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(entnommen von www.bio-gaertner.de - dem umfassenden Online-Öko-Nachschlagewerk)
Laburnum. Hülsenfrüchtler, Unterfamilie Schmetterlingsblütler. Sehr giftig.
Siehe auch den Einführungstext für das Kapitel Bäume, Sträucher allgemein und die anschließenden Artikel.
Bis 9 m hoher Strauch oder Baum, gelbe Schmetterlingsblüten 5 - 6, bis 40 cm lange Hängetrauben. Früchte 8 - 9, bis 8 cm lang. Der Strauch wird maximal etwa 8 - 10 m hoch, der Baum 15 m. Unter dem Baum befinden sich nach dem Aussamen viele kleine Gehölzpflanzen. Diese Selbstaussaat kann man vermeiden, wenn man frühzeitig die vertrockneten Trauben abschneidet. Gleichzeitig wird damit die Blütenbildung für das nächste Jahr angeregt. Ziergehölz, liebt sonnige bis halbschattige Lage und mäßig trockenen, kalk- und nährstoffreichen Boden. Kalter, nasser Boden führt zu Krankheiten und geringer Blühleistung. Selbst für Schatten geeignet, wenn auch weniger Blüten gebildet werden. Gutes Solitärgehölz. Begleitpflanzen sind Clematis, Eiben, Feuerdorn, Kirschlorbeer, Rhododendron, Strauchrosen, Wasserdost, Zaubernuss. - Nicht stark zurückschneiden, nur bei Pflanzung um die Hälfte. - Keine Düngung erforderlich. - Frosthart und industriefest. - Vermehrung durch Samen oder Veredelung oder Steckholz 6. - Bienen- und Hummelnährgehölz.
Kontrastiert gut zu blau oder lila wie Flieder und Blauregen. - Alle Pflanzenteile, besonders die Samenstände, sind stark giftig (Alkaloid Cytisin).
Laburnum alpinum
Alpen-Goldregen, Blattunterseite spärlich behaart oder
kahl. Blüten dunkelgelb, duftend. Besonders geeignet für lehmigen, mehr
trockenen Boden
Bild rechts
Laburnum anagyroides. Sehr giftig.
Gemeiner Goldregen, Blattunterseite fein behaart. Gee
ignet für leichtere und feuchtere Böden.
Hauptwirkstoff: Chinolizidin-Alkaloide, Cystin, Flavone.
Bild rechts
Erste Hilfe bei Vergiftungen.
Laburnum x watereri Vossii, Edelgoldregen.
Kreuzung aus den vorstehenden Arten, Blütenstände duften und sind bis zu 50 cm lang, 5 - 6, reich blühend. Sie duften stark. Besonders empfehlenswerter Zierstrauch mit zahlreichen leuchtendgelben Blüten. Sonne, Halbschatten. Schattenverträglich. 3 - 5 m hoch, wird aber im allgemeinen nicht abgeschnitten. Spendet Schatten für Rhododendren. Für Kinder erreichbarer Goldregen muss besser abgeschnitten werden.
| Schadbild | Vorbeugung | Bekämpfung |
| Bleiglanz | ||
Stereum purpureum. Pilzkrankheit. Die Blätter werden grau mit mattem Glanz. Wird ein befallener Trieb durchgeschnitten und angefeuchtet, färbt sich die Stelle purpurfarben.- Gg. ist auch Eisen- oder Manganmangel die Ursache für die Blattverfärbung. Vernachlässigte Gehölze werden öfters befallen. |
Nicht stickstoffbetont düngen. | Befallenen Triebe 15 cm unterhalb abschneiden und vernichten. Schnittstelle versiegeln. Bei Misserfolg Gehölz vernichten. |
| Nagetiere | ||
| Die Rinde wird angefressen. | Schutz durch handelsübliche Umwicklungen oder feinen Maschendraht, der mindestens 10 cm tief eingegraben werden muss. | |
| THRIPSE | ||
| Blätter haben kleine silbrige Flecke mit Kot dazwischen. Siehe 'Thripse'. | ||