Schnellsuche im Bio-Gärtner:
Suche im Bio-Gärtner
Suche im Web:
Suche im Web
Kängurudorn

Kängurudorn (bot. Acacia)


Acacia. Hülsenfrüchtler.Kaengurudorn,

Siehe auch den Einführungstext für das Kapitel Bäume, Sträucher allgemein und die anschließenden Artikel.

Rund 800 verschiedene Arten gibt es, sie wachsen entweder als Bäume oder Sträucher. Kübelgröße höchstens 50 cm. Die gelbe, kugelige Blüte sollte zwischen Januar und März sein, ihr Duft riecht nach Veilchen.  Lockere, luftige Erde wie die kalkfreie Rasen-/Heide-Einheiterde ist optimal. Dränageschicht am Boden. Gleichmäßig gießen, Staunässe vermeiden. Auch im Winter ausreichend gießen, am besten Regenwasser, kein Kalk. Im Sommer ein Platz auf der Terrasse, vollsonnig. Im Winter frostfreier, heller, luftiger Raum erforderlich, am besten im Wintergarten. Der Umzug sollte bereits im Frühherbst erfolgen in den unbeheizten Wintergarten, damit nicht die Blätter abfallen. Temperaturen zwischen 5 - 10°. Nach der Blüte (meistens im Winter) zurückschneiden. Staunässe vermeiden. Im Topf sollte eine Drainageschicht (Sand, Blähton) vorhanden sein, um für schnellen Abfluß zu sorgen. Alle drei Jahre wird umgetopft. Nur Acacia retinodes blüht ganzjährig. Sie dürfen nie beschnitten werden.

Acacia armata, Kängurudorn. Strauch für Kübel, gelb, reichblühend, herrlich duftend. Die Arten,die für das Zimmer geeignet sind, bleiben kleinwüchsig. Blüte im Frühjahr. Für Ost- und Westfenster geeignet, im Sommer auf Terrasse/Balkon umziehen.

Im Sommer viel wässern und sprühen, alle 14 Tage düngen. Mindestens alle drei Jahre nach der Blüte umtopfen. Die Erde sollte zusammengesetzt werden aus Sand, Blumenerde und Humus (optimal verrotteter Kuhmist). - Hell überwintern um 7°. Keine Düngung, nur wenig gießen. Umtopfen nur alle 2 - 3 Jahre. - Vermehrung im Frühjahr durch Kopfstecklinge.

Im Frühjahr werden Kopfstecklinge geschnitten und in sandige Humuserde gepflanzt. Bei gleichmäßiger Wärme und Feuchtigkeit wurzeln sie schnell.

Hell, keine direkte Sonne. Normale Zimmertemperatur 20 - 22°. Viel Wasser, reichlich gießen. Ost/West. Alle 14 Tage düngen.

Acacia dealbata. Silberakazie. Mimosengewächs, Hülsenfrüchtler.

Mehrere hundert Arten, einige liefern das Gummi arabicum. In Europa wird besonders die Silberakazie kultiviert, sie ist ein etwa 20 m hoher, immergrüner Laubbaum, nicht winterfest. Blütenrispen gelb, duftend, in kleinen Bällchen, 1 - 4. Die Früchte bestehen aus rotbraunen Hülsen. Doppelt gefiedert, die Fiedern sind wiederum zusammengesetzt aus etwa 3 mm langen silbrig behaarten Blättchen. Sie wird in Mitteleuropa nur als Zierbaum in Kübeln kultiviert. 

Erde mit kalkfreiem feinen Split anreichern. Regelmäßig düngen und gießen, der Ballen darf nie austrocknen. Nach dem Frost ins Freie bringen, erst vor Sonne geschützt, dann in die Sonne. Überwinterung hell unter Glas, frostfrei.

Acacia dealbata  subalpina. Sie verträgt vorübergehend einige Minusgrade.

Schadbild Vorbeugung Bekämpfung
Spinnmilben
Spinnmilben. Blätter eingesponnen, wenig Blattgrün. Zellen silbrig-gesprenkelt, später braun. Siehe'Milben'.