erkältungen und Katarrhe, Appetitlosigkeit. Althergebracht ist die Anwendung bei Wunden, Gelbsucht und Blutarmut. Doch ist bekannt, daß es dafür bessere Mittel gibt wie Tausendgüldenkraut, Wermut, Beifuß usw. Die Augen können bei Schwäche oder Entzündung mit einem Bad aus Eisenkraut gebessert werden. Wird innerlich gebraucht bei Bleichsucht, äußerlich frisch zur Heilung kleiner Wunden. - In neuerer Zeit wenig gebräuchlich.
Homöopathie: Die Urtinktur wird aus der frischen blühenden Pflanze bereitet. Das homöopathische Schlafmittel Verbena wird auch bei Nervenleiden, Epilepsie und bei Nieren- und Gallensteinen gegeben. In der neueren Literatur kommt dieses Mittel aber kaum vor.
Volksmittel: Wundbehandlung, Behandlung so ziemlich aller Organe.
Der duftende Verbena-Tee, die Blätter des Zitronenstrauches Lippia triphylla wird oft dem Schwarztee beigegeben. Sie enthält ein duftendes Öl.
Siehe auch Stauden, Sommerblumen A - E, Eisenkraut.