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(entnommen von www.bio-gaertner.de - dem umfassenden Online-Öko-Nachschlagewerk)
Siehe auch den Einführungstext zu Stauden, Sommerblumen_allgemein und die nachfolgenden Artikel.
Kräftige, sehr humusreiche, lehmhaltige, feuchte, kalkhaltige Erde. Kalk kann über Steinmehl zugeführt werden. Mulchen mit grobem Kompost. Sie brauchen bei Blüte (gelb, grün, rosa, rot, weiß) viel Wasser, Höhe bis 40 cm. Im Sommer schadet übermäßige Wasserzufuhr. Wintergrüne Belaubung. Blütezeit Januar/Februar.
Guter Standort ist im Halbschatten vor Sträuchern oder Bäume, die im Winter ihre Blätter abwerfen. Sie können Jahrzehnte an demselben Standort verbleiben, bei guter Pflege und zusagenden Bedingungen können sie steinalt werden. Umpflanzen vertragen sie schlecht.
Pflanzabstand ca. 35 cm. Zusammen mit Elfenblumen, Farnen, Leberblümchen, Lungenkraut, Primeln, Schneeglöckchen, Seggen und Seidelbast anpflanzen. Blütezeit ab 10 - 4, je nach Art. - Die Wurzel ist sehr giftig. - Die Blütenblätter sind in Wahrheit Kelchblätter, die später grün werden und die Fruchtstände schützen.
Man sollte sie dann wenigstens nachts kühl stellen. Man kann die Pflanzen auch im Freien halten, nach der Blüte müssen sie in den Schatten gestellt werden. Man kann gut eingewurzelte Blumen auch aussen überwintern, in frostfesten grossen Töpfen, die Wurzeln müssen gut gegen Frost geschützt werden.
In der Vase lange haltbar, wenn sie langsam im Laufe mehrerer Tage an Zimmertemperatur gewöhnt werden, die Stiele vorher in lauwarmes Wasser getaucht werden und dann am Stielende im Bereich von 30 mm mehrmals mit einer Nadel durchstochen werden. Schwimmend mit kurzem Stiel in einer Vase halten sie am längsten. Fichtenzweige verlängern die Haltbarkeit.
Vermehrung durch Teilung oder Samen (Kaltkeimer) im Frühbeet. Letztere fallen aber nicht sortenecht aus. Laubblätter können im Frühjahr abgeschnitten werden.
Im Spätherbst wurd die Christrose in die Balkonkästen gepflanzt. Nur an frostfreien Tagen wird gegossen. Düngen ist nicht erforderlich. Die Pflanze überwintert im Freien.
Viel Licht, schattig, halbschattig. Bei Bodentrockenheit mäßig gießen. Balkon.
Helleborus argutifolius corsicus: Blatt lederartig, gezähnt, 40 cm, Blüte grün, 3-4. Pflanze notfalls etwas abstützen. Boden nicht so feucht halten wie andere
H.-Arten. Geschützte Lage, abdecken mit Fichtenreisig.
Silver Lace hat Blätter in silbergrauer Farbe.
Helleborus atrorubens, Nieswurz, Blüte dunkelrot, im Innern grün überhaucht, 3 - 4.
Helleborus argutifolius foetidus: Stinkende Nieswurz, Palmblatt-Nieswurz. Blätter ähnlich den Palmwedeln, Blüte hellgrün, 3-4, 40 cm. Möglichst nicht verpflanzen. Das gilt auch für den Platz, den sie haben müsste: Humusreich, kalkhaltig.
Helleborus niger. Sie gedeiht am besten an einem warmen Platz. Er sollte kalkhaltig und humusreich sein. Höhe etwa 20 cm.
Helleborus orientalis Hybr.: Lenzrose. Blüte in rosa, rot, weiß, weiß-rosa gesprenkelt, 3-4, 30 cm. Alte Blätter können nach der Blüte abgeschnitten werden.
Helleborus niger praecox: Weihnachtsschneerose, Blüte weiß, 12-2, 30 cm. Auch für Schattenlagen.
macranthus: Wie vor, aber größere Blüten, außen mit zartem Rosa.
Helleborus purpurascens: Große Blüten violettpurpur, innen violettgrün, 2-3, 30 cm.
Hybr. Apfelblüte, apfelblütenrosa, innen heller, 30 cm, 3 - 4 blühend.
Brunhilde, cremeweiß, 25 cm, 3 - 4 blühend.
Burgunder Blut, dunkelpurpurrot, 30 cm, 3 - 4 blühend.
Frühlingsfreunde, dunkelrosa, geadert, 25 cm, 3 - 4 blühend.
Hyades, weiß mit rosa Punkten, 25 cm, 3 - 4 blühend.
Pluto, dunkelrot mit bläulichem Schein, 25 cm, 3 - 4 blühend.
Sirius, hellgelb, 25 cm, 3 - 4 blühend.
Taurus, zartrosa, stark gepunktet, 3 - 4 blühend.
Helleborus-Hybriden, Lenzrosen, 3-4, 25 - 30 cm, rosa, cremeweiß, hellgelb, dkl.-purpur, dkl.-rosa, dkl.-rot, z.T. gepunktet oder geädert, einfach und gefüllt. Sie legen bei Frost die Blütenstängel auf die Erde.
Lady-Hybriden blühen in blau, gelb und pink.
Christrosen werden im allgemeinen nicht angerührt von Schnecken und sind kaum krank.
| Schadbild | Vorbeugung | Bekämpfung |
| Blüte bleibt aus | ||
| Nicht zu tief pflanzen. Pflegehinweise beachten (Kalk, Wasser). | ||
| Schwarzfleckenkrankheit | ||
| Schwarze, scharf begrenzte Flecken an den Blättern, die zusammenfließen und das ganze Blatt zum Absterben bringen. Kann auch auf die Blüten übergreifen. Besonders die weiße C. wird befallen. | Ursache kann Kalkmangel, Pilzbefall sein oder zu feuchter Standplatz im Sommer. Ggf. umpflanzen. Im Herbst oder spätestens im Vorfrühling alle Blätter, aber nicht bei den strauchförmigen Nieswurzarten, abschneiden. Schachtelhalmtee. Keine stickstoffbetonte Düngung. Darf nicht im sauren Boden stehen, Boden muß ausreichend Kalk haben, ggf. Kalkschotter mit in das Pflanzloch geben. | Befallenes abschneiden. Neudovital. |