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(entnommen von www.bio-gaertner.de - dem umfassenden Online-Öko-Nachschlagewerk)
Galanthus nivalis.
Amaryllisgewächse. Sehr giftig.
Milchblume, Weiße Jungfrau. Amaryllisgewächs. Naturschutz.
Siehe auch den Einführungstext zu Knollen-, Zwiebelblumen und die nachfolgenden Artikel.
Das heimische Schneeglöckchen. Lockerer, humoser, nur etwas feuchter Boden, leichter Halbschatten, vor oder unter Laubgehölzen, im Steingarten oder Waldstaudenbeet, auch im Rasen, das Laub zieht schnell ein. Im Sommer kann der Boden trockener werden. Nach dem Kauf sofort einpflanzen, um Austrocknen zu verhindern. Pflanzzeit 9 - 11, Pflanztiefe und -abstand 8 - 10 cm. Erst im 2. Standjahr kommt es zur vollen Blüte. Dann nicht mehr stören. Blütenglöckchen hängend, weiß mit grünen Punkten. Sie bestehen aus jeweils drei gleich langen äußeren Blütenblättern und drei inneren, kürzeren, duftend, (1) - 2 - 3, Höhe bis 20 cm.
Besonders attraktiv wirken Tuffs aus Schneeglöckchen zusammen mit Blausternen, wilden Krokussen, Vorfrühlingsanemonen, Vorfrühlingszeitlosen, Weißsternen und Winterlingen. Unter Sträuchern und Bäumen, in Rasenflächen und zwischen Polsterstauden. Die Blätter ziehen im Mai ein. Erst danach darf der Rasen gemäht werden. Düngung führt nur zu Blattvergeilung. Wenn sie nicht mehr blühen, sollten sie eine Verjüngungskur machen. Schneeglöckchen verwildern sehr schnell im Rasen. Sie stehen unter Naturschutz.
Gute Bienen- und Hummelnährpflanzen. Alle Schneeglöckchen sind frostfest. Vermehrung durch Ameisen, die das Fruchtfleisch der Saatkapseln gierig fressen, und durch Teilung mit anhaftender Erde bei oder nach Blüte. - Alle Teile sind giftig.
Erste Hilfe bei Vergiftungen (Galanthus nivalis).
Galanthus caucasicus, weiß, 1 - 2, breitet sich sehr schnell aus.
Cicely Hall, weiß, derzeit sehr begehrt.
cordelia, weiß, gefüllt.
ophelia, weiß, gefüllt.
Galanthus elwesii, große, kugelige Blüten, weiß, 1 - 2, 10 cm breite, bläuliche Blätter, duftend.
Frühestes Schneeglöckchen. Etwas empfindlich, die Größe der Blüten nimmt im Laufe der Jahre ab. Bevorzugt Sonne oder Halbschatten und trockenen Boden im Sommer. Verwildert.
Godfrey Owen, hat sechs Hüllblätter, die wie ein Propeller abstehen, umgeben von einer weißen Krone.
Zwanenburg, ein großes, kräftiges Schneeglöckchen, das häufig noch einen zweiten Blütenstiel hervorbringt.
Galanthus ikariae. Blüte 2 - 3, 10 cm. Hat breite Blätter. Feuchter Standort.
Galanthus nivalis, das einheimische Schneeglöckchen (Bild), (1) - 2 - 3, weiß, 10 - 15 cm.
Verwildert schnell.
Anglesey Abbey, wurde in einem Klostergarten entdeckt. Die Blütenblätter sind alle gleich lang.
Courteenhall. Es hat zumindest attraktive grüne Spitzen. Über den Erfolg läßt sich nur wenig berichten.
Flore Pleno, Februar bis März, Sonne, Halbschatten. 10 - 15 cm. Gefülltes Schneeglöckchen. Gut zur Verwilderung geeignet. Sonne-Schatten.
Lady Elphinstone ein gefülltes, gelbes Schneeglöckchen, das problemlos wächst. Im Gegenlicht wirken seine Blüten leicht rosa.
var. scharlockii hat oftmals zwei weiße Blüten am Blütenstängel. 1 - 2, 10 cm. Verwildert.
c.v. Hortensis und Flora-plena haben gefüllte weiße Blüten, 1 - 3, 10 cm.
plenus, das in der Natur entstandene, gefüllte Schneeglöckchen ist bald 100 Jahre in gärtnerischer Kultur.
viridi-Apice, grüne Tupfen auf den Flügelchen. Selten. Februar bis März. 10 - 15 cm. Sonne, Halbschatten.
Galanthus plicatus, Krimschneeglöckchen, weiß, 3 -4, mit an den Rändern eingerollten Blättern.
Trymlet, interessant in Form und Farbe. Ein sehr gesuchtes und auch hübsches Schneeglöckchen, in kleinen Pulks sehr ansprechend.
Wendys Gold wüchsige Sorte mit gelbem Fruchtknoten und gelber Zeichnung an der Krone.
Galanthus reginae-olgae, es blüht ab September. Stammt aus Osteuropa. weiß, herbstblühend 11 -12, bevorzugt schweren, feuchten Boden.
Galanthus woronowii, weiß, 2 - 3, 10 cm. Sonne - Schatten. Blätter sind breiter, saftig grün. Standort leicht feucht.
| Schadbild | Vorbeugung | Bekämpfung |
| Grauschimmel | ||
| Grauer Pilzrasen, das Gewebe stirbt ab. Rotbraune Flecken. Siehe 'Grauschimmel'. | Niem. Vernichten. | |
| Narzissenfliege | ||
| Mehrere Arten, kleine und große. Eumerus strigatus + Lampetia equestris. Die große Narzissenfliege ist etwa 10 mm groß und ähnelt in der Körperbehaarung etwas der Hummel. Sie legt ihre Eier im Sommer nach der Blüte in die Blattachseln oder auf die welken Blätter. Die Larven (8 bzw. 15 mm) wandern zu den Zwiebeln und höhlen sie aus, so daß die Pflanze nur schwach austreibt. Die Zwiebel kann dadurch von oben zusammengedrückt werden. Die Maden überwintern in der Zwiebel. Die austreibenden Blätter bleiben kurz und gestaucht und vergilben schon bei der Blüte. - Befallen auch Amaryllis, Hyazinthe, Märzenbecher.-Siehe 'Narzissen - Narzissenfliege'. | ||
| Stängelälchen | ||
| Siehe 'Nematoden' und 'Hortensien'. Die Stängel und Blätter werden befallen. Die Blume kümmert, Verfärbung und Welke. | ||