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(entnommen von www.bio-gaertner.de - dem umfassenden Online-Öko-Nachschlagewerk)
Rhamnus-Arten. Kreuzdorngewächse. Laubgehölze. Stauden.
Siehe auch den Einführungstext für das Kapitel Bäume, Sträucher allgemein und die anschließenden Artikel.
Giftiges Gehölz. Überwiegend sommergrün mit dornigen Zweigen. Sie dürfen nicht in der Nähe von Spielplätzen angeordnet werden, denn alle Teile sind giftig. Die Standorte sind sonnig und warm. Meist kalkliebend, nur bedingt säureliebend. Sie brauchen keinen Schnitt. Nicht zuviel gießen und düngen. Im Frühjahr muss das tote Holz entfernt werden. Ab Ende Mai erscheinen die unscheinbaren Beeren. Kreuzdorn ist ein sehr industriefestes Gehölz, dem Abgase o.ä. nicht schaden. Er ist winterhart und seine Dornen schützen ihn vor Wildfraß.
Zu den wichtigsten Arten gehören:
Rhamnus alpinus. Alpenkreuzdorn. 
Höhe bis 3 m. Seine Blätter werden etwa 10 cm lang. Sie sind wechselständig angeordnet und beidseitig glänzend. Sie brauchen einen kalkigen Untergrund.
Rhamnus pumilus. Zwergkreuzdorn. 
Er wird nur 10 - 20 cm hoch. Besonders schön ist dieser langsamwachsende Strauch in Steingärten.
Rhamnus frangula. Faulbaum. Er muss aber an eine etwas feuchte Stelle gepflanzt werden. Er verträgt einen leicht sauren Untergrund. Höhe 3 m.
Rhamnus imeretinus. Er bildet bis zu 25 cm lange Blätter aus. Besonders attraktiv werden sie durch leichte rötliche Herbstfärbung. Höhe bis 3 m.
Rhamnus alaternus. Immergrüne Kreuzdorn. Er ist bei uns kaum im Handel. Als Busch wächst er an trockenen, steinigen Stellen.